Seit sie die Hornbrille und Opa-Jacken in Beschlag genommen haben, ist es schwer, die Hipster von den Nerds zu unterscheiden, manch unwissender Naivling schert sie sogar unbedacht über einen Haufen, ein grober Fehler, der vor allem in der Nerd-Community für Stürme der Entrüstung sorgt.
Hornbrille, Hochwasserhosen und Hosenträger, so sortierte das Fernsehen (Steve Urkel, Revenge of the Nerds), die Modeindustrie und selbst Alles Klischees den normalen Nerd ein, doch Äußerlichkeiten waren noch nie so wichtig für diese Community, weshalb es weniger ärgerlich ist, dass Hipster ihren Stil abkupfern, wohl aber, dass sie sich dadurch gerne selbst als Nerds bezeichnen, obwohl sie keine sind.
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Flower Power, Liebe, Musik und Drogen in einer friedvollen und freien Gemeinschaft: Das war die Hippie-Bewegung der 60er Jahre. Diese außergewöhnliche gesellschaftliche Entwicklung nahm ihren Anfang im westlichen Teil der USA, überwiegend in Kalifornien, und fand schließlich Anhänger auf der ganzen Welt.
Die Flower Power-Generation wurde begleitet von Liebe, sexuellem Genuss, Farbenpracht, Blumenschmuck, Musik und euphorischen Festen, von Drogengenuss stimuliert. Mit ihrer Hippie Hauptstadt San Francisco und ihren musikalischen Vertretern Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jim Morrison lebten die jungen Menschen ganz nach ihrem Motto: „Make Love not War“.
Was hat es mit der sogenannten Kehrwoche auf sich? Über Schwaben gibt es bekanntlich reichlich Witze und Klischees, wie Reinlichkeit und Sparsamkeit. Was ist an diesen Klischees nun wirklich dran?
Tatsächlich ist in jeder schwäbischen Haushaltsordnung die Kehrwoche aufgeführt, ja sogar im Mietvertrag verankert und solange es die Schwaben gibt, wird es auch die Kehrwoche geben. Manch Zugezogener wird sich damit wohl nie anfreunden können, doch gegen die schwäbische Kehrwoche kommt keiner an.
Mallorca = Ballermann = Saufen bis zum Umfallen. So sieht die Assoziationskette vieler Deutschen aus, wenn es um die Urlaubsinsel geht, die ja gern mal als 17. Bundesland bezeichnet wird.
Doch ist Urlaub auf Mallorca immer gleich Party am Ballermann? Natürlich nicht! Schließlich besteht die Insel aus mehr als nur den Partystränden, an denen sich alljährlich unüberschaubare Horden von Spaß-Urlaubern aus aller Welt treffen, um sich schon gleich nach dem Aufstehen hemmungslos die Kante zu geben, zu flirten, zu singen und zu grölen, bis der Billigflieger zurück gen Heimat steuert. Abgesehen davon stimmt das Klischee nicht einmal am Ballermann selbst, jedenfalls nicht überall.
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Die Diebische Elster klaut allen Glitzerkram, der nicht niet- und nagelfest ist, so heißt es im Volksmund. Ihr Erscheinen wird meist als böses Omen gewertet, doch es gibt auch Sagenkreise, in denen sie eine sehr positive Rolle spielt.
Die diebische Elster ist eines jener Tiere, um die sich unzählige Mythen und Legenden ranken und deren Wesen in unserem Verständnis auf wenige Eigenschaften reduziert wird. In diesem Fall sogar fast nur auf eine einzige. Dabei ist das Bild der Elster in der Mythologie äußerst vielfältig und sogar sehr widersprüchlich. So wie andere Tiere – Katzen oder Schlangen etwa – vereint die Elster gute und schlechte Charakterzüge und kann je nach Glaube positive oder negative Nachrichten bringen. weiterlesen »
Gentleman, der wohlgeborene Ehrenmann, der liebenswürdige Aristokrat oder der ausgestorbene Engländer? Bis heute ist gentlemanlike, wer ein gepflegtes elegantes Äußeres hat, zuvorkommend und bescheiden ist und den Frauen charmant die Tür aufhält. Die Gentlemen des 21. Jahrhunderts konkurrieren mit den Bad Boys und werden schnell in die falsche Schublade gesteckt.
Heute, wo sich deutsche Reggae-Musiker ungeniert Gentleman nennen dürfen und Clowns sich regelmäßig über das etwas steife, englische Vorbild lustig machen, ist zu befürchten, dass die männliche Spezies des Gentleman ausgestorben ist. Wenn sich ein Mann heute zu gut benimmt und anzieht, wird er als schwul abgestempelt. Nur noch einige kleine Gesten und die Symbolik dieses Mythos bleiben bestehen. Doch die richtigen Gentlemen haben ihren guten Ruf eingebüst. weiterlesen »
Biker sind schon eine besondere Spezies. Ob die Hells Angels oder die Bandidos – unser Bild von diesen motorisierten Exemplaren ist vor allen von ihren Auftritten in den Medien geprägt. Dabei können sie doch bestimmt auch anders. Oder?
Wenn Biker auf ihren röhrenden Maschinen die Straßen hinunter rollen, verbreitet sich sich sogleich eine ganz besondere Atmosphäre. Diese Männer (und einige Frauen) in ihren schwarzen Lederklamotten und Band-T-Shirts sind von einem ganz eigenen Schlag. Und sie sind ein Klischee. Viele meinen, man solle sich von Bikern lieber fern halten, es seien doch alles kriminelle Subjekte oder zumindest Schläger. Stimmt’s? Nein, natürlich nicht. Wieder einmal hat das Schubladen-Denken eine fixe Idee hervorgebracht, die sich hartnäckig hält. Und woran liegt das?
Das Temperament der Südländer ist berühmt berüchtigt, vor allem spanische und italienische Männer werden gern in die Schublade „Macho“ gesteckt. Aber ist an diesem Klischee etwas dran?
Mit dem Temperament der Südländer im Allgemeinen verbindet ein Deutscher automatisch übersprudelnde Lebensfreude. Sie haben Sonne im Herzen und Feuer im Blut, sind schlichtweg sehr viel offener in ihrem Verhalten. Und südländische Männer gelten gemeinhin als Frauenhelden, Machos, Aufreißer. Fragt sich nur, ob diese Kategorisierung gerechtfertigt ist.
Ratten gelten in unserer Kultur als eklige Krankheitsverbreiter, vor denen die meisten Menschen Angst haben. Dabei können diese süßen Tierchen doch so süß sein!
Man sagt, das Ratten hässlich sind, dreckig und dazu auch noch Krankheiten verbreiten. Abser ist das wirklich so oder ist das alles nur ein veraltetes Klischee? Schließlich gibt es immer mehr Menschen, die sich für diese Nagetiere als Haustier entscheiden. weiterlesen »
Der gute alte Schrebergarten ist für viele rüstige Rentner ein Rückzugsort und Erholungsparadies. Daneben können Kleingartenfreunde ihrer Lust am Anbauen von Gemüse und der Pflege von blühenden Pflanzen freien Lauf lassen. Aber sind dies wirklich Spießer?
Der Kleingarten erlebt gerade ein Revival und ist beliebter denn je. Mittlerweile sind es in erster Linie nicht mehr nur Rentner, die den Zauber der gemütlichen zur deutschen Kultur gehörenden Gartenanlagen zu schätzen wissen, sondern auch immer mehr Familien mit Kindern ziehen sich vermehrt in die Gartenanlagen zurück.
Ein Eigenheim ist schon eine schöne Angelegenheit, wobei ein Schrebergarten aber eine tolle Alternative darstellt, zumal die damit verbundene Arbeit eher saisonal beschränkt und daher übersichtlicher ist. So kann man in den Wintermonaten die Bequemlichkeit der Mietwohnung nutzen und im Sommer kann man sich entspannt im Kleingarten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und sich um das Gemüse kümmern. weiterlesen »