Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Archiv: typisch Tier

Der Ruf von Vogelspinnen ist zweifelsfrei nicht der beste. Unter anderem haben sie mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass sie sehr angriffslustig sind und über ein für Menschen gefährliches Gift verfügen.

Rotknievogelspinne egyedüli©Flickr

In der Sensationspresse wird immer wieder über die angebliche Gefahr durch Vogelspinnengift berichtet und dass dies mitunter bereits zu Todesopfern geführt haben soll.
Allerdings wurde bis zum heutigen Zeitpunkt kein Todesfall medizinisch bestätigt, der durch Vogelspinnengift hervorgerufen wurde. Bei gesunden erwachsenen Personen besteht prinzipiell keine Gefahr, jedoch können bei Allergikern Probleme auftreten. Das ist natürlich nicht ungewöhnlich, da auch unsere heimischen Bienen und Wespen durch einen Stich allergische Schocks hervorrufen können.

Es kann jedoch zu Blutvergiftungen nach einem Vogelspinnenbiss kommen, da durch die Beißwerkzeuge Bakterien übertragen werden können, die dann in den menschlichen Blutkreislauf gelangen. In diesem Fall sollte natürlich unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, da sonst ernsthafte Probleme auftreten können.

Die Bezeichnung „Vogelspinne” beruht wahrscheinlich darauf, dass sie auf der Suche nach Beute oft auf aus dem Nest gefallene Vögel stößt und diese dann verzehrt. Jedoch setzt die Spinne weiterlesen »


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Schlangen – Mythos und Wahrheit

Autor: Sandra
abgelegt in: typisch Tier

Kaum eine andere Tierart versetzt so viele Menschen in Angst und Schrecken wie die Schlange. Ich habe Freundinnen, die regelmäßig von Schlangen träumen und dann die ganze Nacht nicht mehr schlafen können. Was aber ist denn eigentlich so furchtbar schlimm an einer Schlange?

Schlange ©Flickr OakleyOriginals

Schon im Alten Testament wird die Schlange als hinterhältig, gemein und falsch dargestellt, immerhin müssen Adam und Eva auf Grund ihrer List das Paradies verlassen. Kaum ein anderes Tier schafft es die Menschheit so sehr in zwei Lager zu spalten wie die Schlange, von den Einen verehrt, weiterlesen »


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Mit Katzen werden seit jeher mysteriöse Kräfte verbunden. Der Volksmund sagt, dass Katzen sieben Leben hätten und es Unglück bringt, wenn eine schwarze Katze deinen Weg von links nach recht kreuzt. Trotzdem gehört die Katze heute zu den beliebtesten Haustieren Europas.

Der Glaube, dass Katzen sieben Leben hätten, geht wohl aus ihrer Fähigkeit hervor den Fall aus großer Höhe unbeschadet zu überleben. Während sich jeder Mensch alle Knochen gebrochen hätte, gibt es Berichte, dass sie sogar den Fall aus dem 32. Stockwerk überleben. Das kann nur Magie sein, oder?

black cat ©flickr/ Tiago ∙ Ribeiro

Die sieben Leben der Katze

Nicht ganz. Ihr Stellreflex sorgt dafür, dass sie auf den Pfoten landen, den Rest besorgt die Physik. Nach rund 30 Metern haben sie ihre Endgeschwindigkeit von 80 km/h erreicht und es ist egal ob sie aus dem 7. oder 32. Stock fallen. Wie sie dennoch den Aufprall überleben, bleibt ein Rätsel.

Durch ihre Fähigkeit und Zähigkeit brachte man die Katze im christlichen Mittelalter in Deutschland mit dem Teufel und den Hexen in Verbindung. Nicht nur, weil sie als Symbol für germanische Gottheiten stand, wurde sie verfolgt. Man glaubte, dass Hexen ihre Gestalt verändern konnten und sich in schwarze Katzen verwandelten, um sich zu tarnen. Man warf Katzen von hohen Türmen, um sie zu töten, doch sie überlebten, was sie noch gefährlicher und mysteriöser machten. Doch die Tage der Katze waren nicht immer so blutig.

Verehrung der Katze als Gottheit

Vor etwa 6000 Jahren schlossen sich wilde Katzen den Menschen an und waren als Mäusejäger geschätzt und als Gottheit angesehen. Vor allem die Ägypter schätzten die Katzen hoch, da  sie ihre Kornkammern von der lästigen Plage befreiten. Die ägyptische Katze Bastet wurde als Göttin der Fruchtbarkeit verehrt. Vermutlich wurden besonders zahme Katzen auch in die Tempel und Wohnhäuser eingelassen, was ihre Zähmung beschleunigte. In Asien und Japan verehrten die Buddhisten das ruhige, meditative Wesen der Katze.


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Bestimmt jeder hat ihn schon mal gesehen – kalkweiß mit kleinen spitzen Reißzähnen und blutigen Lippen – einen Vampir. Wenn auch nur im Film oder Theater, sind die Blutsauger doch fester Bestandteil unserer Fantasiewelt. Doch woher kommen diese Geschichten und gibt es tatsächlich blutsaugende Fledermäuse auf die der uralte Mythos zurück geht?

Die Legenden um Vampire sind so Alt wie zivilisierte Welt selbst und ranken sich um Geschichten aus dem winterkalten Transilvanien und den Burgherren Graf Dracula, welcher des nachts ausfliegt um das Blut holder Jungfrauen zu trinken. Tatsächlich leben die echten Vampire dieser Zeit in Süd- und Mittelamerika.

Diese Fledermaus lebt im Berliner Zoo, ©flickr by belgianchocolate

Die Vampir-Fledermaus (Desmodontidae) hat sich auf das trinken von Blut anderer Säugetiere spezialisiert und saugen vor allem das Blut von Hühnern und anderen Geflügelarten. Als man diese Fledermausart entdeckte, setzte man sie sofort mit dem in Europa verbreiteten Vampirmythos gleich und so bekam die Vampir-Fledermaus ihren Namen. weiterlesen »


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Der beste Freund des Menschen ist der Hund. Er wedelt freudig mit dem Schwanz, wenn das Herrchen nach Haus kommt, er tröstet seinen Besitzer wenn er mal traurig ist. Kurz und Gut, er ist einfach immer für uns da. Mancher glücklicher Hundehalter kann sich gar nicht mal vorstellen, wie es ist ohne den geliebten Vierbeiner zu leben.

Katzenhalter werden wahrscheinlich jedes Mal genervt mit den Augen rollen, wenn Hundehalter von ihrem Tier als besten Freund des Menschen reden, doch so unterschiedlich die Meinungen auch sind, ist doch ein Körnchen Wahrheit in dieser Aussage.

schlafender Hund, ©flickr by photoknipser

Der Grundgedanke dieser Theorie führt uns zurück in die Zeit also der urzeitliche Mensch noch in Höhlen hauste und sich in Felle kleidete. Als Mensch und Prärihund noch durch die Ebenen Amerikas rannten. Damals wurden Wolfswelpen in der menschlichen Siedlung großgezogen und so waren die ersten Hunde geboren. So jedenfalls erzählt man es sich. Einige Forscher vertreten auch die Ansicht, dass sich einige Wolfsrudel gerne in der Nähe der Menschen aufhielten und über die Jahre hinweg angewöhnten mit ihnen durch die Lande zu ziehen, zu jagen und sich schließlich direkt in ihren Siedlungen aufhielten. weiterlesen »


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Kaum ein anderes Tier löst einen derartigen Zwiespalt unter den Menschen aus. Die einen sind angewidert von den sich rasant verbreitenden und nicht totzukriegenden “Ratten der Lüfte”, die Müll fressen, alles vollkacken, Lärm machen und Krankheiten übertragen. Andererseits ist die Taube bereits seit Unzeiten des ultimative Friedenssymbol.

Was denn nun?
Unser kleiner Taubenexkurs zeigt zuallererst einmal auf, dass es über 300 verschiedene Taubenarten gibt, die gemeine Stadttaube ist also alles andere als *die* Taube schlechthin. Alt werden die Piepmätze sehr unterschiedlich, je nach Art von 10 - 25 Jahren.

Zur Taubengeschichte: Vor rund 5000 Jahren begann der Vogel die Nähe des Menschen zu suchen - denn dieser baute Getreide an. Köstlich! Der Mensch fand die Taube auch schnell ganz toll und hielt sie sich. Als Frischfleisch-Lieferant, denn Tauben sind ein leckeres Essen. Außerdem ist Taubenkot ein hervorragender Dünger. Die Taube als Nutztier, genau.

Tauben - irgendwie sind sie ja süß © René (and then some) / Flickr.com

Es dauerte dann auch nicht lange, bis man feststellte, dass die Taube ein ganz hervorragender Postbote ist. Sie ist schnell, hat einen fantastischen Orientierungssinn und einen starken Drang, wieder “nach Hause” zurückzukehren. Die Araber fanden das so nützlich, dass sie in jeder größeren Stadt einen Taubenschlag einrichteten und so mit ihren Brieftauben ein gut funktionierendes vorzeitliches Postnetz schufen. Erstaunlich!

Und auch heute wird die Taube nicht nur gegessen, sondern auch generell heiß geliebt. Man kann sie füttern im Park, Taubenzucht ist ein weit verbreitetes Hobby. Die Kehrseite der Medaille sei aber auch nicht verschwiegen: Man stellt Stacheldraht auf, legt Rattengift - und kriegt die gurrenden kleinen Mistviecher trotzdem nicht tot. An Bahnhöfen oder Stadtplätzen treiben sie sich rum und sind vielen ein Dorn im Auge. Zudem vermehren sie sich rasend schnell und sind perfekt angepasst.

Ob man sie nun liebt oder hasst oder sie einem egal sind - verschwinden werden die kleinen Flattermänner so schnell jedenfalls nicht.


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