Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Archiv: Essen

Italienisches Eis

Autor: Sarah
abgelegt in: Essen

Ob Sommer oder Winter, nur wenige können ernsthaft einer cremigen, vielleicht noch mit Schlagsahne überzogenen Kugel Eiscreme widerstehen.

Ob mit Waffeln, Schokosplittern oder sonst was garniert - Eis ist extrem lecker. Und das beste Eis ist aus Italien, sagt man. Also Eis = Italien. Aber kommt die Süßspeise auch aus Stiefel-Land?

Die Frage lässt sich schnell und eindeutig mit “Nein” beantworten. Das erste Eis gab es Schätzungen zufolge bereits in China. Auch Berichte aus dem alten Griechenland beschreiben eine Süßspeise aus Zutaten wie Gletscherschnee, Früchten oder Honig.
Das erste Eiscafé gab es allerdings tatsächlich in Italien, und zwar im 17. Jahrhundert. Das heute so beliebt Milcheis erfand ein Franzose gegen Ende des 18. Jahrhunderts.
Mein persönlicher Liebling, das Softeis, entwickelte Mitte des 20. Jahrhunderts ein Brite.

Eistorte © sophiea / flickr.com

Man sieht, bei der Geschichte der Eiscreme hatten verschiedene Nationen ihre Finger im Spiel. Was allerdings definitiv aus italienischer Hand stammt, ist das Tartufo, eine Art Eispraline. Das ist eine Kugel Vanilleeis mit Schokosauce gefüllt und von einer Schicht Schokoladeneis umhüllt. Die Grundlage für den Eiskaffee stammt im Übrigen ebenfalls aus Italien.

Wie dem auch sei - Eis schmeckt am besten an einem schönen Sommertage. Und eben solche sollten uns in ein paar Wochen doch wieder bevorstehen. :) Also, frohes Schlecken!


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Nudeln! Aus Italien?

Autor: Sarah
abgelegt in: Essen

Das beliebteste Nudelgericht? Da sind sich wahrscheinlich viele einig und werden “Spaghetti” rufen. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, Spaghetti also hin oder her - allgemein herrscht doch die recht verbreitete Meinung, Nudeln kämen aus Italien.

Liegt ja auch nahe, oder? Spaghetti Napoli, Carbonara, Lasagne… klingt ja auch alles schön italienisch. Aber sind Nudeln bzw. insbesondere Spaghetti wirklich auf dem Mist der italienischen Köche gewachsen?

Nein, tatsächlich nicht. Experten sind sich zwar nicht komplett sicher, aber Italien kann als Erfinder von Nudeln definitiv ausgeschlossen werden. Wer war es dann? Es herrschen verschiedene Theorien. Die einen sind sicher, dass Marco Polo sie seinerzeit aus China in die Außenwelt brachte. Andere berichten, dass es bereits in der griechischen Antike Nudelgerichte gab, in einigen etruskischen Gräbern sollen sogar Abbildungen von Maschinerien zur Herstellung von Nudeln gefunden worden sein. Was sicher ist - im 2. Jahrtausend vor Christus gab es im heutigen China schon Fadennudeln, die aus Hirsemehl (heute benutzt man vorwiegend Hartweizengrieß) hergestellt wurden.


Und so kann man z. B. Spaghetti Bolognese zubereiten…

Dennoch haben Italiener die Nudelkultur entscheidend geprägt: Von ihnen stammt die Gewohnheit, Spaghetti mit der Gabel aufzudrehen. Spaghetti schneiden oder auf dem Löffel aufrollen stößt in Italien weitestgehend auf Entsetzen ;)

Die Nudel, sei sie nun aus China oder Griechenland oder sonstwoher, hat seit ihrer Entwicklung viele Abwandlungen erfahren. Es gibt neben Spaghetti: Makkaroni, Spirelli, Buchstabennudeln, Muschelnudeln, Fadennudeln, Spätzle, Maultaschen, Gnocchi, Glasnudeln, Udon, Soba-Nudeln, Ramen, Mie-Nudeln… und das ist nur ein Auszug von NudelARTEN, NudelGERICHTE gibt es noch wesentlich mehr. Man sieht also - Nudelfans werden sich beim Probieren der zahlreichen Varianten sicher niemals langweilen.

In diesem Sinne - guten Appetit!


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Köche-kochen-Klischees

Autor: Sandra
abgelegt in: Essen

Hura-ein Hoch auf die Klischees.
Der Deutsche und sein Sauerkraut und der Engländer der nicht kochen kann.
Klischees, die so überholt sind wie die Zeitung von gestern.
Im Jahre 2008 dürfte doch zu jedem Menschen, ob klein ob groß, ob aus Nord-Ost-Süd oder West vorgedrungen sein, dass Kochen sehr viel mit Fantasie und Leidenschaft und nicht zu vergessen mit Kreativität zu tun hat. Denn letztendlich eine Dose öffnen und den Inhalt erhitzen kann jeder, hat aber mit Kochen nichts zu tun.
Kochen ist schon seit längerer Zeit ein sehr beliebtes Thema besonders auf so manchem TV Kanal. Namhafte Köche unter anderem auch aus Deutschland, stellen nicht nur Leckeres mit Sauerkraut vor. Auch die englische Küche mit regelrecht göttlichen Rezepten, voran mit einem, schon fast begnadeten Koch, der seine Kochkunst mit unglaublicher Fantasie, Kreativität und Leichtigkeit präsentiert.
Die pure fleischgewordene Leidenschaft, das zeichnet gutes Kochen und ein köstliches Rezept aus. Ein Blick in den Kühlschrank ein zweiter Blick in den Garten und der Gang zum Fleischer oder Fischladen und zum Markt. Was biete die Jahreszeit die Saison.
Frische Kräuter, ein edler Wein oder ein gutes Bier.
Und dann der Fantasie freien Lauf lassen.
Für jeden Hobbykoch ist es eine Vergnügen und eine große Bereicherung einen Künstler wie Jamie Olivers in der Küche beobachten zu können.
Nach seiner -Putenbrust mit gebratenem Kürbis-, seinem- pochierter Fisch in Senfsoße-oder auch seinem Sauerkrautwrap mit Nürnberger Würstchen -, leckt man sich jeden Finger einzeln ab.
Er stellt Tag täglich unter Beweis, dass Engländer sehr wohl kochen können und ihre Küche zum niederknien ist.


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