Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Archiv: typisch Mann

Auch wenn es von dieser Regel natürlich wieder die obligatorischen Ausnahmen gibt - im Regelfall haben Frauen Schwierigkeiten, Körperliches und Emotionales zu trennen, während Männer das offenbar ohne jedwede Schwierigkeiten können.
Glücklich verheiratete Frauen die fremdgehen sind selten, ein glücklich in einer Partnerschaft lebender Mann der fremdgeht dagegen weniger. Wird im Laufe einer Affäre klar, dass die Beziehung immer auf körperlicher Ebene bleiben wird, steigen die meisten Frauen aus der Sache aus - Männer dagegen hätten damit nicht zwangsweise ein Problem. Wie kommt das?

Die Aufteilung des männlichen Gehirns ermöglicht es ihm, beides voneinander zu unterscheiden und sich getrennt mit diesen Komponenten zu beschäftigen. Bei der Frau gibt es zwischen dem “Liebes-” und dem “Sexzentrum” dagegen viele neuronale Verbindungen. Für sie ist beides im Regelfall nicht voneinander trennbar. Während für einen Mann nach einem Seitensprung der Kommentar “Es war doch nur körperlich, sie hat mir nichts bedeutet” nicht nur der Wahrheit entspricht, sondern auch einleuchtend erscheint, fühlt eine Frau sich an dieser Stelle veralbert und kann diese Erklärung oftmals nicht akzeptieren oder auch nur verstehen.

Liebe und Sex © mando2003us / flickr.com

Dabei geht es einer Frau meist nicht mal um die Tatsache, dass der Mann rein physisch Sex mit einem anderen Menschen hatte, sondern um die Verletzung der emotionalen Beziehung zu ihr. Sagt eine Frau nach einer Affäre, es habe nichts bedeutet und sei nur körperlich gewesen, lügt sie im Übrigen mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Die meisten Männer finden den Ausdruck “Liebe machen” übrigens lächerlich und würden ihn nie verwenden. Mitunter einfach auch, weil sie nicht immer nur “Liebe machen” wollen, sondern gern auch mal einfach nur “Sex” mit der Partnerin haben (was beim Mann eben wirklich den rein körperlichen Akt meint). Viele Frauen hingegen haben Probleme damit, wenn sie von ihrem eigenen Intimleben erzählen, von “Sex” zu sprechen, weil es ihnen falsch vorkommt.


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Gleichberechtigung ist heutzutage ja in aller Munde. Frauen dürfen die gleichen Jobs machen wie Männer und machen jetzt Karriere, der “Herr des Hauses” hilft jetzt in gleichem Maße wie sein Frauchen mit, eben jenes sauber zu halten.

Die Vorwerk-Familienstudie dieses Jahres strafte zumindest letztere Behauptung Lügen - nur jeder 3. Mann hilft seiner Lebensgefährtin beim PUtzen, Waschen oder der Kindererziehung. 68% der Väter gaben an, wenig bis gar nichts im Haushalt zu machen. 51% reden sich damit heraus, aus beruflichen Gründen keine Zeit für so etwas zu haben. 22% ruhen sich auf der Erklärung aus, die Partnerin könne das ja eh viel besser. 10% waren immerhin ehrlich genug um zuzugeben, dass sie sich schlicht und ergreifend drücken.

Mutter mit Kind © cia de foto / flickr.com

Eine traurige Bilanz. Und das, obwohl 69% der Ehefrauen ebenfalls arbeiten gehen. Ist es da überraschend, dass 81% der Muttis die Hausarbeit als Belastung empfinden und es, nach ihren Angaben, schon in 33% der Ehen deswegen zu ernsten Krisen kam? Im Vergleich verbringen voll berufstätige deutsche Väter auch wesentlich weniger Zeit mit dem Nachwuchs als voll berufstätige Mütter.

Altbackene Traditionen sind offenbar schwer abzulegen. Und meine Herren, mal ehrlich, natürlich sind Staubsaugen, Wäsche waschen und Bad / Küche / etc. putzen zum Teil nervtötende, anstrengende und langweilige Aufgaben, aber Ihre Partnerin wird es vermutlich auch nicht viel lieber erledigen als Sie. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Hoffen wir für die Mütter der kommenden Generationen, dass die Gleichberechtigung in deutschen Haushalten etwas mehr Einzug hält.


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BMW 3er  © wikipedia / Thomas doerfer

Der türkische Deutsche und sein bmw 3er - das ist wie der Ferrari für einen Italiener! Der BMW wird gepflegt und gehegt und dann unter maximaler Bassboxenbeschallung aus dem Hangar gefahren, um damit den Block zu durchqueren.

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Es ist ja vermutlich nicht nur mir aufgefallen, sondern doch der ein oder anderen Frau auch. Sieht man gemeinsam mit einem Mann fern, der nicht gerade Rücksicht auf die Fernsehbedürfnisse seiner weiblichen Gesellschaft nimmt, sieht jede Werbepause im Film wiefolgt aus: Mann zappt sich durchs Programm.

Zapp. Zapp. Nächster Sender. Nächster. Blitz. Ein Bild, noch eins, zapp. Unsereins hätte ja mehrmals schon gerne angehalten und sich die laufende Sendung näher beguckt. Nicht so der Mann. Weiter geht’s, beim einzelnen Sender wird maximal eine Sekunde verharrt.

Des Mannes liebstes Spielzeug © C.P.Storm / flickr.com

Warum ist das so? Man könnte es im Groben so formulieren: Männer wollen nicht wissen, was im Fernsehen läuft, sondern was sonst noch so im Fernsehen läuft.
Genau wie für die Damen ist Fernsehen auch für Männer Stressabbau. Nur wird er anders betrieben: Während wir uns etwas ansehen wollen, was Dialog hat und uns emotional unterhält, zum Beispiel eine belanglose Soap oder einen netten Spielfilm, will der Herr abchecken, was das gesamte Programm so zu bieten hat. Und das geht natürlich nicht, indem man auf einem Sender verweilt.

Wie einigen wir uns nun also mit dem männlichen Wesen auf der Couch neben uns? Einfach mal den Mund aufmachen. Darum bitten, nicht umzuschalten, wenn frau sich gerade eine Sendung ansieht ist nicht zuviel verlangt. Des Weiteren: Auch mal tolerant sein. Unsereins kann ja auch was anderes machen, während der Herr sich mit der Fernbedienung austobt - ein schönes entspannendes Bad nehmen zum Beispiel.


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Die lieben Männer, das starke Geschlecht und Ernährer der Familie. Im Berufsleben sind sie seriös, zielstzrebig und verantwortungsbewusst. Was ist aber, wenn der Arbeitsplatz verlassen wurde und sie nach Hause kommen. Plötzlich verändert sich das Wesen des Mannes in ungeahnter Weise.

playing men © flickr / 0595

Kaum zuhause, da beginnen die Herren der Schöpfung mit ihrer ganz eigenen Art der Freizeitbeschäftigung. Dinge wie im Haushalt helfen stehen da eher ganz hinten an. Wenn Männer daheim nicht mal „ausnahmsweise“ nichts zu schrauben oder hämmern haben, ihren Wagen liebevoll pflegen oder einem waghalsigen Hobby nachgehen, dann „spielen“ sie.

Ganz recht, das Kind im Manne kennt sicher jede Frau. Unter dem Vorwand zum Beispiel ein neues Computerspiel für das Kind gekauft zu haben, verbringen sie gern die eine oder andere Stunde mit den Spielen. Na ja, wenn es das nur mal wäre – daran haben sich wahrscheinlich die meisten Frauen gewöhnt. Männer können wahrscheinlich gar nicht anders – mit Regelmäßigkeit überkommt sie einfach der Spieltrieb und sie können sich bei PC-Games wie ein Held fühlen. Frauen haben dafür durchaus Verständnis, aber nicht mehr, wenn der Partner einem zum Beispiel zuruft: “Geht gerade nicht. Ich komme gleich und helfe Dir, aber muss erst noch das nächste Level im Spiel schaffen.“ WAS???

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Es ist mal wieder an der Zeit sich einem typischen Klischee unserer Gesellschaft zu widmen. Getreu dem Motto typisch Mann und typisch Frau blicken wir mal auf die Fähigkeit oder besser Unfähigkeit einiger Menschen und Multitasking.

Multitasking meint mehrere Dinge gleichzeitig machen zu können. Das könnte für einige sicher zum Problem werden. Ich will ja an dieser Stelle nicht behaupten, dass Frauen diese Fähigkeit eindeutig besser als Männer beherrschen, aber so ganz unwahr ist es sicher nicht.

Vielleicht werden wir nie ganz von dem ursprünglichen Verhalten wie schon bei den Jägern- und Sammlern loskommen. Männer haben sich auf die Essensversorgung konzentriert und die Frau sorgte sich um das soziale Leben. Das hat auch nichts mit Emanzipation zu tun, sondern ist einfach eine Tatsache, dass das weibliche Geschlecht viel besser organisieren kann.
Nur ein Beispiel – Männer und Haushalt. Jaja ich weiss, doch es zählt nicht zu ihrem normalen Aufgabenbereich, aber nur mal angenommen der Mann erledigt die Hausarbeit. Die Wahrscheinlichkeit, dass alles erledigt wird ist eventuell gering. Männer haben dafür aber eine plausible Erklärung – sie rechtfertigen sich in damit alles richtig und gewissenhaft machen zu wollen. AHA, soll das eine Entschuldigung sein, weil sie einsehen müssen, dass die Frau die Arbeit schneller und trotzdem sauber in Ordnung bringt?

Dass Männer lieber nur eine Sache bewältigen und dafür voller Korrektheit erntet bei Frauen meist nur ein genervtes Runzeln der Augenbrauen. Haben Sie liebe Damen schon einmal ihren Mann zum Einkaufen geschickt und er kam wirklich mit allen notwendigen Dingen zurück? „Das stand nicht auf der Liste“ gibt es meist als Antwort. Das kommt dann raus bei so viel angeblicher Richtigkeit im Multitasking.

Es gibt noch einige andere Beispiele. Das größte Phänomen bei Männern ist – sie vergessen so einiges. Da kann das Multitasking zu einem unüberbrückbarem Hindernis werden. Die Informationsverarbeitung weist Lücken auf und es kommt zum Datenverlust – wird dann einfach vergessen! Ist das angeboren? Trägt jeder Mann diese Anlagen zum Vergessen in sich? Ich bin davon überzeugt, dass es sicher positive Ausnahmen gibt und nicht jeder Mann teilweise unter Gedächtnisverlust leidet. In den Fällen muss die Frau nach meist dem Erinnerungsvermögen nachhelfen – oder doch besser gleich allein erledigen? Machen Männer das vielleicht absichtlich?

Egal wie sich manche Herren darüber aufregen – sie sind meistens nicht in der Lage das Multitasking zu beherrschen. Und dafür helfen euch doch dann eure Frauen und erinnern an das eine oder andere, das ihr vielleicht „rein zufällig“ vergessen habt. An dieser Stelle noch ein Hoch auf alle Männer, die sich das Multitasking erfolreich angeeignet haben.


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Der Herrentag oder Vatertag

Autor: Sarah
abgelegt in: typisch Mann

Es ist Vatertag, hurra! Was heißt das für die holde Männlichkeit? Gemeinsam mit den Jungs um die Häuser ziehen, ein Bier nach dem anderen kippen und von Glück reden können, wenn man am nächsten Tag ohne Filmriss aufwacht und sich wenigstens noch an die Hälfte des vorigen Abends erinnert. Kurzum - der Herrentag ist ein tierisches Besäufnis, auf das die Männer sich teilweise das ganze Jahr über freuen.

Ursprünglich war er natürlich nicht als ein derartiges Event gedacht. ;) Am Ende des 19. Jahrhunderts kam er in Berlin und Umgebung auf. Hier sollten die jungen Männer in die Sitten und Unsitten der “Männlichkeit” eingeweiht werden. Ebenfalls Brauch ist es in diesem Zusammenhang, vor allem in ländlichen Gegenden, einen Ausflug auf einem Bollerwagen oder einer Kutsche zu unternehmen. Alternativ geht es natürlich auch mit Schubkarren oder dem eigenen Fahrrad. Gerne werden die Gefährte mit Maigrün, Flieder, Birkenzweigen oder ähnlichen Naturbestandteilen geschmückt. Das nennt sich dann “Herrenpartie”.

Wie viele Feiertage hat auch der Herrentag einen religiösen Hintergrund, nämlich Christi Himmelfahrt. Jesus kehrt dabei im Glauben der Christen zu seinem Vater, Gott, in den Himmel zurück. Himmelfahrt wird am 40. Tag nach Ostersonntag gefeiert und fällt immer auf einen Donnerstag. Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland.

Mit dem Vatertag so richtig angefangen haben im Übrigen die Amis. Dort wurde der Vatertag als Gegenstück zum Muttertag eingeführt. Die Grundlage dafür wurde bereits 1910 gelegt, Richard Nixon besiegelte das Ganze 1974 ganz offiziell und legte den Herrentag auf den dritten Sonntag im Juni.


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…genau das bestätigt jetzt endlich eine US-Studie. Ungefähr 14.000 Amerikaner beteiligten sich ein knappes Jahr lang an dieser Forschung zu den Ernährungsgewohnheiten.

Das Ergebnis? Wir ahnen es ja schon und die Überschrift petzt ja auch bereits das Highlight: Männer bevorzugen Fleisch, Frauen Obst und Gemüse. Männliche Teilnehmer hatten häufig Ente, Kalb oder Schinken auf ihrem Teller, auch Muscheln, Shrimps oder andere Schalentiere waren beliebt und wurden gern verspeist. Damen hingegen aßen öfter Karotten, Äpfel oder Erdbeeren. Außerdem nahmen sie auch mehr Mandeln, Eier oder Joghurt zu sich.

Männer lieben Fleisch © lecasio / flickr.com

Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel: Wenn es um Gemüse schlagen die Herren der Schöpfung am liebsten bei Spargel zu. Außerdem bevorzugen Frauen frisches Fleisch, wenn sie welches essen. Während Herren nämlich kein Problem mit Tiefkühl-Hamburgern haben, fühlen sich Damen doch mit einem frisch zubereiteten Burger deutlich wohler. Perfekt ist er, wenn er nicht nur frisch sondern zusätzlich auch noch gut durchgebraten ist.

Gut, jetzt wissen wir also, wie in Amerika gegessen wird. Ist es in Deutschland auch so? Für mich selber kann ich das durchaus bestätigen. Fleisch esse ich nur ungern aus der Tiefkühltruhe und am Besten sollte es sehr mager sein. Und zu Obst würde ich natürlich niemals nein sagen ;) Zu Süßigkeiten allerdings auch nicht. Das Nasch-Verhalten wurde in der Studie leider nicht näher untersucht - ich wage allerdings zu prognostizieren, dass Frauen doch häufiger der süßen Versuchung erliegen.

Wie dem auch sei - Hauptsache es schmeckt und man lässt die Gesundheit bei seiner Ernährung nicht allzu oft aus den Augen. In diesem Sinne guten Appetit!


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Männer hören niiiiiiie zu!

Autor: Sarah
abgelegt in: typisch Mann

“Die hören sowieso nie zu!” - “Ich kann sagen was ich will, das geht hier rein, da raus!” - “Er interessiert sich überhaupt nicht für meine Probleme…” Millionen von Frauen klagen regelmäßig so oder so ähnlich Freundinnen oder Eltern ihr Leid über den emotional unzugänglichen Partner. Ist da was dran?

Das Hauptproblem ist meistens, dass Frauen sich nicht verstanden und beachtet fühlen. Männer sitzen reglos da und verziehen keine Miene, während man ihnen die tiefschürfendsten Sorgen anvertraut. Und hauen dann einen emotionslosen Satz heraus. Frauen regt das auf - aber woher kommt es?

Die Schriftsteller Allan und Barbara Pease erklären das so: In der Steinzeit war es wichtig, dass der Mann als Jäger immer ein Poker-Face behielt, damit seine taktischen Züge der Beute oder dem gegnerischen Steini verborgen blieben. Das hat er bis heute beibehalten, Gefühle hat er so wie die Frauen auch, er lässt sie sich aber nur ungern anmerken.

Der Mann ist ein Esel © flickr / jpockele

Der Mann redet allerdings generell nicht gerne. Weshalb das so ist, erklären die Schriftsteller wieder mit der Urzeit und auch der Rollen-Verteilung bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Es war von jeher die Hauptaufgabe des Mannes, die Familie zu versorgen. Früher mit frisch erlegtem Fleisch, später damit, dass er den Lebensunterhalt verdiente und die Familie versorgte. Konversation betreiben stand da nie als Hauptaufgabe auf seiner Liste. Nun haben sich die Zeiten geändert, die Frau verdient mit und managt auch sonst sehr viel. Dieser evolutionäre Umbruch muss erstmal im Gehirn und in den Genen ankommen! Der Wechsel vom Versorger zum Freund und Vertrauten bedarf ein wenig Zeit und Geduld. Und was man tun kann, damit die Kommunikation in der Beziehung besser klappt, das seht ihr in einem der folgenden Beiträge. ;)


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