Frauen und Schokolade, es ist eine ewige Liebesgeschichte und auch wenn sie dick macht, so beschwören tausende Frauen, dass Schoki wenigstens glücklich macht. Was ist dran?
Tatsächlich stimmt es, dass Schokolade diverse positive Auswirkungen auf die Gesundheit und damit auch auf die Stimmung hat, wenn sie in Maßen und in bestimmten Konzentrationen gegessen wird, denn - und das wissen wir leider - Schokolade essen ist nicht gleich Schokolade essen. Vollmilch oder weiße Schokolade, sowie Nougat können wir bei den folgenden Infos ruhig ignorieren, denn diese machen eher dick als gesund. weiterlesen »
Ist ein Mensch von einem Hai getötet worden, kann sich die Sensationspresse kaum noch halten. Die Rede ist dann oft von blutrünstigen Killermaschinen, die wahllos alles töten was ihnen zwischen die Zähne kommt. Aber was hat es wirklich mit für den Menschen gefährlichen Haien auf sich?
Pro Jahr sind etwa 100 Menschen in einen Unfall mit einem Hai verwickelt, wobei 90-95% von ihnen überleben. Und obwohl die Quote der Todesfälle so gering ist, laufen die Medien in solch einem Fall zu Höchstform auf.
Vergleicht man die Anzahl der Unfälle mit Haien mit den Unfällen, die einem jederzeit im Alltag widerfahren können, so ist diese sehr gering. So sterben z.B. in Nordamerika jährlich etwa 40 Menschen durch Schweine. Das sind viermal mehr Todesopfer als weltweit durch Haiunfälle hervorgerufene Todesfälle. Und in Florida kommt es jährlich zu etwa der gleichen Anzahl an Toten durch Blitze. weiterlesen »
Der Ruf von Vogelspinnen ist zweifelsfrei nicht der beste. Unter anderem haben sie mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass sie sehr angriffslustig sind und über ein für Menschen gefährliches Gift verfügen.
In der Sensationspresse wird immer wieder über die angebliche Gefahr durch Vogelspinnengift berichtet und dass dies mitunter bereits zu Todesopfern geführt haben soll.
Allerdings wurde bis zum heutigen Zeitpunkt kein Todesfall medizinisch bestätigt, der durch Vogelspinnengift hervorgerufen wurde. Bei gesunden erwachsenen Personen besteht prinzipiell keine Gefahr, jedoch können bei Allergikern Probleme auftreten. Das ist natürlich nicht ungewöhnlich, da auch unsere heimischen Bienen und Wespen durch einen Stich allergische Schocks hervorrufen können.
Es kann jedoch zu Blutvergiftungen nach einem Vogelspinnenbiss kommen, da durch die Beißwerkzeuge Bakterien übertragen werden können, die dann in den menschlichen Blutkreislauf gelangen. In diesem Fall sollte natürlich unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da sonst ernsthafte Probleme auftreten können.
Die Bezeichnung „Vogelspinne” beruht wahrscheinlich darauf, dass sie auf der Suche nach Beute oft auf aus dem Nest gefallene Vögel stößt und diese dann verzehrt. Jedoch setzt die Spinne weiterlesen »
Über Vampire als solche haben wir uns hier ja schon ausgelassen. Damals stellten wir fest, dass der Vampir im Großen und Ganzen aus Erklärungsnot für diverse Krankheiten und Phänomene geboren wurde.
Nach ihnen wurde auch die Vampir-Fledermaus benannt. Warum? Sie saugt selbstverständlich Blut. Jetzt aber nicht, wie der Name impliziert, beim Menschen sondern in der Regel greifen die daumengroßen Vampir-Fledermäuse lediglich Vögel, Rinder, Schweine oder dergleichen an.
In entlegenen Dörfern in Venezuela, gelegen in Süd-Amerika, allerdings fallen diese jetzt auch Menschen an, die von den kleinen Tieren im Schlaf angegriffen werden. Inzwischen fielen diesen Attacken mindestens 38 Warao-Indianer zum Opfer. Ja, richtig. ZUM OPFER. Der Biss des kleinen Tierchens ist nämlich giftig und hatte für die betroffenen Indianer Fieber, Schmerzen und aus unerfindlichen Gründen starke Angst vor Wasser zur Folge. Außerdem wurden die Symptome von starken Krämpfen begleitet, kurz vorm Tod verfielen die Körper in eine Starre. Der Todeskampf der betroffenen Warao-Indianer dauert zwischen zwei und acht Tagen.
US-Forscher stehen vor einem Rätsel, denn der Mensch gehört im Normalfall defintiv nicht zum Beuteschema der kleinen Fledermaus. Das Einzige, was die Wissenschaftler in diesen mysteriösen Todesfällen bereits feststellen konnten, war, dass die Symptome denen der Tollwut sehr ähnlich sind. Bloß gut, dass wir in Deutschland nicht mit so etwas rechnen müssen, da Vampir-Fledermäuse hier zulande maximal im Zoo zu Hause sind.
Bei uns Menschen sieht es ja folgendermaßen aus: Während die Herren der Schöpfung sich vielleicht rasieren, frisieren und gelegentlich waschen durchläuft die Durchschnitts-Frau einen ganzen optischen Marathon: Rasur diverser Körperteile, Friseur, Nagelpflege, Bodylotion hier und da, Make-Up, Peeling, Gesichtsmaske etc. Klar, die Frau ist eben das schöne Geschlecht!
Ist Ihnen mal aufgefallen, dass es im Tierreich genau andersherum ist? Während die Weibchen, zum Beispiel beim Wild oder verschiedenen Vogelarten, eher unauffällig bis sogar in Tarnkleid gehüllt sind, machen die Männchen meist richtig was her. Man denke an den bunten Pfau mit seinem doch sehr auffälligen Gefieder, den Löwen mit seiner Mähne, Vogelmännchen mit bunten Bäuchen, Hirsche mit überdimensionalen Geweihen. Natürlich gibt es auch bei uns Menschen Fälle, in denen sich Männer schmücken und herausputzen um bei Frauen zu landen, dies tritt aber doch vorwiegend bei einzelnen Naturvölkern auf und ist die Ausnahme.
Ein Pfau beim Balzverhalten.
Was hat sich Mutter Natur also dabei gedacht, dass die männlichen Tiere oftmals soviel mehr in das Buhl- und Flirtgehabe stecken als die Weibchen? Eine mögliche bioligische Erklärung ist die Folgende. Die Brutpflege (wahlweise auch Geburt oder allgemein Aufzucht) der Jungtiere obliegt doch größtenteils dem Weibchen. Auf gut Deutsch - das Weibchen hat die ganze Arbeit, das Männchen ist in der Regel nach der Befruchtung fein raus und zieht wieder seiner Wege. Die investierte Energie des Weibchens in den Nachwuchs soll sich natürlich auch lohnen - die Kleinen sollen überleben und bestmöglichstes Erbmaterial bekommen. Und das bekommen sie nun mal nur vom beeindruckendsten und gesündesten Vater. Kurzum: Hier muss das Männchen beweisen, dass es der ideale Befruchter ist. Und zwar durch schickes Gefieder, Balztänze, Röhren, Gehörn oder andere Gebaren. Ist es überzeugend genug, darf es seine Gene weitergeben.
Soviel zum Tierreich. Warum es beim Menschen nun beinahe umgekehrt ist, ist Forschern nach wie vor ein Rätsel. ![]()