Lemminge sind im Verständnis Vieler jene kleinen Nager, die sich kollektiv von einer möglichst hohen Klippe in den Tod stürzen – und das ganz und gar freiwillig und mit jeder Generation aufs Neue.
Der kollektive Selbstmord der Lemminge – gibt es ihn tatsächlich? Nein! Der Mythos ist ebenso alt wie falsch. Tatsächlich dürften die kleinen Nager nicht lebensmüder sein als andere Tierchen. Ganz bestimmt jedenfalls gibt es keinen gemeinsamen Schalter, der – einmal umgelegt – die ganze Bande auf einen Schlag in den Abgrund treibt. Es gibt keinerlei Belege, dass ein solches Phänomen jemals stattgefunden hätte. Woher kommt die Legende aber dann und warum hält sie sich so hartnäckig?
„Vorsicht, bissig!“ – Jeder Briefträger kriegt schon das große Gruseln, wenn er von Weitem solch ein Warnschild am Gartenzaun entdeckt. Sind Hunde wirklich die natürlichen Feinde der Postboten? Oder ist alles doch nur ein Klischee?
Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Aber der größte Feind des Briefträgers. So scheint es jedenfalls. Ein Großteil der Hundebesitzer hierzulande weiß von wenigstens einer unschönen Begegnung zwischen diesen beiden Parteien zu berichten. In unzähligen Foren wird heftig darüber diskutiert, wer die Schuld an solchen Konfrontationen trägt. Und darüber, ob die Mitarbeiter von Brief- und Paketdiensten die ganze Sache nicht vielleicht unnötig hochspielen.
Die Coffeeshops in Holland sind ein beliebtes Ziel für Marihuana-Freunde aus der ganzen Welt. Hierzulande stehen die Politiker dem Rauschmittel eher skeptisch gegenüber, aber Holland ist ja zum Glück nicht weit weg. Denn dort ist es legal zu erwerben.
Aber anders sieht es aus, wenn man mit seinem Gepäck in die deutschen Lande zurück reist. Die Grenzpolizei hält Ausschau nach verdächtig aussehenden Autos, aus denen dicker Qualm dringt und laut Bob Marley ertönt. Selbst Kiffer sind vor keinem Klischee sicher.
Drogenpolitisch gesehen sind die Coffeeshops eine gute Sache. Dealer werden von den Straßen fern gehalten, wo sie neben den leichten auch harte Suchtstoffe wie Heroin verkaufen würden. Dank der Coffeeshops ist die Dealerei einigermaßen unter Kontrolle. weiterlesen »
Rockmusik und Drogen gehören untrennbar zusammen, folgt man dem Leitspruch der Rockkultur „Sex, Drugs and Rock’n'Roll“ aus den 50er und 60er Jahren. Doch sind Musiker dem Alkohol und den Drogen tatsächlich stärker zugeneigt als andere Berufskreise? Wir gehen dem Klischee auf den Grund.
Viele Musiker sind bereits an den Folgen von Drogenmissbrauch gestorben. Besonders die Rockmusik-Szene hat zahlreiche Drogenopfer zu beklagen: Kurt Cobain, Jimi Hendrix, Janis Joplin und viele mehr waren der Sucht verfallen. Doch warum sind gerade Musiker scheinbar so anfällig für die gefährliche Verführung?
Das Rockmusik-Business ist eines der härtesten Geschäfte der Welt. Hier ist kein Platz für weiche Gemüter und zarte Seelen. Jeder Auftritt muss krachen, jeder Ton sitzen, jeder Fan jubeln. Angesichts der großen Konkurrenz im Musikgeschäft müssen Sänger und Instrumentalisten alles geben, was in ihnen steckt und sogar noch mehr. Während einer Tournee gibt es kaum Ruhephasen. Ist es da ein Wunder, dass viele Musiker Trost und Zerstreuung in Alkohol und Drogen suchen?
Kiffer sind die Typen, die tief sitzende Baggy-Hosen, weite T-Shirts oder Pullover und zu große Basecaps tragen. Sie laufen mit einer Lässigkeit durch die Straßen, dass sie denken, alles um sie herum erstarrt zu Eis, wenn sie kommen.
Viele Jugendliche kiffen, weil sie sich meistens nicht über die Konsequenzen bewusste sind. Sie denken, dass es ist ein guter Ersatz zu Alkohol und Zigaretten. Das Rauschmittel Cannabis und das Kiffen an sich ist zu einer Art Statussymbol geworden. Wer nicht kifft ist einfach „Out“ und gehört nicht zur Gruppe.
Model werden - fast jedes Mädchen hat mindestens einmal im Leben diesen Traum. TV-Shows wie „Germany’s next Topmodel“ gaukeln vor die Chance auf den Traumjob sei zum Greifen nah.
Was ist dran an den Klischeevorstellungen vom Traumjob Model?
1.) Spieglein, Spieglein an der Wand, könnte auch aus mir eine zweite Claudia Schiffer werden?
Jein. Die Chancen auf eine Topmodelkarriere wie Claudia Schiffer und Heidi Klum sie hinlegten, sind sehr gering. Die meisten Models verschwinden nach wenigen Jahren wieder in der Versenkung. Mit Ende 20 ist meist Schluss, man sollte jedoch früh angefangen haben. 14-15 wird als Einstiegsalter empfohlen. Auf den Laufsteg darf man in den meisten Ländern, z.B. in Deutschland, jedoch erst ab 16.
2.) Um Model werden zu können, muss man mindestens 1,75m groß sein.
Nööööt! Falsch! Kate Moss ist gerade 1,72m groß, ihre Kollegin Agyness Deyn misst ebenfalls nur 1,73m.
3.) Tolle Klamotten tragen und nichts tun, außer vor der Kamera posieren und damit auch noch reich werden, traumhaft!
Oha, das ist eine ganz falsche Vorstellung. Das Fashion-Business ist knallhart. Models werden wie Objekte behandelt, wer nicht den Maßen oder Vorstellungen entspricht, wird einfach ersetzt. Das Schminken und Stylen dauert manchmal mehrere Stunden. Man braucht viel Geduld und darf dabei nicht zimperlich sein, auch um den heißen Scheinwerfern beim Fotoshooting stand zu halten, manchmal in den unbequemsten und hirnrissigsten Positionen, wenn es der Fotograf verlangt. Und nicht vergessen, immer schön lächeln! Die Bezahlung reicht kaum um langfristig davon zu leben. Sieht es in einem Monat mal schlecht aus mit Aufträgen, gibt’s auch kein Geld. Außerdem behalten die Augenturen ca. 30% der Gagen als Provision ein. weiterlesen »
“Die Jugend von heute” wer kennt diesen Ausspruch nicht? Dabei ist die Jugend von heute gar nicht so schlimm, wie allgemein angenommen wird.
Eine aktuelle Umfrage an einem Gymnasium ergab, dass alle Schülerinnen schon mal verliebt waren, aber nur rund 8% der Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren sich in festen Händen befinden. 
Typisch Teenager hingegen scheint es zu sein, dass fast 100% der Mädchen die modernen Röhrenjeans tragen, die Farbe sei dabei egal, Hauptsache sie sei Modern.
Zudem haben alle Befragten etwa 30 Euro Taschengeld zur freien Verfügung im Monat. Sie gehen damit recht sparsam um und zahlen sich sich ihre Klamotten und auch das Kino selber.
Auch Streitereien zuhause gehören beinah zur Tagesordnung, wobei aber 80% der Befragten angaben, im Großen und Ganzen ein “okayes” Verhältnis zu ihren Eltern zu haben.
Die anderen 20% hingegen streiten sich um die Hausaufgaben oder den Freundeskreis. Auch die Zeit, welche vorm PC verbracht wird, ist oft ein Thema. Es heißt, die Eltern hätten Angst, dass die Teenager in eine Sucht verfallen, wenn sie zuviel vorm Rechner sitzen.
Auch die Schulnoten sind ein immer wiederkehrendes Thema, denn die meisten Eltern wollen, dass ihre Schützlinge gute Noten mit nach Hause bringen.
Nichtsdestotrotz ist in dem Alter zwischen 13 und 17 vieles wichtiger als Schule und Hausaufgaben, denn auch die Liebe will entdeckt werden und die erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht sind die interessantesten.
45% immerhin engagieren sich ehrenamtlich. Das Engagement geht vom stundenweisen Ausführen der Hunde aus den Tierheim bis über die Erledigung der kleineren Einkäufe für die Oma.
Alles in allem ist die Jugend von heute gar nicht so schlimm und selbige Aussage dürfte man somit also getrost zu den Klischees zählen, denn die Teenies tun auch nichts anderes, was Generationen vor Ihnen auch schon er- und gelebt haben: Die 1. Liebe genießen und die Stolpersteine überwinden, die einem auf dem Weg des Erwachsenwerdens eben manchmal im Weg liegen.
An den meisten Klischees ist ja durchaus etwas dran. Wenn man also davon spricht, was Männern an Frauen auf den Keks geht, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass das Ganze nicht vollständig aus der Luft gegriffen ist. Was sind also die Top 3 der Dinge, die die Herren der Schöpfung an den Damen ankotzen?
1. Quasselsucht. Blabla blabla blabla. Männer sind überfordert und gestresst von anhaltendem Geschnattere ihrer weiblichen Mitmenschen. Der Mann als solcher mag es kurz, knackig und informativ. Ellenlanges Gesabbel ohne wirklichen Informationsgehalt irritiert und verwirrt ihn. Tipp an die Frauen: Sich ein bisschen begrenzen. Die LANGversion einer Story muss nicht immer der Mann hören, das kann man auch mal auf eine Freundin abwälzen. Tipp an Männer: Freundlich darum bitten, dass die Frau sich kürzer fässt. Oder das Gespräch auf später vertagen.
2. Bemuttern. Mundwinkel abtupfen mit der Serviette, Zurechtrücken der Kleidung - viele Frauen beginnen irgendwann ihren Partner zu bemuttern. Und das kann dieser in der Regel gar nicht haben - immerhin ist seine Freundin eine Person, die er sexuell attraktiv findet. Da passt die Mama-Assoziation einfach nicht und wirkt zum Teil sogar abstoßend. Tipp an die Damen: Vor Allem in der Öffentlichkeit lassen und auch im Privaten den Herren lieber dezent darauf hinweisen, dass er da was im Gesicht hat oder dass sein Hemd aus der Hose guckt. Wenn er dann um Hilfe bittet, kann man immer noch Mutti spielen. Tipp an den Mann: Der Satz “Lieb von dir, aber ich bin alt genug” kann Wunder wirken.
3. Ständig bestätigt werden wollen. “Bin ich zu dick? Liebst du mich? Wie sieht dieser Pullover an mir aus?” Männer hassen diese Bestätigungssucht. Zum Einen, weil es hier nur eine richtige Antwort gibt und das ist nicht zwangsweise die ehrliche. Zum anderen weil sie, selbst wenn sie die Antwort geben, die Frau hören will, das Gefühl haben, dass das Weibchen doch nicht zufrieden ist. Tipp an die Männer: Regelmäßig ein unaufgefordertes Kompliment streichelt das weibliche Ego und befriedigt das Bedürfnis nach Bestätigung. Tipp an die Frauen: Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein, bitte!
Ein Stück Schokolade in Zeiten des Grams und die Welt sieht gleich weniger trostlos aus. Und manchmal kriegt man einen schlimmen Jieper nach Süßem.
Was wir eigentlich immer als psychosomatisches Bedürfnis abgeschrieben haben, ist jetzt wissenschaftlich fundiert - Zucker macht süchtig. An der amerikanischen Universität Princeton fütterten Forscher Ratten täglich mit größeren Zuckerrationen und stellten diese nach einiger Zeit wieder ein.
Die Ratten zeigten Symptome und litten wie bei einem Drogenentzug. Es wird vermutet, dass sich dieses Ergebnis auf den Menschen übertragen lässt.
Warum sind wir überhaupt so verrückt nach Süßem? Ernährungsexperten vertreten die Meinung, dass die Lust auf Zucker anerzogen wird. “Je früher Kinder Süßes essen, desto stärker ist ihr Verlangen danach”, sagt Harald Seitz.
Grund: Zucker versorgt den Organismus schnell mit Glukose - sprich Energie für Muskeln und Hirn. Gesünder ist es, wenn Glukose aus Kohlenhydraten gebildet wird und zwar vom Körper selbst.
Sucht nach und Entzugserscheinungen ohne Zucker? Oops, das dürfte einigen von uns durchaus bekannt vorkommen! Kopfweh, brummelig, unkonzentriert - und nur ein Schokoriegel kann das Ganze wieder ins Lot bringen. Vielleicht sollten wir uns darüber Sorgen machen. Wie man einen Zuckerentzug macht um von der Sucht loszukommen, verrieten Seitz und die US-Forscher jedenfalls nicht. Da möchte man seine Ernährung fast schon ein bisschen überdenken…
Ein bisschen Zucker darf man sich ab und zu allerdings schon mal gönnen, da sind sich auch die Ernährungsexperten einig.
Egal ob aus einer Hartz-IV-Familie oder aus einem Villenviertel - die meisten Jugendlichen hatten schon einmal Kontakt zu Alkohol bevor sie auch nur 14 Jahre alt werden. Bevor Sie jetzt hier wie üblich einen langen Beitrag über Komasaufen, moralisch zerrüttete Teenager, Kinder vernachlässigende Rabeneltern und verantwortungslose Supermarkt-Kassierer und Wirte lesen, rollen wir das Thema doch einmal von einer anderen Seite auf und blicken hinter die Kulissen, statt dem Klischee “verkommene Jugend” unkritisch nachzugeben.
Ganz oben steht natürlich die Frage - Wie kann das passieren? Früher wurde doch bei Weitem nicht in diesem Umfang getrunken. Zumindest nicht in
“diesem Alter”.
Die Antwort ist so einfach wie plausibel - Kinder werden bereits frühzeitig an den Geschmack von Alkohol gewöhnt. In Süßigkeiten, Kindermedizin und anderen Lebensmitteln (die z. T. auch extra für Kinder sind) ist Alkohol enthalten, und sei es nur als Konservierungsmittel. Dadurch fällt schon einmal die sonst natürliche Scheu vor dem Geschmack bei den Kleinen beinahe weg.
Dann - und seien Sie mal ehrlich - das Thema Familienfeier: Entweder darf Junior auch da mal “zur Feier des Tages” am Gläschen Sekt nippen oder aber bekommt doch zumindest von der Verwandtschaft etwas “vorgesoffen”. Wenn meine Familie das macht und Spaß dran hat, ist es offenbar etwas Lustiges. Oder welche andere Schlussfolgerung soll ein Kind / Teenager an der Stelle ziehen?
Dass Teenager unsicher sind aufgrund der vielen Veränderungen in ihrem Körper und in ihrem Umfeld haben wir ja schon mal festgestellt. Auch da ist Alkohol mal wieder der Retter in der Not - ein paar Schlucke entspannen und lassen Nervosität und mangelndes Selbstwertgefühl vergessen. Auch wenn’s nicht unbedingt schmeckt.
Anstatt Dauermeckereien und Kopfschütteln sollte unsere Gesellschaft sich also vielleicht lieber einmal fragen, was sie zur Misere “Komasaufen” und “Jugendliche Alkoholiker” beigetragen hat. Wie hilft man jetzt seinem Kind oder Jugendlichen im Bekanntenkreis, damit es bei ihnen nicht so weit kommt? Ein paar interessante Anregungen dazu geben die folgenden beiden Links.
http://www.a-connect.de/jugend.php
http://www.optipage.de/jugendliche_alkohol.html