Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Ach ja, die dicken Amerikaner, in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, gibt es auch Süßigkeiten, von denen wir hierzulande nur träumen können. Der Twinkie dürfte damit die bekannteste Spezialität sein und bietet auch ein paar amüsante Anekdoten.

Der mit Creme gefüllte Minikuchen wurde in den 30er Jahren erfunden, also einer Zeit, als vollwertige Ernährung noch nicht ganz so vehement diskutiert wurde. Im Original wurde die Creme mit Bananen hergestellt, da Erfinder James Alexander Dewar eine Alternative für Erdbeerkuchen finden wollte, um die dafür konzipierten Maschinen außerhalb der Saison nicht verstauben zu lassen. Aber auch die Bananen gingen irgendwann aus und so einigte man sich auf Vanille-Creme - voila, der Twinkie war geboren.

Der Versuch, die fruchtigen Versionen wieder mit in das Angebot zu nehmen scheiterte übrigens kläglich, bis dann Peter Jacksons „King Kong“ Remake eine kleine Bananenhysterie auslöste. weiterlesen »


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Dass Amerikaner patriotisch und sehr mit ihrem Land verbunden sind, das steht außer Frage. Für Deutsche, mit der schweren Vergangenheit des Nationalsozialismus behaftet, ist es unmöglich einen ähnlichen Patriotismus aufzubauen, wie er im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ anzutreffen ist. Flaggen werden an Familienhäusern, Schulen und anderen Einrichtungen gehisst, und man ist stolz auf sein Land.

Hilfe, die Amis kommen!? - Weltverbesserer und Kriegstreiber ©Flickr/MinimalistPhotography101.com

Es gibt ein eigenes Bundesgesetz, welches regelt, wie die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika mit der Flagge umzugehen haben und wie nicht. Der „National Flag Code“ stellt zwar ein falsches Umgehen mit der Nationalflagge nicht unter Strafe, ist allerdings trotzdem ein Phänomen, welches von einem Deutschen als „fragwürdig“ bezeichnet würde.

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Google ist wohl auf der ganzen Welt die bekannteste Suchmaschine. Jeder nutzt die Seite täglich, um etwas im Internet auf Anhieb zu finden. Doch es gibt auch noch andere Internet-Suchmaschinen.

Google Logo ©Flickr Matt McGee

Wer etwas im Internet sucht, der gibt einen bestimmten Begriff bei Google ein. Nach einem Bruchteil von Sekunden spuckt die bekannte Suchmaschine tausende Ergebnisse aus. Google beeinflusste sogar unseren Wortschatz soweit, dass im Jahr 2004 das Wort „googeln“ (etwas im Internet mit Hilfe einer Suchmaschine finden) in den Duden aufgenommen wurde.

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Ego-Shooter haben in der letzten Zeit für viele Diskussionen gesorgt. Nach so genannten School-Shootings kam immer wieder die Frage nach den Gründen solcher Taten auf und mitunter machte man Ego-Shooter für die Schulmassaker verantwortlich.

Doom 3 by Psycho Al©Flickr

Nach den Ereignissen in Erfurt, Winnenden, Columbine und Littleton war die Welt erschüttert. Jugendliche stürmten schwer bewaffnet in Schulen und töteten Mitschüler und Lehrer. In den meisten Fällen begingen die jugendlichen Täter direkt nach ihrer Tat Selbstmord.

Auffällig ist, dass nach Hausdurchsuchungen bei den Tätern bekannte Ego-Shooter wie Doom, Counter Strike oder Half-Life gefunden wurden. Es ist wissenschaftlich umstritten, ob die explizite Gewaltdarstellung in Computerspielen und Filmen einen Zusammenhang mit realer Gewalt darstellt.

Die Meinungen der Forscher liegen weit auseinander. Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass das Spielen von Ego-Shootern keine Auswirkung auf das Verhalten hat. Andere Forscher hingegen sind der Meinung, dass sie zu einer Steigerung der Aggressionen führen können oder aber auch zu einem Aggressionsabbau. Neuere Untersuchungen haben keinen Zusammenhang zwischen der Gewaltdarstellungen in den Medien und Gewalthandlungen festgestellt. weiterlesen »


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Klischees in Horrorfilmen gibt es einige. So ist zum Beispiel der Täter meistens ein durchgeknallter Freund oder ein Familienmitglied, die Hauptdarstellerin überlebt immer das Gemetzel oder wenn die Situation Ernst wird, ist plötzlich das Handysignal gestört.

In Horrorfilmen wird mit der Angst und den Nerven der Zuschauer gespielt. Doch mittlerweile weist jeder Horrorfilmen typische Klischees auf, bei denen man als normal denkender Mensch nur die Hände über den Kopf zusammen schlägt. Denn wie kann mir nur allein durch ein dunkles Haus laufen, wenn dort ein Massenmörder herumläuft? Oder warum stolpern die Darsteller immer, wenn sie vom Mörder gejagt werden?

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Amerikanische Küche ist vielleicht die am meisten klischeebehaftete Kochkunst der Welt. Wir alle haben das Bild von Burger und Hot-Dog Wettessen, 5 Liter Colabechern und Pizzen mit einem Radius von einem Traktorreifen fest in unseren Köpfen. Sind diese Vorurteile auch heute noch wirklich berechtigt?

Amerikanische Küche - Wer denkt da nicht an riesige Burger in einem Meer aus fett triefenden Pommes. Und obendrauf ein Kübel Mayo. Nicht ganz unschuldig an diesem Bild ist ein gewisses Walross, auch Jumbo Schreiner genannt, aus einer bekannten deutschen Vorabendsendung. In Amerika muss es schnell gehen mit dem Essen, und viel muss es sein. Filme wie Super Size Me haben uns eine wahre Horrorvorstellung über amerikanische Essgewohnheiten vermittelt. Versinkt der Nordamerikanische Kontinent bald unter der Last von 250 Millionen Transfett-süchtiger Junkies? Und woher bekommen wir dann diesen leckeren Krautsalat?

Friends©flickr.com/aknacer

Amerikanische Küche - Home of the Whopper

Wie alle Klischees ist auch das Burger-Klischee über Amerika zum Teil berechtigt. In Ballungszentren findet sich alle 2 Meter eine Möglichkeit, einen Burger wegzusnacken. Mit Betonung auf weiterlesen »


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Amerika ist eines der meist besuchten Urlaubsziele der Welt, da das Land eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Ins Auge sticht jedoch auch die Esskultur der Einwohner. Nicht umsonst gilt Amerika als die ultimative Fast Food Nation.
Fast Food VirtualErn©FlickrWährend einer Rundreise durch Amerika erhält man eine Bandbreite an Eindrücken und zählt mindestens ebenso viele Fast Food Ketten, die einem innerhalb von wenigen Streckenabschnitten immer wieder über den Weg laufen. Durch unübersehbare Werbetafeln machen sie auf sich aufmerksam und locken ihre ‘Opfer’ so in die Kalorienfalle. weiterlesen »


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Zucker macht abhängig

Autor: Sarah
abgelegt in: Essen

Ein Stück Schokolade in Zeiten des Grams und die Welt sieht gleich weniger trostlos aus. Und manchmal kriegt man einen schlimmen Jieper nach Süßem.

Was wir eigentlich immer als psychosomatisches Bedürfnis abgeschrieben haben, ist jetzt wissenschaftlich fundiert - Zucker macht süchtig. An der amerikanischen Universität Princeton fütterten Forscher Ratten täglich mit größeren Zuckerrationen und stellten diese nach einiger Zeit wieder ein.

Die Ratten zeigten Symptome und litten wie bei einem Drogenentzug. Es wird vermutet, dass sich dieses Ergebnis auf den Menschen übertragen lässt.
Warum sind wir überhaupt so verrückt nach Süßem? Ernährungsexperten vertreten die Meinung, dass die Lust auf Zucker anerzogen wird. “Je früher Kinder Süßes essen, desto stärker ist ihr Verlangen danach”, sagt Harald Seitz.
Grund: Zucker versorgt den Organismus schnell mit Glukose - sprich Energie für Muskeln und Hirn. Gesünder ist es, wenn Glukose aus Kohlenhydraten gebildet wird und zwar vom Körper selbst.

Bunte und süße Kaugummis © terren in Virginia / flickr.com

Sucht nach und Entzugserscheinungen ohne Zucker? Oops, das dürfte einigen von uns durchaus bekannt vorkommen! Kopfweh, brummelig, unkonzentriert - und nur ein Schokoriegel kann das Ganze wieder ins Lot bringen. Vielleicht sollten wir uns darüber Sorgen machen. Wie man einen Zuckerentzug macht um von der Sucht loszukommen, verrieten Seitz und die US-Forscher jedenfalls nicht. Da möchte man seine Ernährung fast schon ein bisschen überdenken…

Ein bisschen Zucker darf man sich ab und zu allerdings schon mal gönnen, da sind sich auch die Ernährungsexperten einig.


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Er kommt mit entschlossenem Schritt aus einem brennenden Gebäude, der Film läuft für diese Augenblicke in Slow-Motion. Er guckt heroisch, das Kätzchen / kleine Kind / die schöne Frau in seinen Armen schmiegt sich erschöpft aber dankbar an diesen Helden der Stunde.

In Amerika ist dieses Klischee vermutlich sogar noch intensiver, da von zahlreichen entsprechenden Filmen unterstützt. Aber auch hierzulande ist es nicht viel anders - kleine Jungs wollen Feuerwehrmann werden, Frauen sabbern und kriegen Herzrasen beim Gedanken an den sexy Mann mit dem Feuerwehr-Schlauch. Klar, die Jungens wollen Helden sein, bewundert sein, stark sein. Leben retten und jeden Tag ein neues Abenteuer erleben - und am Ende immer der Gute sein. Frauen wollen eben diesen Typen gerne mal fürs Bett ausleihen.

Feuerwehrmänner © Rossco ( R & V Photographers ) / flickr.com

Nun aber genug mit romantischen und ideologischen Vorstellungen. Die Realität ist doch bei Weitem nüchterner. Betrachten wir beispielsweise Sven Hobert und seine Kollegen von der freiwilligen Feuerwehr in Adlershof (Morgenpost berichtete am 20./21. September 2008). Ihre Anzüge sind nicht etwa rot und geil, sondern dunkelblau und mit Leuchtstreifen überzogen. Dazu gibt es einen Schutzhelm. Was allerdings wahr ist, ist die Kätzchen-im-Baum-Vorstellung. Die freiwillige Feuerwehr rückt nämlich nicht nur bei Bränden aus, sondern auch wenn Menschen und Tiere verletzt sind.

Leben retten, das finden auch die “echten” Feuerwehrmänner am schönsten. Die damit zusammenhängenden Umstände sind allerdings weniger traumhaft oder sexy - der Pieper, der Hobert und seine Kollegen auf die Wache ruft, kann in der Badewanne, beim gemütlichen DVD-Abend oder einem Schäferstündchen mit der Frau ertönen. Und dann muss man eben alles stehen und liegen lassen und ab dafür. Heldentum hin und her, das Familienleben wird mit einem Feuerwehrmann sehr strapaziert und viel Zeit zum Ausruhen bleibt auch nicht, denn zu jeder Tages- und Nachtzeit kann ein Einsatz rufen.


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Über Vampire als solche haben wir uns hier ja schon ausgelassen. Damals stellten wir fest, dass der Vampir im Großen und Ganzen aus Erklärungsnot für diverse Krankheiten und Phänomene geboren wurde.

Nach ihnen wurde auch die Vampir-Fledermaus benannt. Warum? Sie saugt selbstverständlich Blut. Jetzt aber nicht, wie der Name impliziert, beim Menschen sondern in der Regel greifen die daumengroßen Vampir-Fledermäuse lediglich Vögel, Rinder, Schweine oder dergleichen an.

In entlegenen Dörfern in Venezuela, gelegen in Süd-Amerika, allerdings fallen diese jetzt auch Menschen an, die von den kleinen Tieren im Schlaf angegriffen werden. Inzwischen fielen diesen Attacken mindestens 38 Warao-Indianer zum Opfer. Ja, richtig. ZUM OPFER. Der Biss des kleinen Tierchens ist nämlich giftig und hatte für die betroffenen Indianer Fieber, Schmerzen und aus unerfindlichen Gründen starke Angst vor Wasser zur Folge. Außerdem wurden die Symptome von starken Krämpfen begleitet, kurz vorm Tod verfielen die Körper in eine Starre. Der Todeskampf der betroffenen Warao-Indianer dauert zwischen zwei und acht Tagen.

US-Forscher stehen vor einem Rätsel, denn der Mensch gehört im Normalfall defintiv nicht zum Beuteschema der kleinen Fledermaus. Das Einzige, was die Wissenschaftler in diesen mysteriösen Todesfällen bereits feststellen konnten, war, dass die Symptome denen der Tollwut sehr ähnlich sind. Bloß gut, dass wir in Deutschland nicht mit so etwas rechnen müssen, da Vampir-Fledermäuse hier zulande maximal im Zoo zu Hause sind. 


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