Im englischsprachigen Ausland haben wir seit Jahren den Namen “Krauts” weg - Hat die deutsche Küche heutzutage mehr zu bieten als die Klischees Bratwurst, Knödel, und Rippchen mit Kraut?
Die traditionelle deutsche Küche ist berühmt-berüchtigt für fettes, fleischlastiges Essen. Doch hat sich in den letzten Jahren viel getan: Fernsehköche haben sich zu Medienstars gemausert und die “Haute Cuisine” ist längst zum Populärgut geworden. Bedienen wir heutzutage überhaupt noch die alten Klischees vom weltfremden, Weisswurst zutzelnden Bayer?

Die deutsche Küche - Besonderheiten und Vielfalt
Zunächst ist festzustellen, dass Kochen in Deutschland viele Gesichter hat und einiges an Vielfalt bieten kann. Neben unzähligen verschiedenen Wurstarten sind es vor allem die vielfältigen Brotsorten, welche international als typisch für die deutsche Küche gelten. Neben diesen zeitlosen Klassikern prägt jedoch in unserem heutigen Alltag vor allem multinationales Convenience-Food das einheimische Bild der deutschen Küche.
Traditionelle deutsche Küche, Fast Food und Gourmet Häppchen
Was kulinarisch unvereinbar scheint existiert doch unmittelbar nebeneinander: Trotz des anhaltenden Gesundheits-Booms der 80er Jahre steigen die Umsätze mit deutschen Fast Food Kreationen wie Currywurst oder Döner kontinuierlich an. Gründe für diese disparate Entwicklung sind vermutlich die widersprüchlichen, und gerade deshalb verlockenden Gegensätze zwischen gesund und ungesund,vernünfig und lecker, oder schlicht sündhaft teuer und spottbillig.
Kulinarisches Deutschland - Ein postmodernes Mosaik
So vermischen sich heutzutage scheinbar unvereinbare Gegensätze zu solch weiterlesen »
Der Boom chinesischer Touristen in Deutschland steigt jedes Jahr kontinuierlich an, denn für Asiaten stellen Europäer eine interessante, wenn auch etwas eigenartige Spezies dar. Eine Reise nach Deutschland ist an feste Erwartungen seitens der Urlauber geknüpft, denn Asiaten haben ein ganz spezielles Bild von Deutschen.
Die Hamburger Publizistin Sylvia Lott erforschte im Auftrag des ‘Deutschen Industrie- und Handelskammertags‘ Missverständnisse deutsch-chinesischer Ansichten und Erwartungen, welche sie in dem Buch ‘Was Sie schon immer über chinesische Touristen wissen wollten‘ publizierte.
Seit Deutschland als offizielles Reiseziel von der chinesischen Regierung im Jahre 2003 freigegeben wurde, nehmen immer mehr asiatische Touristen diese Möglichkeit wahr, um in das fremde Land aufzubrechen. weiterlesen »
Viele hegen das Vorurteil, Online-Chatportale, -rooms und Online-Datings sind nur für die hoffnungslosen Fälle, die keine(n) andere(n) abkriegen, denn attraktive junge Leute haben so etwas nicht nötig. Außerdem kann man nie sicher sein, inwieweit das Gegenüber überhaupt die Wahrheit sagt.
Neue Freunde oder sogar einen Partner zu finden ist heutzutage recht schwer. Daher greifen viele zu sogenannten Online-Chatportalen, in denen man auf unkomplizierte Weise mit anderen ins Gespräch kommt, ohne dabei viel zu verlieren. Auch wenn dieser Weg der Kommunikation nicht verwerflich ist, existieren immer noch eine Bandbreite von Vorurteilen. weiterlesen »
Wer kennt sie nicht, die herzzerreißenden TV Serien, Soaps und Telenovelas, die von öffentlichen oder privaten Sendern ausgestrahlt und von vielen fleißigen Zuschauern seit Jahren verfolgt werden? Der Inhalt ähnelt des öfteren dem gleichen Schema. Dabei werden immer wieder die gleichen Klischees und Stereotypen bedient.
Vorreiter von solchen TV-Serien und Soaps war ‘Gute Zeiten, schlechte Zeiten‘ oder auch GZSZ genannt, die wohl erfolgreichste Soap ihres Genres, zumal sie schon seit 18 Jahren läuft. Da kann nicht mal die seit Dezember 1985 angelaufene Serie ‘Lindenstraße‘ mithalten. Die erste Folge von GZSZ wurde im Mai 1992 ausgestrahlt. Angesichts dieser Tatsache fragt man sich, wie sich eine Serie für so lange Zeit im Fernsehen halten kann. weiterlesen »
Pottis oder Pottbirnen, so nennen andere uns. Wer jedoch jetzt „Irgendwas mit Potsdam“ auf dem Schirm hat, der liegt gar nicht so weit weg von Berlin. - Häää? Was ist das denn für eine Überleitung? - Na weil wir nicht nur beide hohe Arbeitslosenquoten haben, sondern auch in Sachen Kultur der Bundeshauptstadt nicht nachstehen. Wir sind nämlich Kulturhauptstadt 2010, naja, eigentlich nur Essen, trotzdem kann man während der Ruhr 2010 mal entdecken was außerhalb von „uff Schalke“ alles geht.
Der Ruhrpott, der größte industriell geprägte Ballungsraum Deutschlands, verdankt seinen Namen dem Fluss Ruhr. Eigentlich setzt sich der Begriff „Ruhrpott“ aus zwei Wörtern zusammen: Ruhrgebiet und Kohlenpott. Der “Pott“ steht übrigens nicht wie im amerikanischen Raum für den “Melting pot“, obwohl die kulturelle Verschmelzung vieler verschiedener Nationen im Ruhrgebiet gerade in den 50er und 60er Jahren, als Gastarbeiter aus Italien und der Türkei angeworben wurden, eine extrem große Rolle spielt, sondern für „dä Pütt“ - die Kohlengrube des Bergwerks.
Ja, der Pott oder das Revier, ist eine Ansammlung von Industrie-Städten und Bergarbeitersiedlungen. Hier leben kleine und einfache Menschen, die jedoch das Herz am richtigen Fleck haben. Oppa und Vatta haben noch auf Zollern oder Erin malocht. Wir sagen „nachen Aldi“ oder „kehr, hattata gerechnet“, gehen lieber auf Schalke oder feuern „unsere Borussen“ an, trinken gerne mal ein Bierchen am Büdchen (=Trinkhalle = Kiosk) und wenns feierlich wird, bestellen wir noch ne Manta Platte (Pommes mit Mayo und Currywurst) dazu. weiterlesen »
Kaum geht es auf den 31. Dezember zu, bemüht sich ein jeder um gute Vorsätze für das neue Jahr: Viel gesünder, schlanker und endlich rauchfrei möchte man sein – viel Fitness im neuen Jahr. Vorher wird aber nochmal ordentlich geschlemmt, die Korken knallen und nicht nur das Feuerwerk stößt Rauch aus.
Gegen gute Vorsätze im neuen Jahr sollte man eigentlich nichts sagen. Nur dagegen, dass es sich meist um leere Worte handelt. Meinen Männer und Frauen es dagegen ernst mit der Fitness im neuen Jahr, sollten sie sich erst einmal realistische Ziele setzen. weiterlesen »
Eines der wohl unsäglichsten Wörter in der deutschen Sprache ist der Begriff „Rabenmutter“ - Dabei wissen mittlerweile bestimmt alle, dass Raben keine schlechten Eltern sind und es diesen abwertenden Begriff für berufstätige Mütter nur in Deutschland gibt. Warum ihn also weiter pflegen?
Als Rabenmütter werden noch heute Frauen bezeichnet, die trotz der Geburt eines Kindes weiterhin berufstätig sind. Vor allem, wenn es ja „eigentlich gar nicht nötig wäre“, da das anderen Elternteil genug verdient, stößt eine Frau, die sich mit der unbezahlten Vollmutterstelle nicht begnügen will, auf Unverständnis.
Doch warum ist das in Deutschland so, wo in anderen EU Ländern wie Schweden, Frankreich oder Spanien eine Fremdbetreuung von Kindern im Kleinkind- und Babyalter ganz normal ist?
Klar, die Überwindung des patriarchalen Systems ist nicht in 10, 20 oder 30 Jahren zu vollziehen. Extrem untermauert wird dieses Bild von der Rabenmutter jedoch durch die Politik. Stichwort Ehegattensplittig, für das Deutschland nun schon mehrfach von der EU ermahnt wurde. weiterlesen »
Über uns Deutsche sagt man ja das wir kleinkariert und leicht pedantisch sind. Aber auch Zuverlässigkeit und Geselligkeit sind Eigenschaft die man den Bewohnern der Biertinkernation zuschreibt. Doch am schlimmsten ist noch das einige denken Deutsche hätten keinen Humor.
Doch das stimmt nicht!
Schaut euch doch nur mal die bunt kostümierten Kollegen aus dem Rheinland an. Quitschbunt und immer einen frechen Witz auf den Lippen wird jedes Jahr zum Karneval gerufen. Die scheinen doch richtig gut zu amüsieren und tolle Stimmung zu verbreiten.

Gut schauen wir uns mal nach wirklich anspruchsvollem deutschem Witz um. Und ich denke da nicht an die aktuellen TV-Ulknudeln wie Pocher, Raab und Bohlen ich rede von richtigem Qualitätshumor. Und es gibt ihn! Ganz vorne weg beweisen Loriot, Harald Schmidt, Karl Valentin und Wilhelm Busch dass Deutschland nicht nur Dichter und Denker, sondern auch Komiker von Format hervorgebracht hat.
Liegt es vielleicht daran, dass die deutsche Geschichte einfach ein ziemlich dunkles Kapitel geschrieben hat. Und das ist nun auch nicht so lange her und sitzt immer noch ziemlich tief in den Köpfen unserer Nachbarn. Laut einer Umfrage der GfK Marktforschung gab knapp jeder zehnte Italiener an, das er Deutschland immer noch mit Hitler rund Nazis verbindet. Nahezu jeder fünfte Tscheche hält die Deutschen für arrogant, acht Prozent der Österreicher sagen spontan, dass sie die Deutschen nicht mögen. Doch diese falsche Annahme wird sich hoffentlich spätestens in der nächsten Generation endlich gelegt haben.
Denn zu guter Letzt ist sogar Oma Uschi auf ihre eigene Art richtig liebenswürdig wenn sie ihre bunte Gartenzwergparade im Gemüsebeet präsentiert.
Bei Billigflügen gibt es keinen Service – Ein böses Klischee, eine falsche Vorstellung von Service oder einfach nur die Wahrheit?
Das waren Zeiten, als Tripps mit dem Flugzeug noch Abenteuer waren! Das Ticket lange erspart und den Urlaub noch länger ersehnt, waren alle schon ganz aufgeregt, wenn der Tag des Abflugs endlich gekommen war.
Endlich am Flughafen angekommen, schien es fast so, als betrete man eine fremde Welt mit eigener Kultur und Spielregeln. Nette Frauen empfingen die Fluggäste am Schalter, im Flieger gab es leckeres Essen, kostenlose Zeitschriften und quengelnde Kinder wurden von zuvorkommenden Stewardessen mit Spielzeug bestochen.
Doch in der Generation der Billigflüge kehrte Deutschland und die Welt in Sachen Service in die Steinzeit zurück. So ist jedenfalls die Meinung vieler Fluggäste. Es gibt kein freundliches Personal mehr, dass einem den Platz weist. Nein, im Eiltempo und unter Einsatz von Ellenbogen und anderer Extremitäten müssen Billigflug-Gäste selbst einen Platz ergattern. Von leckerem Essen mal ganz zu schweigen: Eingeschweißte Hotdogs zu horrenden Preisen sind das höchste der Gefühle. weiterlesen »
Kaum ein Film, ganz gleich ob im Kino oder Tv, kommt ohne Klischees aus. Oft werden gleich mehrere Klischees bedient, die den Film auf den ersten Blick verbessern, aber eigentlich zu nichts führen.
Immer wieder werden Klischees aufgegriffen, welche Dialoge und Handlungen spannender, witziger und einzigartiger zu machen. Eine Strategie, die erfahrene Zuschauer allerdings schnell durchschauen, wodurch die beabsichtigte Wirkung leider flöten gegangen ist.
Ein paar Klassiker aus Action-Filmen (sind aber auch echt immer dieselben) alá typisch doof:
Die Heldin eines Film trifft es da in Sachen
auch nicht besser.
Trotz der immer gleiche Klischees,wovon einige längst bekannt sind und neue hinzukommen, wäre kein Film ein gute Film, ohne die bekanntesten der Klischees zu bedienen. Der Zuschauer will das so.
Vermutlich weil der Mensch ein Gewöhnungstier ist und ein Film ohne typische Film-Klischees einfach keinen guten Film abgeben würde.