Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Archiv: Essen

Amerikanische Küche ist vielleicht die am meisten klischeebehaftete Kochkunst der Welt. Wir alle haben das Bild von Burger und Hot-Dog Wettessen, 5 Liter Colabechern und Pizzen mit einem Radius von einem Traktorreifen fest in unseren Köpfen. Sind diese Vorurteile auch heute noch wirklich berechtigt?

Amerikanische Küche - Wer denkt da nicht an riesige Burger in einem Meer aus fett triefenden Pommes. Und obendrauf ein Kübel Mayo. Nicht ganz unschuldig an diesem Bild ist ein gewisses Walross, auch Jumbo Schreiner genannt, aus einer bekannten deutschen Vorabendsendung. In Amerika muss es schnell gehen mit dem Essen, und viel muss es sein. Filme wie Super Size Me haben uns eine wahre Horrorvorstellung über amerikanische Essgewohnheiten vermittelt. Versinkt der Nordamerikanische Kontinent bald unter der Last von 250 Millionen Transfett-süchtiger Junkies? Und woher bekommen wir dann diesen leckeren Krautsalat?

Friends©flickr.com/aknacer

Amerikanische Küche - Home of the Whopper

Wie alle Klischees ist auch das Burger-Klischee über Amerika zum Teil berechtigt. In Ballungszentren findet sich alle 2 Meter eine Möglichkeit, einen Burger wegzusnacken. Mit Betonung auf weiterlesen »


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Frauen Kochen besser als Männer

Autor: Sandra
abgelegt in: Essen

Noch immer hält sich das Klischee, dass Frauen den Kochlöffel besser schwingen können. Doch Achtung Mädels! Männer trainieren ihre Fertigkeiten und wachsen zu ernstzunehmenden Konkurrenten heran.

von Zeitfixierer © Flickr

Frauen kochen besser! Oder vielleicht doch nicht…

Der Ursprung dieses Klischees liegt nicht fern: Frauen gehören an den Herd! Früher galt es als selbstverständlich, dass Frauen den Haushalt schmeißen, im Zuge der Individualisierung hat sich auch dieses Bild verändert. Es ist selbstverständlich, dass weiterlesen »


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Amerika ist eines der meist besuchten Urlaubsziele der Welt, da das Land eine Vielfalt an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Ins Auge sticht jedoch auch die Esskultur der Einwohner. Nicht umsonst gilt Amerika als die ultimative Fast Food Nation.
Fast Food VirtualErn©FlickrWährend einer Rundreise durch Amerika erhält man eine Bandbreite an Eindrücken und zählt mindestens ebenso viele Fast Food Ketten, die einem innerhalb von wenigen Streckenabschnitten immer wieder über den Weg laufen. Durch unübersehbare Werbetafeln machen sie auf sich aufmerksam und locken ihre ‘Opfer’ so in die Kalorienfalle. weiterlesen »


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Kaffee oder Tee?

Autor: Sandra
abgelegt in: Essen

Bei der Frage spalten sich die Geister. Viele Promis scheinen ohne ihren Starbucks Kübel keine 4 Meter geradeaus gehen zu können, andere schwören auf die entspannende Wirkung von Yogi Tee und schauen dabei verschmitzt, als schwebten sie schon in anderen Sphären. Außerdem soll Tee ja auch viel gesünder als Kaffee sein. - Stimmt das?

Kaffee oder Tee?  ©Flickr.com/e’s

Kaffee – gesunde Koffeinbombe?

Kaffee ist längst nicht so ungesund, wie das Klischee behauptet, mit dem das köstliche Heißgetränke belastet ist. Es soll Herz- Kreislaufprobleme begünstigen und den Magen reizen. Klar, das Koffein im Kaffee ist nicht zu verachten, aber 1-2 Tassen am Tag schaden einem erwachsenen Menschen noch nicht. So lange man das Getränk in Maßen trinkt und nicht mit zitternder Hand in den Schlund schüttet, kann Kaffee sogar sehr gesund sein. Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass eine Tasse Kaffee am Morgen die Chancen für Demenzerkrankungen und Alzheimer senken können. Außerdem soll eine zurückhalten genossene Koffeinbombe sogar vor Diabetes und Gicht schützen. weiterlesen »


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Tolle Sandstrände, blaues Meer, verträumte kleine Inseln und jede Menge alte Steine. Das ist für den normalen deutschen Urlauber Griechenland. Und dazu kommt noch diese hervorragende griechische Küche: Tsatsiki oder Gyros im Fladenbrot und dazu einen eisgekühlten Ouzo oder lieber einen Frappé?

Das auch in Deutschland immer beliebter werdende Kaffegetränk – der Frappé – kommt ursprünglich aus Griechenland. Außerdem sehr beliebt bei den Deutschen die typisch mediterrane Küche. Chickengyros, typisch griechisch ©flickr by foodistablogNeben den bekannten Spezialitäten wie dem Bauernsalat, Gyros oder Calamares gibt es auch noch die Pita, mein persönlicher Favorit als schnellen Snack zwischendurch. Denn die Pita wird ähnlich dem türkisch-deutschen Döner in Brotteig eingerollt und so serviert. In seinem Innern warten frisches Gemüse, Pommes Frites, Fleisch und Feta-Käse auf den verzehr. So viel also zur typisch griechischen Küche. weiterlesen »


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Gerade beim Thema Ernährung halten sich Gerüchte und Märchen sehr hartnäckig, da immer wieder irgendwelche “superseriösen” Studien den größten Humbug angeblich mal wieder nachgewiesen haben.

Räumen wir hier mit ein paar Mythen zum Thema morgendliches Essen auf.

1. Müsli und Cornflakes sind der perfekte Start in den Tag! Äh… nö. Sind sie tatsächlich nicht. Cornflakes enthalten superviel Zucker. Eine große Menge davon am frühen Morgen lähmt das Denkvermögen sogar teilweise. Und von wegen gesundes Müsli! Die meisten Fertigprodukte aus den Regalen des Supermarktes enthalten zu viel Schokolade oder Zucker und ergo auch viel zu viele Kalorien. Selbstgemachtes Bircher-Müsli bringt’s auch nicht - 100g enthalten 480 kcal - das ist fast ein Fünftel des Tagesbedarfs!

2. Frühstückseier sind schlecht, da sie den Cholesterinspiegel erhöhen. Gut, Eier selbst enthalten Cholesterin. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Verzehr von vielen Eiern gleichbedeutend mit einem höheren Herzinfarkt-Risiko sei. So ein Zusammenhang ist wissenschaftlich nicht nachweisbar.

Frühstück © austinevan / flickr.com

3. Wer morgens frühstückt wird dicker. Genau andersrum. Wer das Frühstück weglässt, läuft Gefahr Heißhungerattacken zum Opfer zu fallen. Diese sind Gift für die Figur, da in sehr kurzer Zeit extrem viele Kalorien mit dem Essen konsumiert werden.

4. Kalte Getränke schädigen den Magen. Ist Quatsch. Die Flüssigkeit erwärmt sich in Mund und Speiseröhre schnell auf Körpertemperatur. Nur wer zu Sodbrennen neigt, sollte auf Getränke direkt aus dem Kühlschrank vielleicht verzichten.

5. Orangensaft für den vitaminreichen Start in den Tag! Lieber die ganze Orange essen. O-Saft oder -Nektar ist lediglich eine flüssige Zuckerbombe mit wenig Nährstoffen und vielen Kalorien. Die ganze Frucht hingegen deckt schon zu einem Drittel den empfohlenen Vitamin-C-Tagesbedarf.


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Ist Glutamat gesundheitsgefährdend?

Autor: Sandra
abgelegt in: Essen

Immer hört man den gleichen Spruch von Gesundheitsfanatikern, wenn man sich gerade ein leckeres Essen vom Asiaten geholt hat: “Igitt, wie kannst du das Essen, da ist doch Glutamat in dem Essen enthalten und das ist ungesund”.

Asiatisches Essen©Flickr/shadowgate

Man kann wirklich darauf schwören, wenn man ein Fertigessen oder dergleichen verzehrt, muss man sich diesen Spruch von Freunden  oder Bekannten anhören.

Aber was steckt eigentlich hinter dem oft gebrauchten Klischee Glutamat sei ungesund? Ist Glutamat wirklich ungesund? Laut der Experten der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit lautet die Antwort definitiv nein. Im Durchschnitt verzehrt ein deutscher Bundesbürger in etwa 8-12 Gramm Glutamat beim Verzehr von normalen Essen.

Gravierender fällt das Ergebnis aus, wenn wir zur Tiefkühlkost greifen. Dann schlägt der Glutamatbarometer aber noch nicht auf Alarm und gesundheitliche Folgen sind auch hier auszuschließen.

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Euphorische Begeisterung oder krasse Ablehnung: Spinat hat es nicht immer leicht in deutschen Küchen. Vor allem Kinder werden häufig aufgrund des angeblich hohen Eisengehalts zum Verzehr des grünen Gemüses genötigt. Zu Recht?

Popeye © wikipedia

Schuld könnte der adrette Comic-Seemann Popeye mit seinen imposanten Muskeln sein. Gewöhnliche Superhelden und Cartoon-Figuren gönnen sich vor großen Prüfungen ein Schlückchen Elixier oder andere bezaubernde Getränke. Doch Popeye ist anders. Bevor er seine Widersacher aus dem Wege räumen kann, genehmigt er sich eine großzügige Portion Spinat, die seine Kraft wachsen lässt. Öko-Zauber, sozusagen.

Dass das Grünzeug kein Wundermittel ist, nun gut, zu dieser Erkenntnis brauchte es nicht viel. Dennoch hält sich das Klischee, Spinat enthalte viel blutbildendes Eisen, überaus hartnäckig. Doch auch dies ist leider nur ein Trugschluss. weiterlesen »


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Zucker macht abhängig

Autor: Sarah
abgelegt in: Essen

Ein Stück Schokolade in Zeiten des Grams und die Welt sieht gleich weniger trostlos aus. Und manchmal kriegt man einen schlimmen Jieper nach Süßem.

Was wir eigentlich immer als psychosomatisches Bedürfnis abgeschrieben haben, ist jetzt wissenschaftlich fundiert - Zucker macht süchtig. An der amerikanischen Universität Princeton fütterten Forscher Ratten täglich mit größeren Zuckerrationen und stellten diese nach einiger Zeit wieder ein.

Die Ratten zeigten Symptome und litten wie bei einem Drogenentzug. Es wird vermutet, dass sich dieses Ergebnis auf den Menschen übertragen lässt.
Warum sind wir überhaupt so verrückt nach Süßem? Ernährungsexperten vertreten die Meinung, dass die Lust auf Zucker anerzogen wird. “Je früher Kinder Süßes essen, desto stärker ist ihr Verlangen danach”, sagt Harald Seitz.
Grund: Zucker versorgt den Organismus schnell mit Glukose - sprich Energie für Muskeln und Hirn. Gesünder ist es, wenn Glukose aus Kohlenhydraten gebildet wird und zwar vom Körper selbst.

Bunte und süße Kaugummis © terren in Virginia / flickr.com

Sucht nach und Entzugserscheinungen ohne Zucker? Oops, das dürfte einigen von uns durchaus bekannt vorkommen! Kopfweh, brummelig, unkonzentriert - und nur ein Schokoriegel kann das Ganze wieder ins Lot bringen. Vielleicht sollten wir uns darüber Sorgen machen. Wie man einen Zuckerentzug macht um von der Sucht loszukommen, verrieten Seitz und die US-Forscher jedenfalls nicht. Da möchte man seine Ernährung fast schon ein bisschen überdenken…

Ein bisschen Zucker darf man sich ab und zu allerdings schon mal gönnen, da sind sich auch die Ernährungsexperten einig.


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Kaum ein Land löst mit seinem Essen so unterschiedliche Reaktionen aus wie England. Die Engländer selbst schwören auf ihre Küche, Ausländer sind entweder angewidert oder aber begeistert.

Was ist denn alles typisch englisch wenn es ums Essen geht?
Zu allererst fängt es beim Frühstück an. Baked eggs, also gebackene Eier, stehen da ganz oben, dicht gefolgt von Bohnen, die in der Regel kalt sind. Ansonsten kann man auch gebratene Würstchen sowie Speck auf dem Frühstücksteller des Engländers entdecken. Ebenfalls gern auf den Tisch kommt Porridge. Das ist ein Haferbrei, der entweder mit Wasser oder Milch zubereitet wird und wahlweise mit Honig oder Früchten verfeinert werden kann.

Mittags gibts gerne Rindfleisch (beef), auch mal mit Minzsauce. Ansonsten relativ weit oben auf der Liste: Fish and Chips, Bratfisch mit Pommes, dazu wird Remoulade oder Mayo serviert. Darüber hinaus haben’s unsere englischen Freunde mit “Pudding”. Yorkshire Pudding und Plum Pudding sind nur einige Beispiele.

Ansonsten wird zum Tee gerne ein Sandwich gereicht, pickles (also eingelegte Gurken) werden mit Vorliebe verspeist und Kartoffelchips gibt es in fragwürdigen Geschmacksrichtungen wie “Essig und Salz”.

Vieles davon klingt erstmal gewöhnungsbedürftig. Aber hier wie auch überall sonst gilt - erstmal probieren und dann schimpfen. ;)


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