Der Berufsstand der Sekretärin ist mit unzähligen Klischees behaftet, wie sie gegensätzlicher mitunter kaum sein könnten. Was stimmt denn dann aber, bitte schön?!
Wenn der Chef mit der Sekretärin Überstunden macht, ist Grund zur Panik angesagt, meinen Viele – Zumindest für die Ehefrau. Doch dies ist nur eine von vielen Geschichten, die uns zum Thema Sekretärin einfallen. In der Tat ist das Klischee dieser Bürokraft äußerst vielfältig und ambivalent. Mal ist sie das naive Dummchen, mal das Büroflittchen, mal der Hausdrache. In diesem Beruf ist man hoffnungslos unterfordert, wenn man mehr tun möchte, als den ganzen Tag nur Kaffee zu kochen, so die gängige Vorstellung. Aber was ist dran an diesen Ideen?
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Über deutsche Beamte gibt es womöglich mehr Klischees als über jede andere Berufsgruppe. Jedenfalls fallen einem spontan diverse Assoziationen zu diesem Thema ein. Die Frage ist nur: was steckt wirklich dahinter?
Das Schönste am Klischee über Beamte sind die Beamtenwitze. Ob sie nun wirklich lustig sind, oder nicht, ist dabei fast egal. Hauptsache sie bestätigen, was wir alle über diese Berufsgruppe zu wissen glauben. So wie der hier: Wütend schlägt ein Beamter im Gartenbauamt eine Schnecke tot. „Warum hast Du das getan?“, wird er empört gefragt. Der Beamte erwidert: „Das aufdringliche Ding verfolgt mich schon den ganzen Tag!“ – Lustig? Ja, irgendwie schon. Aber auch begründet? Das ist die entscheidende Frage!
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Mit Schweizer Schokolade verbinden wir süßen, zart-schmelzenden Hochgenuss, der immer wieder aufs Neue begeistert. Zu Recht. Schokolade aus der Schweiz galt lange Zeit als die beste der Welt. Aber stimmt diese Verallgemeinerung auch heute noch?
Denn längst ist die Schweizer Schokolade nicht mehr allein auf dem Gourmet-Süßwaren-Markt, auch wenn unsere Nachbarn im Durchschnitt mehr Schokolade essen als irgendwer sonst. Spitzen-Chocolatiers gibt es in aller Herren Länder, sie arbeiten in den edelsten Restaurants, den exklusivsten Hotels, aber auch in kleinen Manufakturen, die ihre Köstlichkeiten in die ganze Welt verschicken. Sich überall durchzuprobieren ist eine Lebensaufgabe, die kaum zu bewältigen wäre. Und doch hält sich hartnäckig die Vorstellung, Schweizer Schokolade sei die beste überhaupt. Was steckt hinter diesem süßen Geheimnis?
Amerika ist eines der meist besuchten Urlaubsziele der Welt, da das Land eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Ins Auge sticht jedoch auch die Esskultur der Einwohner. Nicht umsonst gilt Amerika als die ultimative Fast Food Nation.
Während einer Rundreise durch Amerika erhält man eine Bandbreite an Eindrücken und zählt mindestens ebenso viele Fast Food Ketten, die einem innerhalb von wenigen Streckenabschnitten immer wieder über den Weg laufen. Durch unübersehbare Werbetafeln machen sie auf sich aufmerksam und locken ihre ‘Opfer’ so in die Kalorienfalle. weiterlesen »
Bei der Frage spalten sich die Geister. Viele Promis scheinen ohne ihren Starbucks Kübel keine 4 Meter geradeaus gehen zu können, andere schwören auf die entspannende Wirkung von Yogi Tee und schauen dabei verschmitzt, als schwebten sie schon in anderen Sphären. Außerdem soll Tee ja auch viel gesünder als Kaffee sein. - Stimmt das?
Kaffee ist längst nicht so ungesund, wie das Klischee behauptet, mit dem das köstliche Heißgetränke belastet ist. Es soll Herz- Kreislaufprobleme begünstigen und den Magen reizen. Klar, das Koffein im Kaffee ist nicht zu verachten, aber 1-2 Tassen am Tag schaden einem erwachsenen Menschen noch nicht. So lange man das Getränk in Maßen trinkt und nicht mit zitternder Hand in den Schlund schüttet, kann Kaffee sogar sehr gesund sein. Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass eine Tasse Kaffee am Morgen die Chancen für Demenzerkrankungen und Alzheimer senken können. Außerdem soll eine zurückhalten genossene Koffeinbombe sogar vor Diabetes und Gicht schützen. weiterlesen »
Gerade beim Thema Ernährung halten sich Gerüchte und Märchen sehr hartnäckig, da immer wieder irgendwelche “superseriösen” Studien den größten Humbug angeblich mal wieder nachgewiesen haben.
Räumen wir hier mit ein paar Mythen zum Thema morgendliches Essen auf.
1. Müsli und Cornflakes sind der perfekte Start in den Tag! Äh… nö. Sind sie tatsächlich nicht. Cornflakes enthalten superviel Zucker. Eine große Menge davon am frühen Morgen lähmt das Denkvermögen sogar teilweise. Und von wegen gesundes Müsli! Die meisten Fertigprodukte aus den Regalen des Supermarktes enthalten zu viel Schokolade oder Zucker und ergo auch viel zu viele Kalorien. Selbstgemachtes Bircher-Müsli bringt’s auch nicht - 100g enthalten 480 kcal - das ist fast ein Fünftel des Tagesbedarfs!
2. Frühstückseier sind schlecht, da sie den Cholesterinspiegel erhöhen. Gut, Eier selbst enthalten Cholesterin. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Verzehr von vielen Eiern gleichbedeutend mit einem höheren Herzinfarkt-Risiko sei. So ein Zusammenhang ist wissenschaftlich nicht nachweisbar.
3. Wer morgens frühstückt wird dicker. Genau andersrum. Wer das Frühstück weglässt, läuft Gefahr Heißhungerattacken zum Opfer zu fallen. Diese sind Gift für die Figur, da in sehr kurzer Zeit extrem viele Kalorien mit dem Essen konsumiert werden.
4. Kalte Getränke schädigen den Magen. Ist Quatsch. Die Flüssigkeit erwärmt sich in Mund und Speiseröhre schnell auf Körpertemperatur. Nur wer zu Sodbrennen neigt, sollte auf Getränke direkt aus dem Kühlschrank vielleicht verzichten.
5. Orangensaft für den vitaminreichen Start in den Tag! Lieber die ganze Orange essen. O-Saft oder -Nektar ist lediglich eine flüssige Zuckerbombe mit wenig Nährstoffen und vielen Kalorien. Die ganze Frucht hingegen deckt schon zu einem Drittel den empfohlenen Vitamin-C-Tagesbedarf.
Egal ob aus einer Hartz-IV-Familie oder aus einem Villenviertel - die meisten Jugendlichen hatten schon einmal Kontakt zu Alkohol bevor sie auch nur 14 Jahre alt werden. Bevor Sie jetzt hier wie üblich einen langen Beitrag über Komasaufen, moralisch zerrüttete Teenager, Kinder vernachlässigende Rabeneltern und verantwortungslose Supermarkt-Kassierer und Wirte lesen, rollen wir das Thema doch einmal von einer anderen Seite auf und blicken hinter die Kulissen, statt dem Klischee “verkommene Jugend” unkritisch nachzugeben.
Ganz oben steht natürlich die Frage - Wie kann das passieren? Früher wurde doch bei Weitem nicht in diesem Umfang getrunken. Zumindest nicht in
“diesem Alter”.
Die Antwort ist so einfach wie plausibel - Kinder werden bereits frühzeitig an den Geschmack von Alkohol gewöhnt. In Süßigkeiten, Kindermedizin und anderen Lebensmitteln (die z. T. auch extra für Kinder sind) ist Alkohol enthalten, und sei es nur als Konservierungsmittel. Dadurch fällt schon einmal die sonst natürliche Scheu vor dem Geschmack bei den Kleinen beinahe weg.
Dann - und seien Sie mal ehrlich - das Thema Familienfeier: Entweder darf Junior auch da mal “zur Feier des Tages” am Gläschen Sekt nippen oder aber bekommt doch zumindest von der Verwandtschaft etwas “vorgesoffen”. Wenn meine Familie das macht und Spaß dran hat, ist es offenbar etwas Lustiges. Oder welche andere Schlussfolgerung soll ein Kind / Teenager an der Stelle ziehen?
Dass Teenager unsicher sind aufgrund der vielen Veränderungen in ihrem Körper und in ihrem Umfeld haben wir ja schon mal festgestellt. Auch da ist Alkohol mal wieder der Retter in der Not - ein paar Schlucke entspannen und lassen Nervosität und mangelndes Selbstwertgefühl vergessen. Auch wenn’s nicht unbedingt schmeckt.
Anstatt Dauermeckereien und Kopfschütteln sollte unsere Gesellschaft sich also vielleicht lieber einmal fragen, was sie zur Misere “Komasaufen” und “Jugendliche Alkoholiker” beigetragen hat. Wie hilft man jetzt seinem Kind oder Jugendlichen im Bekanntenkreis, damit es bei ihnen nicht so weit kommt? Ein paar interessante Anregungen dazu geben die folgenden beiden Links.
http://www.a-connect.de/jugend.php
http://www.optipage.de/jugendliche_alkohol.html
Ein lustiger Abend, jeder schwenkt seinen Bierkrug und ist fröhlich - nur der Fahrer guckt dumm aus der Wäsche und muss an einer langweiligen Limo nuckeln. Viele wähnten dieses angeblich ach so triste Bild bereits als Vergangenheit, als sie von der Erfindung des alkoholfreien Bieres hörten.
Das Konzept geht nicht wirklich auf. Schon seit derGeburtstunde müssen sich Trinker des alkoholfreien Bieres nicht nur als Luschen, Mädchen oder Schlappschwänze belächeln lassen, nein, recht schnell stellte sich auch noch raus, dass da sehr Wohl Alkohol drin ist. Nämlich ungefähr 0,02 - 0,5 %. Dumm gelaufen.
Nun aber mal im Ernst: Diese Menge an Alkohol enthalten auch die meisten Fruchtsäfte, entstehend durch den natürlichen Gärungsprozess. Es ist auf gut Deutsch also wirklich fast gar nichts.
Dennoch sollten ehemalige Alkoholiker von alkoholfreiem Bier die Finger lassen. Es mag zwar kaum Prozente haben, der Geschmack kann aber trotzdem zu Rückfällen in die Sucht führen.
Und noch etwas - seit Neuestem gibt es doch wirklich 0,0%ige alkoholfreie Biere. Hat zum Beispiel Warsteiner geschafft.
Dass der Fahrer immer irgendwo die arme Sau bleibt, wird das auch nicht ändern. Denn die dummen Witze über Trinker alkoholfreien Bieres werden so schnell nicht aufhören. Aber besser man wird ein bisschen ausgelacht, als dass ein ganzes Auto voll Insassen am Baum klebt, oder?
Gerade was das Trinken angeht, gibt es ja viele Mythen und Märchen, die hartnäckig verbreitet werden und in den Köpfen der Menschen herumspuken. Untersuchen wir doch mal ein paar von ihnen.
1. Behauptung: Man kann gar nicht zu viel trinken!
Ähm… doch. Kann man. Menschen, die an Herz- oder Nierenkrankheiten leiden, sollten dringend die benötigte Flüssigkeitsmenge pro Tag vom Arzt festlegen lassen. Außerdem gibt es etwas wie Überwässerung: Wer zuviel pures Wasser trinkt, hat zu wenig Salze im Körper - bricht also zusammen. Vereinzelt gab es deswegen sogar Todesfälle. Man tut sich also mit Dauersauferei von zehn Litern am Tag nicht zwangsweise was Gutes.
2. Behauptung: Man muss nicht aufs Trinken achten. Der Durst meldet sich schon.
Nunja. Das Durstgefühl setzt erst dann ein, wenn der Körper bereits viel Flüssigkeit verloren hat. Und gerade im Alter lässt das Durstgefühl nach, deswegen neigen Senioren oft dazu, viel zu wenig zu trinken! Normal sollten es ungefähr anderthalb bis zwei Liter täglich sein. Also - nicht auf den Durst verlassen. Zu jeder Mahlzeit etwas trinken und sich auch zwischendurch mal ein Gläschen Flüssigkeit gönnen.
3. Behauptung: Trinken ist ne prima Unterstützung bei Diät.
Die Flüssigkeit füllt den Magen, man ist eher satt und plagt sich auch nicht mit einem Hungergefühl herum, wenn man eine Weile nichts isst - der Magen hat ja mit dem Getränk zu tun. Soweit ist das alles richtig, nur sollte dabei klar sein, dass Cola oder kalorienhaltige Limo sicher NICHT die Diät begünstigt. Und auch Alkohol sollte man sich verkneifen, der Körper verbrennt ihn nämlich vor dem Körperfett. Und außerdem regt Alkohol auch noch den Appetit an.
4. Behauptung: Nur Wasser ist wirklich gut.
Sicher ist Wasser prima, man bekommt es praktisch überall und es ist gut kontrolliert und kalorienfrei. Der Körper bekommt sein Wasser aber aus vielen verschiedenen Quellen - und dem Organismus ist es dabei wurscht, ob die Flüssigkeit aus einer Gurke, einer Melone, Erdbeeren oder Tee stammt. Nur die Menge des Wassers und der darin gelösten Mineralien und Elektrolyten zählt dabei.
In diesem Sinne - guten Durst. ![]()
“Etwas heißes Wasser mit Milch bitte.” “Köstlich, ist es nicht?” Die Briten in “Asterix bei den Briten” sind die bildgewordene Comic-Vorstellung des restlichen Europa vom durchschnittlichen Inselbewohner.
Dabei kam der Tee eigentlich über den Seeweg aus China nach Europa. Die Niederländische Ostindien Kompanie brachte 1610 die ersten Ladungen grünen Tees nach Holland. Erst 1699 wurde das Monopol für den Handel mit dem asiatischen Raum an die English East India Company verkauft.
Überhaupt war der heute als “typisch englisch” verschrieene Tee zuerst etwas für den englischen Adel. Erst mit der Zeit entstanden Teegärten und Teegeschäfte, aber bis zur Moderne blieb Tee ein Hobby für die Reichen und damit eine sehr wertvolle Handelsressource.
Dieses Klischee stimmt also so nur halb. Tee ist seit je her etwas typisch chinesisches bzw indisches gewesen und hat seinen Weg in die englische Kultur nur über den Handelsweg gefunden. Auf der anderen Seite unterscheidet sich die englische Teekultur von der ihrer östlichen Vorfahren erheblich, man kann also schon sagen, dass die Engländer den Tee vereinnahmt haben.
Vor allem die “Tea time” ist, zumindest bei älteren Engländern, ein wichtiger Bestandteil der Freizeit. Man kann also vielleicht nicht sagen, dass der Ursprung des Tees in England liegt, aber dass heutzutage viele Engländer Tee trinken, stimmt. Eine “Nation von Teetrinkern?” In sofern wohl doch typisch englisch.