Zwillinge sind interessant anzuschauen, wenn ein Zwilling dem anderen exakt gleicht. Es ist ein spannendes Seherlebnis, vor allem wenn sie es drauf anlegen und sich genau gleich stylen.
Doch sehen Zwillinge wirklich immer genau gleich aus? Gleicht ein Zwilling immer dem anderen? Natürlich nicht! Das Sprichwort beschränkt sich beispielsweise von vornherein nur auf eineiige Zwillinge und lässt zweieiige Geschwisterpaare ganz außen vor. Denn die sehen sich in der Regel nicht sonderlich ähnlich, also funktioniert die vermeintliche Regel hier schon gar nicht mehr.
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Lemminge sind im Verständnis Vieler jene kleinen Nager, die sich kollektiv von einer möglichst hohen Klippe in den Tod stürzen – und das ganz und gar freiwillig und mit jeder Generation aufs Neue.
Der kollektive Selbstmord der Lemminge – gibt es ihn tatsächlich? Nein! Der Mythos ist ebenso alt wie falsch. Tatsächlich dürften die kleinen Nager nicht lebensmüder sein als andere Tierchen. Ganz bestimmt jedenfalls gibt es keinen gemeinsamen Schalter, der – einmal umgelegt – die ganze Bande auf einen Schlag in den Abgrund treibt. Es gibt keinerlei Belege, dass ein solches Phänomen jemals stattgefunden hätte. Woher kommt die Legende aber dann und warum hält sie sich so hartnäckig?
Homophobie im Sport ist ein Tabu-Thema. Dennoch wird Homosexualität im Fußball immer wieder in den Medien diskutiert. Die Gesellschaft ist im Wandel, der DFB muss nur noch mitziehen.
Der Sieg bringt es mit sich, dass Männer sich in die Arme fallen, sich vor Freude durch die Luft wirbeln und vielleicht sogar küssen. Diese ungewöhnlichen Gefühlsausbrüche der Männer werden beim Fußball geduldet und rein auf das Zelebrieren des eingefahrenen Sieges bezogen. Aber wehe da spricht mal jemand vom Schwulsein, dann ist das Geschreie auf allen Seiten groß.
Einmal im Heu übernachten – das scheint für verliebte Paare quasi ein Muss zu sein. Doch kann zwischen den pieksenden und kitzelnden Strohhalmen wirklich Romantik aufkommen? Oder steht Jedem, der das versucht, eine schlaflose Nacht bevor?
Zuallererst ist die ganze Sache mit dem Übernachten im Heu wahrscheinlich eine Frage der Gewöhnung. Wer auf dem Land aufgewachsen ist und Spiele auf dem Heuboden oder mittägliche Sonnenbäder auf den Heuballen-Stapeln im Feld von klein auf kennt, wird einer Nacht im Heu-Bett sicher schöne Seiten abgewinnen können und sich nicht durch das Pieksen und Kribbeln stören lassen. Aber was machen Federbett-verwöhnte Großstädter?
„Vorsicht, bissig!“ – Jeder Briefträger kriegt schon das große Gruseln, wenn er von Weitem solch ein Warnschild am Gartenzaun entdeckt. Sind Hunde wirklich die natürlichen Feinde der Postboten? Oder ist alles doch nur ein Klischee?
Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Aber der größte Feind des Briefträgers. So scheint es jedenfalls. Ein Großteil der Hundebesitzer hierzulande weiß von wenigstens einer unschönen Begegnung zwischen diesen beiden Parteien zu berichten. In unzähligen Foren wird heftig darüber diskutiert, wer die Schuld an solchen Konfrontationen trägt. Und darüber, ob die Mitarbeiter von Brief- und Paketdiensten die ganze Sache nicht vielleicht unnötig hochspielen.
Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften stehen oft in dem Verdacht brotlose Künste zu sein. Aber wie sieht der anschließende Berufsweg der Studierenden tatsächlich aus und sind sie gegenüber den bodenständigen Naturwissenschaftlern benachteiligt?
Wer Geisteswissenschaften oder Sozialwissenschaften studiert, dem stehen viele Wege offen und trotzdem steht man häufig der lästigen Frage gegenüber: Was kannst du denn später damit machen? Wer Medizin studiert, wird Arzt, der Betriebswirtschaftler wird Manager und ein Chemiker wird mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwo im Labor landen. Die Berufswege in den Geistes- und Sozialwissenschaften sind weniger stark vorgefertigt und können in viele Richtungen führen. Vielleicht rührt genau daher das Klischee, Geistes- und Sozialwissenschaften seien brotlose Künste!?
Hostess ist für Studentinnen ein prima Job um in den Semesterferien in wenigen Tagen eben mal schnell ein paar hundert Euro zu verdienen. Doch ist dieser Beruf mit unschönen Klischees behaftet.
Unter dreißig sollten sie sein, mindestens zwei Sprachen fließend sprechen, Auslandserfahrung haben, mindestens 1.70m groß sein und dabei auch noch ansehnlich aussehen. Außerdem gehören eine hohe Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit und eine gute Bildung zu den Voraussetzungen die eine Hostess heute mitbringen muss.

Manchmal 12 Stunden oder mehr auf High Heels stehen, den Besuchern Wünsche wie das Black Berry mal eben aufladen oder eine E-Mail ausdrucken noch schnell nebenbei erfüllen und dabei nie das Lächeln vergessen, kennzeichnen die Arbeit der Hostessen. weiterlesen »
Kaum eine andere Tierart versetzt so viele Menschen in Angst und Schrecken wie die Schlange. Ich habe Freundinnen, die regelmäßig von Schlangen träumen und dann die ganze Nacht nicht mehr schlafen können. Was aber ist denn eigentlich so furchtbar schlimm an einer Schlange?
Schon im Alten Testament wird die Schlange als hinterhältig, gemein und falsch dargestellt, immerhin müssen Adam und Eva auf Grund ihrer List das Paradies verlassen. Kaum ein anderes Tier schafft es die Menschheit so sehr in zwei Lager zu spalten wie die Schlange, von den Einen verehrt, weiterlesen »
Über Jurastudenten kursieren vor allem zwei Klischees: Zum einen, dass Juristen versnobt sind, Stehkragenhemden und Designerschuhe tragen, und zum anderen, dass Juristen keine Freunde haben, weil sie so viel lernen müssen. Es wird also Zeit diese Klischees etwas näher unter die Lupe zu nehmen.
Das berufstypische Klischee, dass Jurastudenten so viel lernen müssen, ist nicht ganz falsch. Des Öfteren hört man von Jurastudenten, die sich wochenlang in der Bibliothek einschließen und Gesetzestexte auswendig lernen. Allerdings hat Jura nicht immer so viel mit sturem Auswendig-Lernen zu tun, wie viele Klischees uns glauben lassen. Viel wichtiger ist es, die Systematik des Rechts zu verinnerlichen weiterlesen »
Zu Zeiten von rückgängigen Geburtenraten wächst in Deutschland mittlerweile im Schnitt jedes zweite Kind ohne Geschwister auf. Und wir alle kennen doch die Klischees, die uns bei einem nervigen Nachbarkind, einer egoistischen Exfreundin oder besserwisserischen Schülerin immer flugs die passende Formulierung im Kopf zurechtlegen lässt: Typisch Einzelkind. Droht uns etwa eine Generation von Ego Monstern?
Typisch Einzelkind – wer mit diesem Begriff bedacht wird, der wird garantiert kein Lob, Anerkennung oder eine freundliche Bewertung erfahren. Einzelkinder werden oft mit unzähligen Klischees konfrontiert. Hier mal ein paar: Sie sind Egoisten, weil sie nie mit Geschwistern teilen mussten, spielen sich immer in der Vordergrund, da sie immer die volle Aufmerksamkeit ihrer Eltern genießen und können sich nur schwer in Gruppen fügen, weil sie es daheim ja auch nicht müssen.
Der negative Ton, der diesem Klischee beischwingt, geht auf die Zeiten zurück, als Verhütung noch Mangelware war und deswegen Familien mit 3-5 Kindern absoluter Regelfall. Einzelkinder kamen deswegen meist nur zur Welt, wenn es gesundheitliche Probleme bei der Mutter gab, der Vater aus dem Leben schied oder das Kind unehelich oder durch eine Vergewaltigung gezeugt wurde. Dass damit auch in der Entwicklung erschwerende Verhältnisse einher gingen, die aus unschuldigen Kleinkindern die Soziopathen von Morgen machten, wird heute gern verkannt. weiterlesen »