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Urlaubs-Knigge: Benimmregeln im englischen Ausland

Autor: Sandra
abgelegt in: typisch britisch

Im englischen Ausland, aber besonders im Vereinigten Königreich selbst, gelten ganz bestimmte Benimmregeln, an denen wir Deutschen uns ruhig eine Scheibe abschneiden könnten. Denn wenn man in England als Ausländer weniger auffallen möchten, lohnt es sich, einige kleine Alltagsregeln zu beachten. Und wer weiß, vielleicht bleibt man als Vertreter seines Landes ja auch positiv im Gedächtnis.

Handshake zur Begrüßung ©flickr by AndyrobDie Engländer sind im Allgemeinen sehr höflich und reserviert. Vergisst man einmal Bitte und Danke zu sagen, wird das als schlechtes Benehmen registriert, das gilt ebenfalls für alle anderen englischsprachigen Ländern, wobei man in Teile der USA wohl Ausnahmen machen kann.

Der Engländer neigt dazu sich für die kleinst möglichste Unannehmlichkeit zu entschuldigen, daher ist es ratsam ein kurzes ’sorry’ lieber zu häufig als zu wenig über die Lippen zu bringen. Doch an diese für Deutsche untypische Freundlichkeit gewöhnt man sich schnell, da sich alle Anderen um einen herum ebenfalls ständig entschuldigen.

Benimmregeln im englischen Ausland

Wenn man etwa gezwungen ist, dicht an einer anderen Person vorbei zu gehen, sie gar zu streifen, erzwingt dies unweigerlich eine kleine Entschuldigung. Nicht selten, wenn man versehentlich jemanden im Vorbeigehen berührt oder gar angerempelt hat, entschuldigt sich sogar der Gestoßene.
Türen werden Entgegenkommenden oder Nachfolgenden meist rücksichtsvoll aufgehalten und man lässt Anderen prinzipiell den Vortritt. Muss man einmal etwas länger warten und sich an einer Schlange anstellen, gilt dies als selbstverständlich. Unvorstellbar ist es sich einfach vor zu drängeln, selbst wenn es noch so wichtig ist. Vermutlich würde zwar keiner der Wartenden lauthals aufschreien und sich beschweren, wegen der guten Manieren, doch sollte man es nicht herauf beschwören.

Urlaubs-Knigge im Straßenverkehr

Deutsche Autofahrer sollten sich im englischen Ausland auf ein eher defensive Fahrweise einstellen. Auch in großen Städten oder auf hektischen Highways gewährt man anderen das Einfädeln und hält genügend Abstand ohne zu drängeln. Besonders wichtig ist, dass man die Hupe wirklich nur im äußersten Notfall betätigt! Nur weil der Vordermann nicht gleich losfährt, wenn die Ampel auf grün springt, muss man gleich ein lautes Hup-Konzert veranstalten.


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