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Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Archiv: typisch amerikanisch

Eine häufig zu hörende Aussage lautet, dass in Amerika die Kreditkarte nahezu die einzige Zahlungsart sei. Diese Übertreibung enthält einen wahren Kern, wenn Amerika als Synonym für die USA und Kanada steht. Bei Südamerika trifft dies nicht zu, denn in Schwellenländern wie El Salvador und Paraguay sind Kartenzahlungen nicht flächendeckend möglich.

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In Filmen sind sie die Ritter der Prärie, die Städte vor Gaunergruppen, sowie Kutschen voll bepackt mit hilflosen Damen vor Indianern retten. Aber wie sieht es denn in der Realität aus?

Ursprünglich kommen Cowboys aus Mexiko, dort waren die „vaqueros“ nämlich berittene Hirten, die auf Kühe, Schafe, etc. acht gaben und dabei vor allem vom Pferderücken aus arbeiteten.

Spanische Immigranten hatten ihre Traditionen und vor allem Pferde mit nach Amerika gebracht. Da die vaqueros auch Waren auf Märkten verkauften, reisten sie lange Strecken zu Pferd und hinterließen so auch ihre kulturellen Fußabdrücke jenseits Mexikos.

Der Cowboy und seine Integration in Amerika

Das Wort „Cowboy“ ist daher auch eine direkte Übersetzung des „vaqueros“ und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vorwiegend für junge Männer verwendet, die sich um große Tierherden kümmerten. weiterlesen »


Ach ja, die dicken Amerikaner, in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, gibt es auch Süßigkeiten, von denen wir hierzulande nur träumen können. Der Twinkie dürfte damit die bekannteste Spezialität sein und bietet auch ein paar amüsante Anekdoten.

Der mit Creme gefüllte Minikuchen wurde in den 30er Jahren erfunden, also einer Zeit, als vollwertige Ernährung noch nicht ganz so vehement diskutiert wurde. Im Original wurde die Creme mit Bananen hergestellt, da Erfinder James Alexander Dewar eine Alternative für Erdbeerkuchen finden wollte, um die dafür konzipierten Maschinen außerhalb der Saison nicht verstauben zu lassen. Aber auch die Bananen gingen irgendwann aus und so einigte man sich auf Vanille-Creme – voila, der Twinkie war geboren.

Der Versuch, die fruchtigen Versionen wieder mit in das Angebot zu nehmen scheiterte übrigens kläglich, bis dann Peter Jacksons „King Kong“ Remake eine kleine Bananenhysterie auslöste. weiterlesen »


Dass Amerikaner patriotisch und sehr mit ihrem Land verbunden sind, das steht außer Frage. Für Deutsche, mit der schweren Vergangenheit des Nationalsozialismus behaftet, ist es unmöglich einen ähnlichen Patriotismus aufzubauen, wie er im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ anzutreffen ist. Flaggen werden an Familienhäusern, Schulen und anderen Einrichtungen gehisst, und man ist stolz auf sein Land.

Hilfe, die Amis kommen!? - Weltverbesserer und Kriegstreiber ©Flickr/MinimalistPhotography101.com

Es gibt ein eigenes Bundesgesetz, welches regelt, wie die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika mit der Flagge umzugehen haben und wie nicht. Der „National Flag Code“ stellt zwar ein falsches Umgehen mit der Nationalflagge nicht unter Strafe, ist allerdings trotzdem ein Phänomen, welches von einem Deutschen als „fragwürdig“ bezeichnet würde.

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