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Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Frauen sind das schöne Geschlecht? Nicht im Tierreich!

Autor: Sarah
abgelegt in: typisch Frau

Bei uns Menschen sieht es ja folgendermaßen aus: Während die Herren der Schöpfung sich vielleicht rasieren, frisieren und gelegentlich waschen durchläuft die Durchschnitts-Frau einen ganzen optischen Marathon: Rasur diverser Körperteile, Friseur, Nagelpflege, Bodylotion hier und da, Make-Up, Peeling, Gesichtsmaske etc. Klar, die Frau ist eben das schöne Geschlecht!

Ist Ihnen mal aufgefallen, dass es im Tierreich genau andersherum ist? Während die Weibchen, zum Beispiel beim Wild oder verschiedenen Vogelarten, eher unauffällig bis sogar in Tarnkleid gehüllt sind, machen die Männchen meist richtig was her. Man denke an den bunten Pfau mit seinem doch sehr auffälligen Gefieder, den Löwen mit seiner Mähne, Vogelmännchen mit bunten Bäuchen, Hirsche mit überdimensionalen Geweihen. Natürlich gibt es auch bei uns Menschen Fälle, in denen sich Männer schmücken und herausputzen um bei Frauen zu landen, dies tritt aber doch vorwiegend bei einzelnen Naturvölkern auf und ist die Ausnahme.


Ein Pfau beim Balzverhalten.

Was hat sich Mutter Natur also dabei gedacht, dass die männlichen Tiere oftmals soviel mehr in das Buhl- und Flirtgehabe stecken als die Weibchen? Eine mögliche bioligische Erklärung ist die Folgende. Die Brutpflege (wahlweise auch Geburt oder allgemein Aufzucht) der Jungtiere obliegt doch größtenteils dem Weibchen. Auf gut Deutsch - das Weibchen hat die ganze Arbeit, das Männchen ist in der Regel nach der Befruchtung fein raus und zieht wieder seiner Wege. Die investierte Energie des Weibchens in den Nachwuchs soll sich natürlich auch lohnen - die Kleinen sollen überleben und bestmöglichstes Erbmaterial bekommen. Und das bekommen sie nun mal nur vom beeindruckendsten und gesündesten Vater. Kurzum: Hier muss das Männchen beweisen, dass es der ideale Befruchter ist. Und zwar durch schickes Gefieder, Balztänze, Röhren, Gehörn oder andere Gebaren. Ist es überzeugend genug, darf es seine Gene weitergeben.

Soviel zum Tierreich. Warum es beim Menschen nun beinahe umgekehrt ist, ist Forschern nach wie vor ein Rätsel. :)


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