In Filmen sind sie die Ritter der Prärie, die Städte vor Gaunergruppen, sowie Kutschen voll bepackt mit hilflosen Damen vor Indianern retten. Aber wie sieht es denn in der Realität aus?
Ursprünglich kommen Cowboys aus Mexiko, dort waren die „vaqueros“ nämlich berittene Hirten, die auf Kühe, Schafe, etc. acht gaben und dabei vor allem vom Pferderücken aus arbeiteten.
Spanische Immigranten hatten ihre Traditionen und vor allem Pferde mit nach Amerika gebracht. Da die vaqueros auch Waren auf Märkten verkauften, reisten sie lange Strecken zu Pferd und hinterließen so auch ihre kulturellen Fußabdrücke jenseits Mexikos.
Das Wort „Cowboy“ ist daher auch eine direkte Übersetzung des „vaqueros“ und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vorwiegend für junge Männer verwendet, die sich um große Tierherden kümmerten. weiterlesen »
Wenn Männer krank sind, bricht eine Welt zusammen. Während Frauen sich noch mit hohem Fieber zur Arbeit zwingen, kriechen Männer beim kleinsten Schnupfen unter die Bettdecke, um sich auszujammern – Sagt das Klischee.
Aber wie sieht die Wirklichkeit aus? Sind kranke Männer wirklich so viel wehleidiger als Frauen? Und wenn ja, gibt es dafür medizinische Ursachen? Oder genießen sie es einfach nur, endlich einmal nicht das starke Geschlecht verkörpern zu müssen und sich stattdessen nach allen Regeln der Kunst umsorgen lassen zu können? Entspricht das Klischee kranker Männer der Wahrheit oder paaren sich hier Vorurteile mit falsch interpretierten Beobachtungen?
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Die netten Jungs sind die ewigen besten Freunde, die „Brüder“, die sie nie hatte, während die fiesen, unhöflichen Bad Boys alle Frauen abkriegen. Stimmt das, oder bilden sich das ewige Singles einfach nur ein?
In den Filmen kommt es häufiger vor, als einem lieb ist, Han Solo und Leia, Indiana Jones und Willie Scott, Linus Larrabee und Sabrina, Quinn Harris und Robin Monroe - alles Frauen, die einem kaltschnäuzigen Harrison Ford zu Füßen liegen, der wohl mit „Ich weiß“ auf Leias gehauchtes „Ich liebe dich“ das absolute Paradebeispiel eines unsensiblen Klotzes wurde, gleichwohl Sexsymbol für alle ist. Doch das ist Hollywood und Harrison Fords Charme, wie sieht es denn in der realen Welt aus? weiterlesen »
Napoleon, seinerzeit einst der Kaiser der Franzosen, ist der Namensgeber für ein interessantes Phänomen – den Napoleon Komplex. Doch ist es wirklich so, dass kleine Männer versuchen, ihre Minderwertigkeitskomplexe durch ein übergroßes Ego zu kompensieren? Gibt es ihn überhaupt, den Napoleon Komplex?
Der Begriff wurde durch Alfred Adler, Psychologe, geprägt. Er beschreibt das Verhalten, kleinere Körpergröße durch Statussymbole und/oder Erfolge zu kompensieren. Da Napoleon angeblich nur eine kleine Körpergröße gehabt haben soll, findet der Begriff des Napoleon Komplexes bei ihm Anlehnung.
War Napoleon überhaupt klein?
Tatsächlich war der ehemalige französische Kaiser jedoch gar nicht so unwahrscheinlich klein, wie man immer annimmt. Die Angaben zu seiner Körpergröße, die überliefert sind, schwanken und sind nicht konkret. Jedoch liegen sie immer zwischen 1,66 m und 1,69 m zu einer Zeit, wo nur die Hälfte aller Männer 1,62 m oder mehr maß. Der Kaiser war also eher durchschnittlich bis überdurchschnittlich groß. weiterlesen »
Männliche Friseure sind früher wie heute eine Minderheit. Grundsätzlich ist der Beruf des Haare-Stylens ein Frauenberuf, soviel steht fest. Doch sagt das schon aus, dass die wenigen Männer, die sich damit identifizieren können, homosexuell sind?
Männliche Friseure sind grundsätzlich schwul? Mit Homosexualität wird allmählich immer selbstverständlicher umgegangen. Während diese früher noch als Krankheit angesehen wurde, stehen wir ihr heute viel liberaler gegenüber. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass man – und vor Allem Mann – Schwulen gegenüber leichte Vorurteile entgegenbringt – um womöglich die eigene Männlichkeit besonders hervorzuheben? weiterlesen »
Italiener sind mit vielen Klischees behaftet, unter anderem auch dem, dass sie länger als alle Anderen zu Hause bei Mama wohnen würden. Wahrheit oder Dichtung?
Tatsächlich leben immer mehr Italiener selbst während des Studiums und danach noch zu Hause. Bei Mama und Papa zu wohnen gilt in Italien längst nicht mehr als schlechtes Beispiel, vielmehr ist dies immer häufiger die einzig verbleibende Alternative für die jungen Leute. Selbst wer es an die Universität geschafft und sich einen guten Abschluss gesichert hat, kann noch lange nicht auf eigenen Beinen stehen. Bei Vielen kommt es ohnehin gar nicht erst soweit, denn traut man Statistiken, sinkt die Zahl jener, die sich überhaupt einer Ausbildung zuwenden, dramatisch.
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Zum Frauenfußball kursieren wahrscheinlich mehr Klischees und Vorteile als zu irgendeiner anderen Sportart. Dabei geht es nicht nur um den Sport selbst, sondern auch die Spielerinnen – und hier liegt das Problem.
Denn beim Frauenfußball wie bei anderen Sportarten auch sollten in erster Linie nur die Leistungen der Sportler im Vordergrund stehen. Privates hat auf dem Platz schließlich nichts zu suchen. Und trotzdem ranken sich hartnäckige Gerüchte vor allem um weibliche Fußballer, die erstaunlicherweise von beiden Geschlechtern vertreten werden. Aber um das gleich von vornherein klar zu stellen: natürlich sind nicht alle Fußballspielerinnen lesbisch!
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Schotten sind geizig und knausern an allen Ecken und Enden. So heißt es jedenfalls immer wieder. Das Klischee hält sich ebenso hartnäckig wie der Kilt als traditionelles Beingewand der männlichen Schotten. Aber was ist dran?
Der Geiz der Schotten ist eines dieser wunderbaren Beispiele für Klischees, welche die Eigenschaft einzelner Individuen auf ein ganzes Volk oder eine ganze Nation übertragen. Ein Deutscher zeigt sich stets pedantisch, akkurat und ordentlich, ein Japaner geht nie ohne Fotoapparat auf Reisen und ein Schotte spart, wo immer er kann. Alles Blödsinn oder steckt doch ein Körnchen Wahrheit hinter dem Vorurteil?
Gentleman, der wohlgeborene Ehrenmann, der liebenswürdige Aristokrat oder der ausgestorbene Engländer? Bis heute ist gentlemanlike, wer ein gepflegtes elegantes Äußeres hat, zuvorkommend und bescheiden ist und den Frauen charmant die Tür aufhält. Die Gentlemen des 21. Jahrhunderts konkurrieren mit den Bad Boys und werden schnell in die falsche Schublade gesteckt.
Heute, wo sich deutsche Reggae-Musiker ungeniert Gentleman nennen dürfen und Clowns sich regelmäßig über das etwas steife, englische Vorbild lustig machen, ist zu befürchten, dass die männliche Spezies des Gentleman ausgestorben ist. Wenn sich ein Mann heute zu gut benimmt und anzieht, wird er als schwul abgestempelt. Nur noch einige kleine Gesten und die Symbolik dieses Mythos bleiben bestehen. Doch die richtigen Gentlemen haben ihren guten Ruf eingebüst. weiterlesen »
James Bond ist definitiv der coolste Geheimagent der Filmgeschichte. Aber wie realistisch ist das Bild des toughen Helden, das uns der smarte Brite auf der Leinwand vermittelt?
Natürlich wissen wir, dass James Bond eigentlich nur eine fiktive Figur ist und ein Geheimagent in Wirklichkeit wohl ein etwas anderes Leben führt, als es uns die Bücher von Ian Fleming und die darauf basierende Filmreihe weismachen wollen. Aber irgendwie hat sich trotzdem dieses Bild in unseren Köpfen festgesetzt, sodass zum Begriff Geheimagent automatisch der Gedanke an James Bond auftaucht – und das ist ja auch kein Wunder! Denn allein schon seine zwei markantesten Sätze – „Mein Name ist Bond. James Bond.“ und „Geschüttelt, nicht gerührt!“ – machen den Filmhelden zu einem der coolsten Männer der Kinogeschichte.