Es ist Wochenende und die beiden Geschlechter bereiten sich vor, auf die Piste zu gehen. Suchen beide Seiten nach Nähe und Zärtlichkeit oder vor allem die Männer?
Bei den Jungs ist das oftmals das erklärte Ziel, eine abzuschleppen. Was typisch Mann sein soll. Nach dieser Devise “Sex ist etwas, was Frauen haben und Männer wollen”, sind es die Frauen, die jederzeit Sex haben könnten - aber nicht unbedingt wollen.
Wollen Männer unbedingt Sex oder sind sie, genau wie das Klischee der typischen Frauen, auf der Suche nach dem einen, wahren, auserwählten Partner fürs Leben? Dabei geht es gar nicht um die Definition von Zärtlichkeit.
Aus meiner Erfahrung lässt sich weder das Eine noch das Andere bestätigen - das ist eben individuell verschieden. Aber im Gesamtgesellschaftlichen Prozess und vermutlich bedingt durch die Sozialisation, sind Frauen in der Regel eher zurückhaltender.
Viele verweisen hier auf die Biologie, weil Männer ja noch im hohen Alter fähig sind, ihr Sperma durch die Welt zu verteilen und außerdem die Möglichkeit haben, mehrere Frauen zu schwängern. Aber davon mal abgesehen, sind Frauen einfach so erzogen, die wahre Liebe zu finden.
Männer hingegen sind in der Art sozialisiert, dass sie die Macher, die Checker und vor allem die Stecher sein sollen. Was viele Frauen nicht gerade abtörnt. Auch wenn das Sprichwort lautet: “Ein Gentleman genießt und schweigt”, so ist doch bekannt dass Männer mit ihren Errungenschaften herumprotzen. Frauen machen das eher dezent im kleinen Kreis, aber eine Form von Angeben ist das trotzdem.
Auch beim Fremdgehen nehmen sich die beiden Geschlechter sich nichts. Das ergeben die Statistiken immer wieder und auch entsprechende Websites zeugen davon. Aber aus Gesamt-gesellschaftlicher-Sicht, kann ich meine These “Sex ist etwas, was Frauen haben und Männer wollen” durchaus bestätigen.
Frauen lieben das Mystische, Unerklärliche. Die Magie in der schnöden Alltagswelt. Frauen haben den Draht zu den Sternen, der uns Männern fehlt. Deswegen lesen ausschließlich Frauen Horoskope.
Ist ja auch logisch. Der weibliche Teil der Bevölkerung braucht was zu tun. Worüber sollen sich die armen Geschöpfe auch sonst unterhalten, als in vorsichtig getuscheltem Ton über die Resulatate ihres neuesten Horoskops? Das weibliche Geschlecht ist einfach so leichtgläubig… Hach ja.
Und Stopp.
Dass das großer Quatsch ist, wissen wir. Ein Klischee, wie es im Buche steht. Wie jedes Klischee trifft es pauschalisierende Aussagen über ungefähr eine Hälfte der den Erdball bevölkernden Menschheit. Horoskope von Astrologen gibt es nicht überall auf der Erde, also gehen wir mal davon aus, dass sich die zusammenpauschalisierte Gruppe eher in westlichen Gefilden, irgendwo von Europa bis Amerika bewegt. Und da sollen jetzt statistisch gesehen vor allem Frauen die Horoskop-Seiten lesen? weiterlesen »
Auch wenn es von dieser Regel natürlich wieder die obligatorischen Ausnahmen gibt - im Regelfall haben Frauen Schwierigkeiten, Körperliches und Emotionales zu trennen, während Männer das offenbar ohne jedwede Schwierigkeiten können.
Glücklich verheiratete Frauen die fremdgehen sind selten, ein glücklich in einer Partnerschaft lebender Mann der fremdgeht dagegen weniger. Wird im Laufe einer Affäre klar, dass die Beziehung immer auf körperlicher Ebene bleiben wird, steigen die meisten Frauen aus der Sache aus - Männer dagegen hätten damit nicht zwangsweise ein Problem. Wie kommt das?
Die Aufteilung des männlichen Gehirns ermöglicht es ihm, beides voneinander zu unterscheiden und sich getrennt mit diesen Komponenten zu beschäftigen. Bei der Frau gibt es zwischen dem “Liebes-” und dem “Sexzentrum” dagegen viele neuronale Verbindungen. Für sie ist beides im Regelfall nicht voneinander trennbar. Während für einen Mann nach einem Seitensprung der Kommentar “Es war doch nur körperlich, sie hat mir nichts bedeutet” nicht nur der Wahrheit entspricht, sondern auch einleuchtend erscheint, fühlt eine Frau sich an dieser Stelle veralbert und kann diese Erklärung oftmals nicht akzeptieren oder auch nur verstehen.
Dabei geht es einer Frau meist nicht mal um die Tatsache, dass der Mann rein physisch Sex mit einem anderen Menschen hatte, sondern um die Verletzung der emotionalen Beziehung zu ihr. Sagt eine Frau nach einer Affäre, es habe nichts bedeutet und sei nur körperlich gewesen, lügt sie im Übrigen mit hoher Wahrscheinlichkeit.
Die meisten Männer finden den Ausdruck “Liebe machen” übrigens lächerlich und würden ihn nie verwenden. Mitunter einfach auch, weil sie nicht immer nur “Liebe machen” wollen, sondern gern auch mal einfach nur “Sex” mit der Partnerin haben (was beim Mann eben wirklich den rein körperlichen Akt meint). Viele Frauen hingegen haben Probleme damit, wenn sie von ihrem eigenen Intimleben erzählen, von “Sex” zu sprechen, weil es ihnen falsch vorkommt.
Männer reiten ja seit Jahren, wenn nicht sogar schon seit Jahrhunderten darauf herum: SIE sind das starke Geschlecht, die Frau ist schwach.
Rein von der aktuellen Kraftlage her mag das stimmen, der Mann ist in der Regel tatsächlich muskulöser und kräftiger. Stört uns Frauen meistens nicht wirklich - immerhin gibt es so immer einen Grund, warum ER die Einkaufstüten tragen und die Gartenarbeit machen muss. “Du bist doch viel stärker als ich, Liebling. Hihi.”
Ein anderer Aspekt dieses von den Herren liebevoll gehegten Klischees ist hingegen der Umgang mit Schmerzen. “Ein Indianer kennt keinen Schmerz”, blabla. Das trichtern Väter ihren Söhnen und Jungen sich gegenseitig bereits von Kindesbeinen an ein. Mädchen dagegen heulen bei jeder kleinen Verletzung. So ist das nun mal - der Mann ist tapfer, die Frau heult um Mitleid zu heischen. Ja, soweit das Klischee.
Richtig ist, dass Frauen tatsächlich empfindlicher für Schmerzen sind. Allerdings haben sie im Zuge dessen auch bessere Strategien entwickelt, mit diesen umzugehen. Forscher stellten fest, dass Frauen besserer Stimmung sind als Männer, wenn beide demselben Level an Schmerz ausgesetzt sind.
Frauen spüren Schmerz also eher, sind ihn dementsprechend aber auch gewöhnt und routinierter im Umgang mit ihm. Männer hingegen… Nun, wir alle kennen das Bild vom jammernden und heulenden Mann, angesichts einer kleinen Schnittwunde oder einer irrelevanten Erkältung. Obwohl Opfer solcher Jaulereien dann hauptsächlich die Partnerin wird und nicht etwa der beste Kumpel oder Arbeitskollege. Die hätten ja womöglich nur den blöden Indianer-Spruch auf Lager.
Wenn Männer also bei einer Erkältung oder Halsschmerzen schon furchtbar leiden, sollte man meinen, dass sie uns Damen die Geburt eines Kindes und die damit verbundenen erlittenen Qualen hoch anrechnen…
Darauf können wir allerdings vermutlich noch ein paar weitere Jahrzehnte warten. Also, bitte - jaja, wir sind das schwache Geschlecht. Der Mann hat Recht und wir unsere Ruhe. Solange er dafür auch weiterhin unsere Taschen trägt und uns körperlich anstrengende Aufgaben vom Hals hält… ![]()
Bei uns Menschen sieht es ja folgendermaßen aus: Während die Herren der Schöpfung sich vielleicht rasieren, frisieren und gelegentlich waschen durchläuft die Durchschnitts-Frau einen ganzen optischen Marathon: Rasur diverser Körperteile, Friseur, Nagelpflege, Bodylotion hier und da, Make-Up, Peeling, Gesichtsmaske etc. Klar, die Frau ist eben das schöne Geschlecht!
Ist Ihnen mal aufgefallen, dass es im Tierreich genau andersherum ist? Während die Weibchen, zum Beispiel beim Wild oder verschiedenen Vogelarten, eher unauffällig bis sogar in Tarnkleid gehüllt sind, machen die Männchen meist richtig was her. Man denke an den bunten Pfau mit seinem doch sehr auffälligen Gefieder, den Löwen mit seiner Mähne, Vogelmännchen mit bunten Bäuchen, Hirsche mit überdimensionalen Geweihen. Natürlich gibt es auch bei uns Menschen Fälle, in denen sich Männer schmücken und herausputzen um bei Frauen zu landen, dies tritt aber doch vorwiegend bei einzelnen Naturvölkern auf und ist die Ausnahme.
Ein Pfau beim Balzverhalten.
Was hat sich Mutter Natur also dabei gedacht, dass die männlichen Tiere oftmals soviel mehr in das Buhl- und Flirtgehabe stecken als die Weibchen? Eine mögliche bioligische Erklärung ist die Folgende. Die Brutpflege (wahlweise auch Geburt oder allgemein Aufzucht) der Jungtiere obliegt doch größtenteils dem Weibchen. Auf gut Deutsch - das Weibchen hat die ganze Arbeit, das Männchen ist in der Regel nach der Befruchtung fein raus und zieht wieder seiner Wege. Die investierte Energie des Weibchens in den Nachwuchs soll sich natürlich auch lohnen - die Kleinen sollen überleben und bestmöglichstes Erbmaterial bekommen. Und das bekommen sie nun mal nur vom beeindruckendsten und gesündesten Vater. Kurzum: Hier muss das Männchen beweisen, dass es der ideale Befruchter ist. Und zwar durch schickes Gefieder, Balztänze, Röhren, Gehörn oder andere Gebaren. Ist es überzeugend genug, darf es seine Gene weitergeben.
Soviel zum Tierreich. Warum es beim Menschen nun beinahe umgekehrt ist, ist Forschern nach wie vor ein Rätsel. ![]()
Der Schwiegersohn holt seine Schwiegermutter vom Bahnhof ab.
Er fragt: “Und, wie lange wirst Du diesmal bei uns bleiben?”
Antwortet die Schwiegermutter: “Bis ich Euch auf die Nerven falle!”
Darauf der Schwiegersohn: “Was, nur so kurz?”
Über kaum eine Person gibt es so viele Witze und Vorurteile wie über die Schwiegermutter. Sowohl Mann als auch Frau haben doch regelmäßig die Hosen voll, wenn die erste Begegnung mit der Mutter des Partners ansteht.
Woran liegt das? Am Klischee, natürlich. Die Schwiegermutter ist nämlich gar kein Mensch, sondern hauptsächlich ein feuerspeiender Drache, dem man es nie recht machen kann. Sie spioniert, schnüffelt, kontrolliert und weiß eigentlich immer alles besser.
Das Klischee kommt natürlich nicht von ungefähr, denn leider mussten schon viele Menschen solche oder doch ähnliche Erfahrungen mit ihrer Schwiegermutter machen. Woher kommt es, dass das Verhältnis zur Schwiegermutter oft so schwierig ist? Erklärungsversuch: Die Mutter ist von Geburt an in der Regel der wichtigste Mensch im Leben ihres Kindes. Sie zieht es groß und begleitet alle Schritte. Findet das Kind nun aber einen Partner, ist Mama nicht nur abgemeldet, nein, ihre eigentlichen Aufgaben übernimmt jetzt der Partner. Sich kümmern, Sorgen anhören, viel unternehmen. Klar spielt dann auch Eifersucht eine Rolle. Und vor Allem der Gedanke: Ist er/sie gut zu meinem Liebling? Wird er/sie mein Kind so behandeln, wie es das verdient, ist er/sie gut genug?
Viele Schwiegermütter schaffen den Übergang von der zentralen Bezugsperson zur Hintergrundfigur. Und die, die es nicht schaffen - da gibt es kein Patentmittel gegen. Außer vielleicht Geduld und - seht es mal so, eigentlich ist die Schwiegermutter doch irgendwo nur ein armes, “abserviertes” Schwein. ![]()
Der Unterschied zwischen Mädchen aus der Großstadt und Mädchen vom “Dorf” ist faszinierend. Sie könnten mich jederzeit an die Wand trinken. Ich könnte sie jederzeit in Grund und Boden tanzen.
Sie sind entweder pummelig oder so dünn, dass ich an die Fernsehreportagen über Anorexie denken muss. Ihre Haare werden jeden Morgen gewissenhaft gestylt und haben in der Regel zwei Farben oder doch mindestens Strähnchen und werden alle paar Wochen vom Friseur nachgefärbt und -geschnitten. Ich dagegen habe einen recht langweiligen Stufenhaarschnitt, meine Haarfarbe ist meine echte und zum Friseur gehe ich nur, wenn es gar nicht mehr anders geht.
Sie gehen supergerne shoppen und sind Modeprofis, ihr Schuhschrank explodiert, ihre Accessoires sind toll kombiniert und ausgewählt, ihre Kleidung sehr trendy. Ich trage lediglich eine Jeans und einen unscheinbaren schwarzen Pullover und shoppen finde ich in der Regel ermüdend bis deprimierend.
Sie reden über Haare, Kleider, Kosmetik, Tiere und ihre Freunde. Ich würde mich jetzt gerne über Bücher, Musik oder Filme unterhalten oder über Promis tratschen.
Ihre Nägel sind perfekt gemacht, mit Gel und Steinchen verschönert, meine sind nur mit ein bisschen Klarlack überzogen. Ihr Make-Up ist ausgefeilt, wunderschön und benötigte mindestens eine Stunde Arbeit, mir reicht ein bisschen Lidstrich und Wimperntusche für unseren Nachmittagsausflug. Sie fahren ihr eigenes Auto, ein Traum, der für mich noch in weiter Ferne liegt.
Nun, wie viele Klischees werden zerstört, wenn ich jetzt auflöse, dass ich mein Leben lang in der Großstadt gelebt habe und meine Mädchen vom “Dorf” noch nie länger als für einen Urlaub ihre hübsche Idylle in der Natur verlassen haben?
Das stimmt! Ein Klischee, welches nicht von der Hand zu weisen ist. Wie ja eigentlich alle Klischees… Na, jedenfalls habe ich konkrete Erfahrungen mit mehr als einer weiblichen Testperson, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Nein, Mario Barth ist nicht mein Vorbild und ja, es gibt Ausnahmen. Ändert nichts an den Testergebnissen. Hier also die einzelnen Versuchssituationen, streng wissenschaftlich aufbereitet.
Die Frau im persönlichen Monolog mit dem Mann: Feierabend.
Feierabend. Nach Hause kommen. Ausspannen. Kühlschrank… halt, das ist die männliche Perspektive. Die weibliche (”bessere”) Hälfte ist mit diesen einzelnen Phasen des allabendlichen Ablaufes zwar ebenso vertraut, besetzt jedoch die Bedeutungen wichtiger Schlüsselbegriffe komplett anders.
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…genau das bestätigt jetzt endlich eine US-Studie. Ungefähr 14.000 Amerikaner beteiligten sich ein knappes Jahr lang an dieser Forschung zu den Ernährungsgewohnheiten.
Das Ergebnis? Wir ahnen es ja schon und die Überschrift petzt ja auch bereits das Highlight: Männer bevorzugen Fleisch, Frauen Obst und Gemüse. Männliche Teilnehmer hatten häufig Ente, Kalb oder Schinken auf ihrem Teller, auch Muscheln, Shrimps oder andere Schalentiere waren beliebt und wurden gern verspeist. Damen hingegen aßen öfter Karotten, Äpfel oder Erdbeeren. Außerdem nahmen sie auch mehr Mandeln, Eier oder Joghurt zu sich.
Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel: Wenn es um Gemüse schlagen die Herren der Schöpfung am liebsten bei Spargel zu. Außerdem bevorzugen Frauen frisches Fleisch, wenn sie welches essen. Während Herren nämlich kein Problem mit Tiefkühl-Hamburgern haben, fühlen sich Damen doch mit einem frisch zubereiteten Burger deutlich wohler. Perfekt ist er, wenn er nicht nur frisch sondern zusätzlich auch noch gut durchgebraten ist.
Gut, jetzt wissen wir also, wie in Amerika gegessen wird. Ist es in Deutschland auch so? Für mich selber kann ich das durchaus bestätigen. Fleisch esse ich nur ungern aus der Tiefkühltruhe und am Besten sollte es sehr mager sein. Und zu Obst würde ich natürlich niemals nein sagen
Zu Süßigkeiten allerdings auch nicht. Das Nasch-Verhalten wurde in der Studie leider nicht näher untersucht - ich wage allerdings zu prognostizieren, dass Frauen doch häufiger der süßen Versuchung erliegen.
Wie dem auch sei - Hauptsache es schmeckt und man lässt die Gesundheit bei seiner Ernährung nicht allzu oft aus den Augen. In diesem Sinne guten Appetit!
Es ist ja nicht gerade ein seltenes Bild: Man ist mit Freunden aus, meinetwegen Billiard spielen, etwas essen oder in der Disco und irgendwann im Laufe des Abends verschwinden zwei oder noch mehr der Damen gemeinsam auf der Toilette.
Trauen die sich nicht alleine? Ist es so langweilig auf den paar Metern? Männer verstehen das seit jeher nicht. Also, warum gehen wir Frauen gemeinsam auf Toilette?
Nun? Frauen sind gesellige Lebewesen und zwar schon seit Beginn der Menschheit. Es war doch so - während die Männer auf die Jagd gingen, wo man hauptsächlich leise war um die Beute nicht zu verscheuchen, spazierten Frauen gemeinsam durch die Weltgeschichte und sammelten Früchte und Beeren. Natürlich geht das auch alleine, aber in Gesellschaft ist es eben viel schöner. Da kann man tratschen, erzählen und einfach ungestört miteinander vor sich hinquasseln.
Auch das Fernsehen interessiert sich für dieses Thema…
Nichts anderes steckt heutzutage dahinter. Man plaudert ungestört mit der anderen Frau. Wenn man sich noch nicht so gut kennt, ist der Toilettengang für Frauen eine prima Möglichkeit um sich kennenzulernen. Die Toilette ist da eher sekundär als Ort der Erleichterung zu verstehen als vielmehr ein ungestörter Ort weiblicher Geselligkeit. Man kann sich in Ruhe schminken, die Kleidung der anderen bewundern und kommentieren und über die anwesenden Herren tratschen. Oder andere Geheimnisse austauschen, die man in Beisein der Männer lieber unausgesprochen lässt.
Ist euch mal aufgefallen, dass Frauen, die zusammen von der Toilette kommen, in der Regel gut drauf sind? Logisch, sie haben ja auch gerade Freundschaften gepflegt, einander das Herz ausgeschüttet oder etwas Nettes über ihr Styling gehört und konnten darüber hinaus unbehelligt über Gott und die Welt sabbeln. Ohne männliche Zwischenkommentare. Ist ja auch nichts dabei, oder?