Männliche Friseure sind früher wie heute eine Minderheit. Grundsätzlich ist der Beruf des Haare-Stylens ein Frauenberuf, soviel steht fest. Doch sagt das schon aus, dass die wenigen Männer, die sich damit identifizieren können, homosexuell sind?
Männliche Friseure sind grundsätzlich schwul? Mit Homosexualität wird allmählich immer selbstverständlicher umgegangen. Während diese früher noch als Krankheit angesehen wurde, stehen wir ihr heute viel liberaler gegenüber. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass man – und vor Allem Mann – Schwulen gegenüber leichte Vorurteile entgegenbringt – um womöglich die eigene Männlichkeit besonders hervorzuheben? weiterlesen »
Flower Power, Liebe, Musik und Drogen in einer friedvollen und freien Gemeinschaft: Das war die Hippie-Bewegung der 60er Jahre. Diese außergewöhnliche gesellschaftliche Entwicklung nahm ihren Anfang im westlichen Teil der USA, überwiegend in Kalifornien, und fand schließlich Anhänger auf der ganzen Welt.
Die Flower Power-Generation wurde begleitet von Liebe, sexuellem Genuss, Farbenpracht, Blumenschmuck, Musik und euphorischen Festen, von Drogengenuss stimuliert. Mit ihrer Hippie Hauptstadt San Francisco und ihren musikalischen Vertretern Janis Joplin, Jimi Hendrix und Jim Morrison lebten die jungen Menschen ganz nach ihrem Motto: „Make Love not War“.
Was hat es mit der sogenannten Kehrwoche auf sich? Über Schwaben gibt es bekanntlich reichlich Witze und Klischees, wie Reinlichkeit und Sparsamkeit. Was ist an diesen Klischees nun wirklich dran?
Tatsächlich ist in jeder schwäbischen Haushaltsordnung die Kehrwoche aufgeführt, ja sogar im Mietvertrag verankert und solange es die Schwaben gibt, wird es auch die Kehrwoche geben. Manch Zugezogener wird sich damit wohl nie anfreunden können, doch gegen die schwäbische Kehrwoche kommt keiner an.
Italiener sind mit vielen Klischees behaftet, unter anderem auch dem, dass sie länger als alle Anderen zu Hause bei Mama wohnen würden. Wahrheit oder Dichtung?
Tatsächlich leben immer mehr Italiener selbst während des Studiums und danach noch zu Hause. Bei Mama und Papa zu wohnen gilt in Italien längst nicht mehr als schlechtes Beispiel, vielmehr ist dies immer häufiger die einzig verbleibende Alternative für die jungen Leute. Selbst wer es an die Universität geschafft und sich einen guten Abschluss gesichert hat, kann noch lange nicht auf eigenen Beinen stehen. Bei Vielen kommt es ohnehin gar nicht erst soweit, denn traut man Statistiken, sinkt die Zahl jener, die sich überhaupt einer Ausbildung zuwenden, dramatisch.
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Die Schweizer gelten nicht nur als neutrales, sondern auch als gemütliches Völkchen, das sich bei Allem gern etwas mehr Zeit lässt als Andere. Ob nun bei ihren täglichen Besorgungen oder auch nur bei der Konversation – in der Schweiz dauert Alles ein klein wenig länger. Stimmts?
Die Schweizer sind wahrlich eine Nation, die mit vielen Klischees und Attributen belegt ist. Die meisten davon sind jedoch im Grunde nett gemeinte Beobachtungen, wie zum Beispiel die Annahme, dass Schweizer Schokolade die beste der Welt sei. Außerdem gilt das Alpenvolk als neutral in allerlei Konfliktsituationen, als Meister des Käse-Fondue und als absolut vertrauenswürdig, wenn es um große Geldanlagen geht. Uns interessiert heute aber nur eines: sind die Schweizer wirklich allesamt so langsam, wie es scheint?
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Zum Frauenfußball kursieren wahrscheinlich mehr Klischees und Vorteile als zu irgendeiner anderen Sportart. Dabei geht es nicht nur um den Sport selbst, sondern auch die Spielerinnen – und hier liegt das Problem.
Denn beim Frauenfußball wie bei anderen Sportarten auch sollten in erster Linie nur die Leistungen der Sportler im Vordergrund stehen. Privates hat auf dem Platz schließlich nichts zu suchen. Und trotzdem ranken sich hartnäckige Gerüchte vor allem um weibliche Fußballer, die erstaunlicherweise von beiden Geschlechtern vertreten werden. Aber um das gleich von vornherein klar zu stellen: natürlich sind nicht alle Fußballspielerinnen lesbisch!
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Egal ob in der Umkleidekabine oder in der Herrenrunde vorm Fernseher. Männer machen gern anzügliche Witze und schrauben in Gesellschaft anderer Männer gern den Humor auf Neandertaler-Niveau runter. Oftmals kommt es deswegen allgemein so rüber, als würden Männer mehr über Sex reden als Frauen, doch stimmt das auch?
Männer und Frauen unterscheiden sich wirklich in vielen Themen und Punkten des Lebens. Allgemein wird das Bild geschaffen, dass Sex für Frauen immer etwas sehr emotionales und tiefgreifendes ist. Männer hingegen sollen das körperliche vom Gefühl trennen können und nicht allein deswegen öfter Lust auf Sex haben als Frauen. Sprechen Sie deswegen auch öfter darüber?
Dass Amerikaner patriotisch und sehr mit ihrem Land verbunden sind, das steht außer Frage. Für Deutsche, mit der schweren Vergangenheit des Nationalsozialismus behaftet, ist es unmöglich einen ähnlichen Patriotismus aufzubauen, wie er im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ anzutreffen ist. Flaggen werden an Familienhäusern, Schulen und anderen Einrichtungen gehisst, und man ist stolz auf sein Land.
Es gibt ein eigenes Bundesgesetz, welches regelt, wie die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika mit der Flagge umzugehen haben und wie nicht. Der „National Flag Code“ stellt zwar ein falsches Umgehen mit der Nationalflagge nicht unter Strafe, ist allerdings trotzdem ein Phänomen, welches von einem Deutschen als „fragwürdig“ bezeichnet würde.
Mallorca = Ballermann = Saufen bis zum Umfallen. So sieht die Assoziationskette vieler Deutschen aus, wenn es um die Urlaubsinsel geht, die ja gern mal als 17. Bundesland bezeichnet wird.
Doch ist Urlaub auf Mallorca immer gleich Party am Ballermann? Natürlich nicht! Schließlich besteht die Insel aus mehr als nur den Partystränden, an denen sich alljährlich unüberschaubare Horden von Spaß-Urlaubern aus aller Welt treffen, um sich schon gleich nach dem Aufstehen hemmungslos die Kante zu geben, zu flirten, zu singen und zu grölen, bis der Billigflieger zurück gen Heimat steuert. Abgesehen davon stimmt das Klischee nicht einmal am Ballermann selbst, jedenfalls nicht überall.
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Mit Schweizer Schokolade verbinden wir süßen, zart-schmelzenden Hochgenuss, der immer wieder aufs Neue begeistert. Zu Recht. Schokolade aus der Schweiz galt lange Zeit als die beste der Welt. Aber stimmt diese Verallgemeinerung auch heute noch?
Denn längst ist die Schweizer Schokolade nicht mehr allein auf dem Gourmet-Süßwaren-Markt, auch wenn unsere Nachbarn im Durchschnitt mehr Schokolade essen als irgendwer sonst. Spitzen-Chocolatiers gibt es in aller Herren Länder, sie arbeiten in den edelsten Restaurants, den exklusivsten Hotels, aber auch in kleinen Manufakturen, die ihre Köstlichkeiten in die ganze Welt verschicken. Sich überall durchzuprobieren ist eine Lebensaufgabe, die kaum zu bewältigen wäre. Und doch hält sich hartnäckig die Vorstellung, Schweizer Schokolade sei die beste überhaupt. Was steckt hinter diesem süßen Geheimnis?