Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Vegetarier essen kein Fleisch. Klar, dass denen da was fehlt. Schließlich liefert Fleisch den Menschen (oder nur den Männern?) Proteine, ohne die sich die Muskeln nicht aufbauen können. Deswegen sind alle Vegetarier schmächtig und zerbrechlich.

Vegetarier essen sich ins Verderben! © flickr / rochelle, et. al.

Das Wort “Vegetarier” kommt ja nicht von umsonst von “Vegetieren”! Und im Kopf können die auch nicht viel haben, der muss ja ebenfalls auf halber Leistung laufen… Komisch eigentlich, dass so viele Menschen Vegetarier sind, und das überleben… weiterlesen »


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Fastfood? Muss nicht Sünde sein

Autor: Sarah
abgelegt in: Essen

Fastfood? Da wird man fett von. Und krank. Und Pommes, Pizza und McDonalds sind Todesfallen für Figur, Gesundheit und überhaupt.

Das lässt sich so natürlich nicht komplett abstreiten, es ist aber auch nicht komplett wahr. Das Fastfood ist allgemein besser als sein Ruf. Es stimmt, Fastfood enthält oft sehr viel Fett. Aber - egal ob Kohlenhydrate oder Fett - letztendlich entscheidet die Anzahl der Kalorien, die wir zu uns nehmen, ob wir dick werden.
Natürlich, es lässt sich nicht leugnen - Kinder, die ständig Fastfood essen, werden eher pummlig. Gerade diese Kinder nehmen nämlich weniger Obst und Gemüse und folglich auch weniger Vitamine und gesunde Nährstoff zu sich.

Dabei macht ein Cheeseburger allein noch nicht dick - der enthält nämlich eigentlich “bloß” 300 Kalorien. (Für die Relation: Ein kleines Mädchen sollte mit einer Hauptmahlzeit ungefähr 450 Kalorien zu sich nehmen.) Das Figur-Problem wird durch die Menüs heraufbeschworen: Der Cheeseburger, der ja noch im Rahmen liegt, mit seinen 300 Kalorien, hinzu kommt die große Portion Pommes (die bringt auch nochmal rund 400 Kalorien mit) und die kleine Cola - das sind nochmal knapp 100 Kalorien zusätzlich. Und schon sind wir bei 800 Kalorien angelangt, was definitiv zuviel ist - und das nicht nur für ein kleines Mädchen. Zumal ein Cheeseburger, eine Pommes und eine Cola nicht unbedingt richtig satt machen, zumindest Erwachsene…


Ein interessanter Film zu diesem Thema ist “Supersize me”.

Wie kommt man nun also mit Fastfood klar? Weil verzichten mögen ja viele auch nicht, immerhin ist es für unterwegs am Einfachsten und zum Teil soooo lecker!
Also - 1. Auf jeden Fall langsam essen. Der Magen meldet nach rund 20 Minuten Nahrungsaufnahme: satt! Unabhängig von der Menge, die man verspeist hat.
2. Mengen reduzieren. Der Mensch hat in der Regel das Bedürfnis, seinen Teller leer bzw. seine Portion aufzuessen. Also einfach mal zur kleinen Portion Pommes anstatt zur mittleren greifen und auch ne kleine Cola tut’s.
3. Fastfood muss ja nicht immer Burger heißen. Wie wärs ab und zu auch mal mit Sushi? Definitiv kalorienärmer als Pizza und Whopper.
4. Bewusst essen. Wer sich einen Döner oder eine andere leckere Fastfood-Mahlzeit am Tag gegönnt hat, muss ja abends nicht auch noch eine Tüte Chips hinterher schmeißen. Den Rest des Tages ein bisschen Kalorien zählen und dann passt das schon.

Frohes Schlemmen! Aber nicht übertreiben. ;)


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Nudeln! Aus Italien?

Autor: Sarah
abgelegt in: Essen

Das beliebteste Nudelgericht? Da sind sich wahrscheinlich viele einig und werden “Spaghetti” rufen. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, Spaghetti also hin oder her - allgemein herrscht doch die recht verbreitete Meinung, Nudeln kämen aus Italien.

Liegt ja auch nahe, oder? Spaghetti Napoli, Carbonara, Lasagne… klingt ja auch alles schön italienisch. Aber sind Nudeln bzw. insbesondere Spaghetti wirklich auf dem Mist der italienischen Köche gewachsen?

Nein, tatsächlich nicht. Experten sind sich zwar nicht komplett sicher, aber Italien kann als Erfinder von Nudeln definitiv ausgeschlossen werden. Wer war es dann? Es herrschen verschiedene Theorien. Die einen sind sicher, dass Marco Polo sie seinerzeit aus China in die Außenwelt brachte. Andere berichten, dass es bereits in der griechischen Antike Nudelgerichte gab, in einigen etruskischen Gräbern sollen sogar Abbildungen von Maschinerien zur Herstellung von Nudeln gefunden worden sein. Was sicher ist - im 2. Jahrtausend vor Christus gab es im heutigen China schon Fadennudeln, die aus Hirsemehl (heute benutzt man vorwiegend Hartweizengrieß) hergestellt wurden.


Und so kann man z. B. Spaghetti Bolognese zubereiten…

Dennoch haben Italiener die Nudelkultur entscheidend geprägt: Von ihnen stammt die Gewohnheit, Spaghetti mit der Gabel aufzudrehen. Spaghetti schneiden oder auf dem Löffel aufrollen stößt in Italien weitestgehend auf Entsetzen ;)

Die Nudel, sei sie nun aus China oder Griechenland oder sonstwoher, hat seit ihrer Entwicklung viele Abwandlungen erfahren. Es gibt neben Spaghetti: Makkaroni, Spirelli, Buchstabennudeln, Muschelnudeln, Fadennudeln, Spätzle, Maultaschen, Gnocchi, Glasnudeln, Udon, Soba-Nudeln, Ramen, Mie-Nudeln… und das ist nur ein Auszug von NudelARTEN, NudelGERICHTE gibt es noch wesentlich mehr. Man sieht also - Nudelfans werden sich beim Probieren der zahlreichen Varianten sicher niemals langweilen.

In diesem Sinne - guten Appetit!


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Köche-kochen-Klischees

Autor: Sandra
abgelegt in: Essen

Hura-ein Hoch auf die Klischees.
Der Deutsche und sein Sauerkraut und der Engländer der nicht kochen kann.
Klischees, die so überholt sind wie die Zeitung von gestern.
Im Jahre 2008 dürfte doch zu jedem Menschen, ob klein ob groß, ob aus Nord-Ost-Süd oder West vorgedrungen sein, dass Kochen sehr viel mit Fantasie und Leidenschaft und nicht zu vergessen mit Kreativität zu tun hat. Denn letztendlich eine Dose öffnen und den Inhalt erhitzen kann jeder, hat aber mit Kochen nichts zu tun.
Kochen ist schon seit längerer Zeit ein sehr beliebtes Thema besonders auf so manchem TV Kanal. Namhafte Köche unter anderem auch aus Deutschland, stellen nicht nur Leckeres mit Sauerkraut vor. Auch die englische Küche mit regelrecht göttlichen Rezepten, voran mit einem, schon fast begnadeten Koch, der seine Kochkunst mit unglaublicher Fantasie, Kreativität und Leichtigkeit präsentiert.
Die pure fleischgewordene Leidenschaft, das zeichnet gutes Kochen und ein köstliches Rezept aus. Ein Blick in den Kühlschrank ein zweiter Blick in den Garten und der Gang zum Fleischer oder Fischladen und zum Markt. Was biete die Jahreszeit die Saison.
Frische Kräuter, ein edler Wein oder ein gutes Bier.
Und dann der Fantasie freien Lauf lassen.
Für jeden Hobbykoch ist es eine Vergnügen und eine große Bereicherung einen Künstler wie Jamie Olivers in der Küche beobachten zu können.
Nach seiner -Putenbrust mit gebratenem Kürbis-, seinem- pochierter Fisch in Senfsoße-oder auch seinem Sauerkrautwrap mit Nürnberger Würstchen -, leckt man sich jeden Finger einzeln ab.
Er stellt Tag täglich unter Beweis, dass Engländer sehr wohl kochen können und ihre Küche zum niederknien ist.


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