Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Ach ja, die dicken Amerikaner, in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, gibt es auch Süßigkeiten, von denen wir hierzulande nur träumen können. Der Twinkie dürfte damit die bekannteste Spezialität sein und bietet auch ein paar amüsante Anekdoten.

Der mit Creme gefüllte Minikuchen wurde in den 30er Jahren erfunden, also einer Zeit, als vollwertige Ernährung noch nicht ganz so vehement diskutiert wurde. Im Original wurde die Creme mit Bananen hergestellt, da Erfinder James Alexander Dewar eine Alternative für Erdbeerkuchen finden wollte, um die dafür konzipierten Maschinen außerhalb der Saison nicht verstauben zu lassen. Aber auch die Bananen gingen irgendwann aus und so einigte man sich auf Vanille-Creme - voila, der Twinkie war geboren.

Der Versuch, die fruchtigen Versionen wieder mit in das Angebot zu nehmen scheiterte übrigens kläglich, bis dann Peter Jacksons „King Kong“ Remake eine kleine Bananenhysterie auslöste. weiterlesen »


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Italiener sind mit vielen Klischees behaftet, unter anderem auch dem, dass sie länger als alle Anderen zu Hause bei Mama wohnen würden. Wahrheit oder Dichtung?

Mamma mia! – Italiener lieben die Kochkünste ihrer Mama ©Flickr/naotakem

Tatsächlich leben immer mehr Italiener selbst während des Studiums und danach noch zu Hause. Bei Mama und Papa zu wohnen gilt in Italien längst nicht mehr als schlechtes Beispiel, vielmehr ist dies immer häufiger die einzig verbleibende Alternative für die jungen Leute. Selbst wer es an die Universität geschafft und sich einen guten Abschluss gesichert hat, kann noch lange nicht auf eigenen Beinen stehen. Bei Vielen kommt es ohnehin gar nicht erst soweit, denn traut man Statistiken, sinkt die Zahl jener, die sich überhaupt einer Ausbildung zuwenden, dramatisch.
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Britisches Ekel-Essen – haben Sie damit schon einmal Bekanntschaft gemacht? Die Briten haben eine ganze Menge ungewöhnlicher Dinge auf ihren Tellern. Doch sind Haggis, Blood Pudding, Deep Fried Mars Bars und Co. wirklich so eklig wie es ihre Zutaten vermuten lassen?

Haggis… Igittigitt! ©Flickr/zoonabar

Die spinnen doch die Briten! Sind Marsriegel dank ihrer Karamel- und Cremefüllung nicht kalorienhaltig genug? Muss die Sünde noch zu einer Todsünde avanciert werden? Die Briten scheinen das gut zu finden und verpassen dem leckeren Marsriegel mal eben einen Schlafrock. Fettig frittiert wird er dann zur britischen Spezialität. Igitt oder hmmm lecker!? weiterlesen »


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Amerikanische Küche ist vielleicht die am meisten klischeebehaftete Kochkunst der Welt. Wir alle haben das Bild von Burger und Hot-Dog Wettessen, 5 Liter Colabechern und Pizzen mit einem Radius von einem Traktorreifen fest in unseren Köpfen. Sind diese Vorurteile auch heute noch wirklich berechtigt?

Amerikanische Küche - Wer denkt da nicht an riesige Burger in einem Meer aus fett triefenden Pommes. Und obendrauf ein Kübel Mayo. Nicht ganz unschuldig an diesem Bild ist ein gewisses Walross, auch Jumbo Schreiner genannt, aus einer bekannten deutschen Vorabendsendung. In Amerika muss es schnell gehen mit dem Essen, und viel muss es sein. Filme wie Super Size Me haben uns eine wahre Horrorvorstellung über amerikanische Essgewohnheiten vermittelt. Versinkt der Nordamerikanische Kontinent bald unter der Last von 250 Millionen Transfett-süchtiger Junkies? Und woher bekommen wir dann diesen leckeren Krautsalat?

Friends©flickr.com/aknacer

Amerikanische Küche - Home of the Whopper

Wie alle Klischees ist auch das Burger-Klischee über Amerika zum Teil berechtigt. In Ballungszentren findet sich alle 2 Meter eine Möglichkeit, einen Burger wegzusnacken. Mit Betonung auf weiterlesen »


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Im englischsprachigen Ausland haben wir seit Jahren den Namen “Krauts” weg - Hat die deutsche Küche heutzutage mehr zu bieten als die Klischees Bratwurst, Knödel, und Rippchen mit Kraut?

Die traditionelle deutsche Küche ist berühmt-berüchtigt für fettes, fleischlastiges Essen. Doch hat sich in den letzten Jahren viel getan: Fernsehköche haben sich zu Medienstars gemausert und die “Haute Cuisine” ist längst zum Populärgut geworden. Bedienen wir heutzutage überhaupt noch die alten Klischees vom weltfremden, Weisswurst zutzelnden Bayer?

Deutscher Snack

Die deutsche Küche - Besonderheiten und Vielfalt

Zunächst ist festzustellen, dass Kochen in Deutschland viele Gesichter hat und einiges an Vielfalt bieten kann. Neben unzähligen verschiedenen Wurstarten sind es vor allem die vielfältigen Brotsorten, welche international als typisch für die deutsche Küche gelten. Neben diesen zeitlosen Klassikern prägt jedoch in unserem heutigen Alltag vor allem multinationales Convenience-Food das einheimische Bild der deutschen Küche.

Traditionelle deutsche Küche, Fast Food und Gourmet Häppchen

Was kulinarisch unvereinbar scheint existiert doch unmittelbar nebeneinander: Trotz des anhaltenden Gesundheits-Booms der 80er Jahre steigen die Umsätze mit deutschen Fast Food Kreationen wie Currywurst oder Döner kontinuierlich an. Gründe für diese disparate Entwicklung sind vermutlich die widersprüchlichen, und gerade deshalb verlockenden Gegensätze zwischen gesund und ungesund,vernünfig und lecker, oder schlicht sündhaft teuer und spottbillig.

Kulinarisches Deutschland - Ein postmodernes Mosaik

So vermischen sich heutzutage scheinbar unvereinbare Gegensätze zu solch weiterlesen »


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Kaffee oder Tee?

Autor: Sandra
abgelegt in: Essen

Bei der Frage spalten sich die Geister. Viele Promis scheinen ohne ihren Starbucks Kübel keine 4 Meter geradeaus gehen zu können, andere schwören auf die entspannende Wirkung von Yogi Tee und schauen dabei verschmitzt, als schwebten sie schon in anderen Sphären. Außerdem soll Tee ja auch viel gesünder als Kaffee sein. - Stimmt das?

Kaffee oder Tee?  ©Flickr.com/e’s

Kaffee – gesunde Koffeinbombe?

Kaffee ist längst nicht so ungesund, wie das Klischee behauptet, mit dem das köstliche Heißgetränke belastet ist. Es soll Herz- Kreislaufprobleme begünstigen und den Magen reizen. Klar, das Koffein im Kaffee ist nicht zu verachten, aber 1-2 Tassen am Tag schaden einem erwachsenen Menschen noch nicht. So lange man das Getränk in Maßen trinkt und nicht mit zitternder Hand in den Schlund schüttet, kann Kaffee sogar sehr gesund sein. Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass eine Tasse Kaffee am Morgen die Chancen für Demenzerkrankungen und Alzheimer senken können. Außerdem soll eine zurückhalten genossene Koffeinbombe sogar vor Diabetes und Gicht schützen. weiterlesen »


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Die eingefleischten Niederlandefans kennen sie wahrscheinlich zur genüge, die holländische Frikandel aus dem Automaten. Doch der schnelle Snack im westlichen Nachbarland geht so langsam zwischen frischen Salaten und Bioprodukten zugrunde. Schade eigentlich, doch nicht verwunderlich.

Laut der Zahlen des nationalen Dachverbandes der Fastfoodbranche wurden im letzten Jahr 30 Millionen Frikandesl weniger verkauft. Betreiber von Snackbars, Kneipen und anderen Imbissstuben sehen den Grund im Zurückgehen des Fastfoodgenusses im allgemeinen Gesundheitsboom.

‘Frikandel in the Box’ - Heiße Snacks aus dem Automaten, ©flickr by digicla

Frikandel in the Box - Heiße Snacks aus dem Automaten

Es gibt zwar viele literarische Lobesliedchen über die niederländische Fleischbratwurst, doch kein einziges preist sie als Mittel gegen Übergewicht an. Denn welcher Ernährungsprofi würde schon in heißem Fett frittierte Frikadellen als Kur zum Abnehmen empfehlen, eben keiner. Und unter wirkliche Kochkunst fällt dieser Fleischball auch nicht.

Niederländisches Fasfood - Frikandel

Imbissbetreiber Harry Roosenboom vom Imbiss Harry’s Smulwereld aus Den Haag beklagte sich einmal in einer der großen niederländischen Tageszeitungen: ‘Überall liest man, dass immer mehr Menschen und Kinder zu dick sind. Die Cafeterias und Imbiss-Stuben sind da oft die Hauptverantwortlichen. Dabei tun wir alles, um das Braten in der Fritteuse gesünder zu machen, nur haben das unsere Kunden noch nicht begriffen.’Das mag vielleicht daran lieben das ein knackiger Salat schon von Hause aus einen gesünderen Eindruck macht als eine von Fett triefende Fleischwurst. Und auch die Kundschaft hat diesen Trend danken angenommen, immer mehr Rohkost und Brot wird konsumiert anstatt Frikandeln und Kroketten.

Das Ende der Frikandel ist noch nicht in Sicht

Trotz aller Rückschläge steht die Frikandel aber immer noch an der Spitze der Top-10-Fastfoodgerichte in den Niederlanden, gefolgt von der Krokette. Bamischeibe, Nasischeibe, Käsetasche, Hühnerdip, Hamburger, Mexicano und Frühlingsrolle folgen. Liebhaber dieses Snacks müssen also nicht befürchten bei ihrem nächsten Urlaub auf das beliebte Fastfood verzichten zu müssen.


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Tolle Sandstrände, blaues Meer, verträumte kleine Inseln und jede Menge alte Steine. Das ist für den normalen deutschen Urlauber Griechenland. Und dazu kommt noch diese hervorragende griechische Küche: Tsatsiki oder Gyros im Fladenbrot und dazu einen eisgekühlten Ouzo oder lieber einen Frappé?

Das auch in Deutschland immer beliebter werdende Kaffegetränk – der Frappé – kommt ursprünglich aus Griechenland. Außerdem sehr beliebt bei den Deutschen die typisch mediterrane Küche. Chickengyros, typisch griechisch ©flickr by foodistablogNeben den bekannten Spezialitäten wie dem Bauernsalat, Gyros oder Calamares gibt es auch noch die Pita, mein persönlicher Favorit als schnellen Snack zwischendurch. Denn die Pita wird ähnlich dem türkisch-deutschen Döner in Brotteig eingerollt und so serviert. In seinem Innern warten frisches Gemüse, Pommes Frites, Fleisch und Feta-Käse auf den verzehr. So viel also zur typisch griechischen Küche. weiterlesen »


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Euphorische Begeisterung oder krasse Ablehnung: Spinat hat es nicht immer leicht in deutschen Küchen. Vor allem Kinder werden häufig aufgrund des angeblich hohen Eisengehalts zum Verzehr des grünen Gemüses genötigt. Zu Recht?

Popeye © wikipedia

Schuld könnte der adrette Comic-Seemann Popeye mit seinen imposanten Muskeln sein. Gewöhnliche Superhelden und Cartoon-Figuren gönnen sich vor großen Prüfungen ein Schlückchen Elixier oder andere bezaubernde Getränke. Doch Popeye ist anders. Bevor er seine Widersacher aus dem Wege räumen kann, genehmigt er sich eine großzügige Portion Spinat, die seine Kraft wachsen lässt. Öko-Zauber, sozusagen.

Dass das Grünzeug kein Wundermittel ist, nun gut, zu dieser Erkenntnis brauchte es nicht viel. Dennoch hält sich das Klischee, Spinat enthalte viel blutbildendes Eisen, überaus hartnäckig. Doch auch dies ist leider nur ein Trugschluss. weiterlesen »


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Kaum ein Land löst mit seinem Essen so unterschiedliche Reaktionen aus wie England. Die Engländer selbst schwören auf ihre Küche, Ausländer sind entweder angewidert oder aber begeistert.

Was ist denn alles typisch englisch wenn es ums Essen geht?
Zu allererst fängt es beim Frühstück an. Baked eggs, also gebackene Eier, stehen da ganz oben, dicht gefolgt von Bohnen, die in der Regel kalt sind. Ansonsten kann man auch gebratene Würstchen sowie Speck auf dem Frühstücksteller des Engländers entdecken. Ebenfalls gern auf den Tisch kommt Porridge. Das ist ein Haferbrei, der entweder mit Wasser oder Milch zubereitet wird und wahlweise mit Honig oder Früchten verfeinert werden kann.

Mittags gibts gerne Rindfleisch (beef), auch mal mit Minzsauce. Ansonsten relativ weit oben auf der Liste: Fish and Chips, Bratfisch mit Pommes, dazu wird Remoulade oder Mayo serviert. Darüber hinaus haben’s unsere englischen Freunde mit “Pudding”. Yorkshire Pudding und Plum Pudding sind nur einige Beispiele.

Ansonsten wird zum Tee gerne ein Sandwich gereicht, pickles (also eingelegte Gurken) werden mit Vorliebe verspeist und Kartoffelchips gibt es in fragwürdigen Geschmacksrichtungen wie “Essig und Salz”.

Vieles davon klingt erstmal gewöhnungsbedürftig. Aber hier wie auch überall sonst gilt - erstmal probieren und dann schimpfen. ;)


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