Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Dicke Menschen - faul und ungepflegt?

Autor: admin
abgelegt in: Essen

„Dicke Menschen essen alles, was ihnen zwischen die Finger kommt, sind faul, müssen ständig nach Luft schnappen und achten nicht auf ihr äußeres Erscheinungsbild“ – nur ein kleiner Teil der abfälligen Vorurteile, mit denen übergewichtige Menschen tagtäglich konfrontiert werden.

Dicke Menschen: nicht anders - nur dicker ©Flickr/ Tobyotter

„Mit Dicken macht man gerne Späße. Dicke haben Atemnot. Für Dicke gibt´s nix anzuziehen. Dicke sind zu dick zum Fliehen.“, sang Marius Müller-Westernhagen in seinem Song „Dicke“. Vorurteile gegen Dicke sind weit verbreitet. Viele Menschen bekommen aufgrund ihres Übergewichts einen Stempel aufgedrückt und haben Tag für Tag mit Diskriminierung zu kämpfen. Aber was ist wirklich dran an den Gerüchten?

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Dass Amerikaner patriotisch und sehr mit ihrem Land verbunden sind, das steht außer Frage. Für Deutsche, mit der schweren Vergangenheit des Nationalsozialismus behaftet, ist es unmöglich einen ähnlichen Patriotismus aufzubauen, wie er im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ anzutreffen ist. Flaggen werden an Familienhäusern, Schulen und anderen Einrichtungen gehisst, und man ist stolz auf sein Land.

Hilfe, die Amis kommen!? - Weltverbesserer und Kriegstreiber ©Flickr/MinimalistPhotography101.com

Es gibt ein eigenes Bundesgesetz, welches regelt, wie die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika mit der Flagge umzugehen haben und wie nicht. Der „National Flag Code“ stellt zwar ein falsches Umgehen mit der Nationalflagge nicht unter Strafe, ist allerdings trotzdem ein Phänomen, welches von einem Deutschen als „fragwürdig“ bezeichnet würde.

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Zwillinge sind interessant anzuschauen, wenn ein Zwilling dem anderen exakt gleicht. Es ist ein spannendes Seherlebnis, vor allem wenn sie es drauf anlegen und sich genau gleich stylen.

Zwillinge: Gleicht ein Zwilling dem anderen? ©Flickr/ethermoon

Doch sehen Zwillinge wirklich immer genau gleich aus? Gleicht ein Zwilling immer dem anderen? Natürlich nicht! Das Sprichwort beschränkt sich beispielsweise von vornherein nur auf eineiige Zwillinge und lässt zweieiige Geschwisterpaare ganz außen vor. Denn die sehen sich in der Regel nicht sonderlich ähnlich, also funktioniert die vermeintliche Regel hier schon gar nicht mehr.
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Gentleman, der wohlgeborene Ehrenmann, der liebenswürdige Aristokrat oder der ausgestorbene Engländer? Bis heute ist gentlemanlike, wer ein gepflegtes elegantes Äußeres hat, zuvorkommend und bescheiden ist und den Frauen charmant die Tür aufhält. Die Gentlemen des 21. Jahrhunderts konkurrieren mit den Bad Boys und werden schnell in die falsche Schublade gesteckt.

Wo verbergen sich die letzten Gentlemen der neuen Generation? ©Flickr gruntzooki

Heute, wo sich deutsche Reggae-Musiker ungeniert Gentleman nennen dürfen und Clowns sich regelmäßig über das etwas steife, englische Vorbild lustig machen, ist zu befürchten, dass die männliche Spezies des Gentleman ausgestorben ist. Wenn sich ein Mann heute zu gut benimmt und anzieht, wird er als schwul abgestempelt. Nur noch einige kleine Gesten und die Symbolik dieses Mythos bleiben bestehen. Doch die richtigen Gentlemen haben ihren guten Ruf eingebüst. weiterlesen »


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Hartz 4 hat einen unschönen Ruf in Deutschland. Das System selbst funktioniert nur leidlich, und diejeniegen, die darauf angewiesen sind, müssen sich tagtäglich nicht nur mit Geldsorgen, sondern auch noch mit Vorurteilen herumschlagen.

Hartz 4 und der Tag gehört dir?! ©Flickr/jon_a_ross

Denn wer Hartz 4 bezieht, liegt doch eh den ganzen Tag faul zu Hause auf der Couch herum und liegt dem arbeitenden Rest der Gesellschaft auf der Tasche. So zumindest denken Einige. Oder eher Viele. Beim Thema Hartz 4 kommen oft Vorstellungen auf, in denen Frauen sich den Tag über von einer Talk-Show zur nächsten hangeln, während die Kinder nebenan sich selbst überlassen sind. Oder man denkt an Männer, die immer nur mit einer Bierflasche und dem Neuesten vom Fußball im Fernsehen beschäftigt sind und höchstens den Gang zum Kühlschrank auf sich nehmen.

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Der Mann geht mit der Keule auf die Jagd und die Frau putzt die Höhle? Frauen sind Gebärmaschinen und Männer sitzen auf Chefsesseln? Was ist dran an den Klischees und wie haben sich die Geschlechterrollen gewandelt: Gender Studies haben interessante Beobachtungen gemacht.

Männer- und Frauenrollen ©Flickr gingerpic2000

Die Entwicklung der Rolle der Frau

Die gesellschaftliche Rolle der Frau in Deutschland hat sich in den letzten 50 bis 80 Jahren stark verändert. Während die Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus wieder in ihre alten Rollen zurückgedrängt wurden und der emanzipierte Kampf gegen die Diskriminierung der Frau in Vergessenheit geriet, veränderte sich die Situation drastisch zum Ende des Krieges.

Nach dem Krieg waren die Frauen größtenteils auf sich allein gestellt, denn ihre Männer waren gefallen oder noch in Gefangenschaft. Die Trümmerfrauen von Berlin und Dresden sind ein gutes Beispiel für die weibliche Kraft, die daraus resultierte. Der Arbeitskräftemangel führte dann dazu, dass viele Frauen plötzlich erwerbstätig wurden, um sich und die Kinder zu ernähren. weiterlesen »


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Einmal Verbrecher, immer Verbrecher?

Autor: Sandra
abgelegt in: Allgemein

Wer einmal straffällig wird, tut es auch wieder. Oder doch nicht? Ist Resozialisierung und die Wiedereingliederung von Verbrechern in die Gesellschaft möglich? Oder nur ein Wunschtraum?

Einmal Verbrecher, immer Verbrecher? ©Flickr/my_southborough

Einmal Verbrecher, immer Verbrecher! So schallt es oft aus vorurteilsbeladenen Kehlen. Und erst einmal haben diese Pessimisten vom Dienst auch gar nicht so sehr unrecht. Denn wenn Straftäter in einem ungünstigen Umfeld fest hängen oder ein gewisses Alter erreicht haben, in dem es ihnen schwer fällt, ihr Leben noch einmal komplett neu zu gestalten, dann ist die Rückfallquote groß. Doch es geht auch anders.

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Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften stehen oft in dem Verdacht brotlose Künste zu sein. Aber wie sieht der anschließende Berufsweg der Studierenden tatsächlich aus und sind sie gegenüber den bodenständigen Naturwissenschaftlern benachteiligt?

In den Geistes- und Sozialwissenschaften ist Köpfchen gefragt! ©Flickr/A.K. Photography

Wer Geisteswissenschaften oder Sozialwissenschaften studiert, dem stehen viele Wege offen und trotzdem steht man häufig der lästigen Frage gegenüber: Was kannst du denn später damit machen? Wer Medizin studiert, wird Arzt, der Betriebswirtschaftler wird Manager und ein Chemiker wird mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwo im Labor landen. Die Berufswege in den Geistes- und Sozialwissenschaften sind weniger stark vorgefertigt und können in viele Richtungen führen. Vielleicht rührt genau daher das Klischee, Geistes- und Sozialwissenschaften seien brotlose Künste!?

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Globalisierung, Internet und Gesellschaftswandel haben uns alle verändert. Wir haben so viele Möglichkeiten und sind gezwungen flexibel und neugierig zu bleiben. Das betrifft nicht nur die Arbeits- und Wohnungswahl, sondern auch die Partnerwahl.

Blatt mit Herz, Niffty..©Flickr

In einer Welt, in der man problemlos überall hin reisen kann, Menschen mit wenigen Mausklicks kennenlernt und Fernbeziehungen immer häufiger werden, ist es schwer sich immer richtig zu entscheiden. Wir werden immer ungeduldiger und weiterlesen »


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Noch immer kursieren die klassischen Studenten – Klischees an den verschiedenen Universitäten und welcher Student hat sich noch nicht ertappt einmal auf eine Frage „ach das ist nen BWLer!“ geantwortet zu haben? Doch treffen die Klischees auch wirklich zu?

Was der wohl Studiert ? von Istrojny © Flickr

Jurastudentinnen tragen alle Polohemden, Segelschuhe und Perlenohringe, ach ja und die Philosophiestudenten haben immer hinter dem rechten Ohr einen vorgedrehten Joint klemmen, auch sehen sie im allgemeinen recht schmuddelig aus. So und nicht anderes sehen die alltäglichen Klischees deutscher Universitäten aus. Gerade über Studenten der Geisteswissenschaften, der Medizin, BWL und bezüglich der Jurastudenten halten sich seit Jahren gängige Klischees. Die BWLer seien spießige Polohemdenträger, die ihre Pullover um die Schultern tragen, Mediziner schmeißen nur mit dem Geld ihrer Eltern um sich und die Geisteswissenschaftler gäben sich betont locker und sozial. All diese Klischees kommen bestimmt nicht irgend woher, vielmehr sind sie das überspitzte Produkt jahrelanger Beobachtungen und innerfachlicher Konkurrenzkämpfe.

Ursprung des Klischees „Kleider machen Leute“

Man kann im Großen und Ganzen davon ausgehen, dass viele der genannten Klischees zutreffend sind und das wurde sogar durch die ein oder andere soziologische Studie belegt, dennoch sei immer auf die Ausnahmen hingewiesen. Der Grund, weshalb man seine Kommilitonen oftmals, aufgrund der Kleidung, einem Fach zuordnen kann, ist relativ banal. Die Wahl eines Studienfaches hat sehr viel mit der inneren Einstellungen, den Interessen und der Herkunft eines Menschen zu tun. So ist es kein Geheimnis, dass Kinder die einer Arztfamilie entstammen, häufig auch den Weg in Richtung Medizin einschlagen. Auch ist die Kleidung eines Menschen Zeichen seiner persönlichen Lebenseinstellung. Jeder gibt, durch das was er trägt, ein Statement zu seiner Person ab, auch wenn dieses Statement sein mag „ Ich lege keinen Wert auf Mode, andere Dinge im Leben sind mir wichtiger“. Niemand kann sich von den gesellschaftlichen Einflüssen frei machen. Kleidung ist Ausdrucksmittel und die Aussagen können in alle Richtungen gehen. Das heißt nicht, dass der an sich recht konservativ gekleidete Jurist, nie im Leben eine Jeans mit Kapuzenpullover tragen würde, aber vielleicht will er später ja auch mal für die Menschenrechte eintreten und dann wäre das Klischee wiedereinmal bestätigt.

Hier gibt es noch ein par Klsichees über das Studentengesindel :)


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