Klischees in Horrorfilmen gibt es einige. So ist zum Beispiel der Täter meistens ein durchgeknallter Freund oder ein Familienmitglied, die Hauptdarstellerin überlebt immer das Gemetzel oder wenn die Situation Ernst wird, ist plötzlich das Handysignal gestört.
In Horrorfilmen wird mit der Angst und den Nerven der Zuschauer gespielt. Doch mittlerweile weist jeder Horrorfilmen typische Klischees auf, bei denen man als normal denkender Mensch nur die Hände über den Kopf zusammen schlägt. Denn wie kann mir nur allein durch ein dunkles Haus laufen, wenn dort ein Massenmörder herumläuft? Oder warum stolpern die Darsteller immer, wenn sie vom Mörder gejagt werden?
Modesünden sind allgegenwärtig, doch warum muss man sie jeden Tag ertragen? Schuld sind nicht nur die Trends, auch die Designer und Modehäuser haben eine riesengroße Teilschuld. Sie sind dafür verantwortlich, dass man riesige Ärsche in Lederleggings, Blondinen in pinken Plateaus und Männer in rosa Hemden ertragen muss. Denn würden die ganzen modischen Straftaten gar nicht produziert werden, könnte sie auch Niemand begehen.
Modesünden sind nicht nur unter Modehassern, sonder auch unter, sich selbst ernannten, Fashion Victims gang und gäbe. Oftmals würde ich fast behaupten, dass dem einen oder anderen Menschen das Gefühl für den eigenen Körper fehlt. Zu kleine Hosen, zu große T-Shirts oder der neuste Trend wurde einfach einmal ausprobiert ohne auch darüber nachzudenken, ob er für die eigene Figur gemacht ist oder überhaupt an irgendeinem Menschen vorteilhaft aussehen könnte.
Modesünden von, sich selbst ernannten Modefans, sind oftmals auf der Gefährlichkeitsskala höher einzustufen, als Fehltritte nicht an Mode Interessierter. Die Outfits brennen oftmals in den Augen, so schwerwiegend ist die Zusammenstellung. Aber was soll man machen? Ich meine, hofft nicht jeder darauf, dass irgendwann einmal ein Tag kommt, an dem jede Frau merkt, dass Röhrenjeans nicht jeder Figur schmeicheln. Außerdem die Herren erkennen, dass rosa Hemden keinem Mann auf dieser Welt stehen, denn einige Kleidungsstücke sind schlicht und einfach gesagt eben GESCHMACKLOS.
Wer glaubt, dass ein fortschrittliches Jahrhundert, wie das 21te, keine Modefauxpas mehr vorsieht, der liegt gründlich falsch. Sandalen und Socken stoßen sich wohl so ab, wie keine andere Kombination, die trotz ihrer gegenseitigen Abneigung immer wieder zusammengebracht wird. Ich frage mich immer wieder, was uns die kleinen oder aber auch großen Stricksocken unter der Jesus-Latsche wohl sagen wollen? Ich denke fast, dass sie die Antwort selbst nicht genau kennen. Noch eine Modesünde, die wohl niemals aus der Mode kommen wird, sind Segelschuhe. weiterlesen »
Wacker hält sich das Klischee der Kleinanzeigen- Betrüger doch was ist dran an dem Schwindel?
„Biete Gibson- Gitarre so zum einmalige Sensationspreis von 2000 Euro, Vorauszahlung über Western Union.“
Das ist ungefähr die Quintessenz von gratis Kleinanzeigen eines Internetauktionshauses. Anlässlich dieses Spitzenpreises, für die sonst mindestens 5000 Euro teure Gitarre, lässt sich schon der Ein oder Andere, in seiner preisbedingten Euphorie, übers Ohr hauen!
Doch was ist nun dran an weiterlesen »
Kaum ein Film, ganz gleich ob im Kino oder Tv, kommt ohne Klischees aus. Oft werden gleich mehrere Klischees bedient, die den Film auf den ersten Blick verbessern, aber eigentlich zu nichts führen.
Immer wieder werden Klischees aufgegriffen, welche Dialoge und Handlungen spannender, witziger und einzigartiger zu machen. Eine Strategie, die erfahrene Zuschauer allerdings schnell durchschauen, wodurch die beabsichtigte Wirkung leider flöten gegangen ist.
Ein paar Klassiker aus Action-Filmen (sind aber auch echt immer dieselben) alá typisch doof:
Die Heldin eines Film trifft es da in Sachen
auch nicht besser.
Trotz der immer gleiche Klischees,wovon einige längst bekannt sind und neue hinzukommen, wäre kein Film ein gute Film, ohne die bekanntesten der Klischees zu bedienen. Der Zuschauer will das so.
Vermutlich weil der Mensch ein Gewöhnungstier ist und ein Film ohne typische Film-Klischees einfach keinen guten Film abgeben würde.
Wenn ich von denglisch rede, weiß doch jeder Bescheid, oder??
Heute morgen erst sah ich folgenden Ausspruch an einer Kaffeebar ausgeschrieben: Kaffee zum mitnehmen mit Deckel …
Hä?
Nachdem mich ein Geistesblitz traf, wusste ich, dass natürlich Koffee to go gemeint war. Hätte ich ja auch gleich drauf kommen können, schließlich ist unser Alltag von mit denglisch. Jeden Tag soviel, dass wir es kaum noch als solchen wahrnehmen.
Ich meine, gegen einen ausgeprägten Wortschatz ist in der Regel ja nichts auszusetzen und auch viele Wörter ergeben wohl auch nur in
einen Sinn.
Anglizismen, da wo sie Sinn machen okay, aber von Übertreibungen halte ich nicht viel.
So wird aus dem Hausmeister ein Facility-Manager und die Bürokauffrau ist plötzlich eine Office-Managerin.
Und die Menschen, die Flye
r an Strassen verteilen sind nun Promoter, ach und der Personalchef ist mittlerweile auch ein Human Resources Manager.
Könnte man fast sagen, denglisch - nein Danke! Aber ganz so einfach ist es nicht, denn es sind ja noch viel mehr Anglizismen in deutscher Sprache versteckt!
Auch nimmt man nicht meine eine Zwischenmahlzeit ein, nein man isst nun einen Snack. Genauso, wie man heute nicht auf zur Geschäftsbesprechung geht, sondern zu einem Meeting. Auch der Begriff für das eigentlich Handtelefon hat sich als Handy etabliert, auch, wenn die Engländer dazu Mini und nicht Handy sagen.
Man downloaded auch etwas oder updatet es. Runterladen oder die neueste Version installieren, na wie klingt das denn? - sagt doch kein Mensch mehr!
Oder man versendet eine Message, denn Nachrichten versenden hört sich an, als lebe man noch im letzten Jahrhundert, wo die Postkutsche noch einmal in der Woche angefahren kam.
So ganz nebenbei werde ich das Gefühl nicht los, dass das zunehmende Denglisch-Gemisch unserer Sprache nicht gut tut.
Aber betrachtet man das ganz mit einem Quäntchen Ironie, kann es doch ganz witzig klingen und man muss es nicht als typisch doof abtun, verbieten kann man die Anglizismen eh nicht.
„Warum haben die Ostfriesen einen platten Hinterkopf? Weil ihnen beim Wassertrinken immer der Klodeckel auf den Kopf fällt!“ Bekanntheit hat die kleine Volksgruppe aus dem Norden Deutschlands nicht zuletzt durch die allgegenwärteigen Ostfriesenwitze gewonnen. Otto Waalkes und Karl Dall sind ihre wohl prominentesten Angehörigen und tragen zu dem Image tragend bei.
Hartnäckig hält sich das Klischee, Ostfriesen seien dümmlich und langsam. Doch wo findet es seinen Ursprung?
In einer Nachbarregion Ostfrieslands, im Ammerland, gab es in den sechziger Jahren eine Schülerzeitschrift, die sich satirisch dem „Homo ostfrisiensis“ widmete. Hier wurde diese Spezies eben als unbeholfen und dumm charakterisiert, wohl hauptsächlich, um die ostfriesischen Mitschüler zu necken. Diese Artikelserie gilt sogar als Anfang aller Ostfriesenwitze!
War die Erotik in der Sprache der ostfriesischen Nachbarn Auslöser genug für solche Charakterisierungen? Oder waren es vielleicht sogar Attribute, die bei den eigenen Leuten beobachtet und um von dieser Misere abzulenken den anderen zugeschrieben wurden? Des Pudels Kern wird sich uns wohl nie entblößen. weiterlesen »
So sehr man auch meinen sollte, dass nach über 15 Jahren Mauerfall keiner mehr nach den alten Wessi- und Ossi-Kamellen kräht, so ist das doch oftmals noch reine Utopie. Es gibt, leider, noch viel zu viele Menschen die leidenschaftlich auf diesen Klischees herumtrampeln. Widerlegen muss man sie nicht, denn Menschen sind überall nur Menschen. Dass rein tariflich die Bezahlung in den westlichen Bundesländern oftmals noch höher ist, als in der “Ost-Tarifzone” ist schade und wird hoffentlich sehr bald komplett abgeschafft.
Aber hier die gängigsten Ost-West-Klischees. Von früher und heute.
Der Wessi:
- er trägt schicke Klamotten (es wird sich da beispielsweise ein Anzug vorgestellt oder ein spießig um die behemdeten Schultern geworfener Pullover)
- er redet viel, weil er sich für den Klügsten hält
- er ist herablassend bzw. arrogant und sieht auf die “armen Ostler” herab
- er ist generell wohlhabend
- er ist steif (”hat einen Stock im Arsch”) und nicht lustig
Eine nicht ganz ernst gemeinte Auseinandersetzung mit der Thematik
Der Ossi:
- Hochdeutsch? Kann er nicht. Vorzeige-Ossis sind die Ölapalöma-Boys etc. Ergo Amtssprache des Ossis ist Sächsisch.
- er fährt einen Trabbi oder eine ähnlich bemitleidenswerte Entschuldigung für das, was der Wessi ein “richtiges Auto” nennen würde
- er futtert den lieben langen Tag Spreewald-Gurken, oder alternativ Broiler oder Soljanka
- irgendwie sieht er geistig minderbemittelt aus (gerne mit dicker Hornbrille)
- der Kleidungs-Stil ist katastrophal (muffige riechende Kleider, “Opa-Klamotten”)
Dies sorgt vermutlich, hoffentlich, für kollektives Kopfschütteln. Auch in Bayern / Köln wird Dialekt gesprochen, auch in den neuen Bundesländern gibt es Leute ohne Humor. Auch wenn es wahrscheinlich noch eine ganze Weile dauern wird - hoffen wir, dass das Thema eines Tages vom Tisch ist. Denn es ist typisch doof.
Sportler? Das sind durchgängig 15-16jährige. Denn Sport an sich ist so eine aufreibende und menschenunwürdige Tätigkeit, dass sich die der menschliche Körper ab Erreichen eines gewissen Alters dagegen zu wehren beginnt. Heutzutage sind im Fernsehen ja sowieso nur durchgestählte, gedopte und gehärtete Top-Athleten zu sehen - die Zeiten der älteren Sportler sind vorbei!
Das ist natürlich Blödsinn.
Gerade heutzutage, in einer Zeit, in der die medizinische Versorgung verbessert und damit das Lebensalter des Menschen immens verlängert werden konnte, gibt es für einen Sportler weniger rigorose physische Grenzen, als das früher der Fall war.
Das Problem besteht eher in psychologischer Hinsicht: In einer Gesellschaft, in der dem Einzelnen in allen Bereichen suggeriert wird, der oder die Jüngere sei automatisch dynamischer, kräftiger und ausdauernder, ist es natürlich gerade im sportlichen Bereich schwierig, diesem Klischee nicht zu glauben. Dabei muss man, wie überall, differenzieren. Sicherlich ist es in bestimmten Bereichen des Hochleistungssportes richtig, dass der Zenit statistisch gesehen ab einem bestimmten Lebensalter überschritten wird.
Wie überall sonst auch bestehen aber die meisten Sportarten nicht nur aus einer Disziplin. Gerade Mannschaftssport ist ein komplexes Gefüge aus verschiedenen Ansprüchen, denen die verschiedenen Sportler mit individuellen Fähigkeiten begegnen. Beispiele für die Antithese zum Sportler-Knabenwahn gibt es viele: So wurde Christian Schwarzer im Alter von 38 Jahren für das Olympia Handball Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft nominiert.
Ähnlich wie das alte Fußball-Klischee kommt dieses Sportler-Klischee primär von Leuten, die selbst keinen oder nicht sonderlich viel Sport treiben, und sich mit Vorliebe in der Ecke ihres Wohnzimmer-Sessels aufhalten.
Puppen sind was für kleine Kinder. Vorrangig Mädchen. Man zieht ihnen Kleidchen an, kämmt ihnen die Haare und kümmert sich um sie wie Babys.
Aha. Sicher, aber es geht auch anders. Das beweisen die Puppetmastaz, die zuletzt am 27. April 2008 am Boxhagener Platz in Berlin einen kurzen Auftritt hinlegten.
Die Puppetmastaz sind die erste “Toy-Band” der Welt, sie existieren mindestens seit 1999 - denn dort fand ihr erster Auftritt statt. Die Band besteht aus diversen unansehnlichen Handpuppen, die als HipHop-Act auftreten. Anfangs nur in Berlin bekannt, da von dort stammend, gab es Anfang 2002 sogar erste Konzerte außerhalb Deutschlands. Auch wenn die Musik als solche keinen weltbewegenden Eindruck hinterlässt oder den HipHop neu erfindet, kann man sie sich doch getrost anhören und mitnicken. Nichts Besonderes, aber bei Weitem nicht übel.
Mitschnitt eines Auftritts der Püppchen
Interessant zu wissen ist außerdem, dass die Puppetmastaz sich insbesondere in Frankreich großer Beliebtheit erfreuen. In Deutschland ja nur wenigen bekannt kommen dort teilweise bis zu 5000 Leute zu ihren Shows. Wer sich über Tourdaten informieren möchte, schaut am Besten mal auf die Seite der Puppetmastaz. Wer seine eigene Puppe mitbringt (egal ob Fingerpuppe oder gebasteltes Ungetüm) kommt hin und wieder sogar gratis in die Shows rein
Also, Schluss mit dem Klischee Puppen wären was für kleine Mädchen oder sozial gestörte Erwachsene. Denn Puppen können offensichtlich auch grooven. Und eine richtig unterhaltsame Show hinlegen.
Kinderbücher sind nichts für Erwachsene? Diesem Klischee muss an dieser Stelle mal vehement widersprochen werden. Für mich gibt es keine schöneren Bücher, als die, die ich in der Kindheit gelesen habe.
Im Hugendubel locken die Bestseller-Listen mit immer den gleichen Themen.
Singles zu Hause, Singles bei der Arbeit, Frauen über 40, die Illuminaten und Jesus beim Sex.. Gähn. Früher war alles besser, was der Grund ist, warum ich mit Freuden die meisten Kinderbücher zeitgenössischer Belletristik vorziehe.
Ob ich meinem Sprössling die neuesten Abenteuer von Bob dem Baumeister vorlese oder mit Tonke Dragt den Brief für den König überbringe, ob ich Michael Endes Unendliche Geschichte durchlebe oder im Dschungelbuch auf den Spuren von Wölfen und Panthern bin - Kinderbücher sind und waren schon immer der Grund, warum man mit dem Lesen überhaupt anfängt.
Natürlich ist ein strenger Vergleich unfair, den möchte ich aber auch gar nicht ziehen.
Vielmehr nervt es mich immer wieder, dass Leute, die “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche lesen, über “Winnetou” sagen dürfen, dass sei Schwachsinn, weil der Autor noch nie bei den Indianern gelebt hat. Ihr seit doch nur zu vermöchtegernmodernisiert, um noch in den Bahnen zu denken, die euch erst zum Lesen gebracht haben.
“Emil und die Detektive” von Erich Kästner ist mir doch um Längen lieber als die neuesten Ergüsse von Martin Walser in “Ein liebender Mann”! Klischees fungieren, gerade was Bücher betrifft, oft als Rechfertigung dafür, dass bestimmte Leute gekauft werden. Eben, weil sie “in” sind und das beliefern, was der Rest gerne liest. Auch wenn es immer wieder der gleiche, neu aufbereitete Nicht-Sinn ist.
Damit dürfte alles gesagt sein, ich widme mich jetzt wieder dem Studium meiner Asterix-Comics. Wenn einer was dagegen sagt, schreib ich noch einen Beitrag mit dem Titel “Comics sind dämlich? Also bitte…” oder so ähnlich. Das wollt ihr nicht! Wenn ich darüber so nachdenke, der kommt auf jeden Fall…