Alles Klischees

Wir gehen der Sache auf den Grund
 


Archiv: berufstypisch

Der Berufsstand der Sekretärin ist mit unzähligen Klischees behaftet, wie sie gegensätzlicher mitunter kaum sein könnten. Was stimmt denn dann aber, bitte schön?!

Trippelnde Tippse oder Bürodrache? Die vielen Klischees der Sekretärin ©Flickr/Otäcon

Wenn der Chef mit der Sekretärin Überstunden macht, ist Grund zur Panik angesagt, meinen Viele – Zumindest für die Ehefrau. Doch dies ist nur eine von vielen Geschichten, die uns zum Thema Sekretärin einfallen. In der Tat ist das Klischee dieser Bürokraft äußerst vielfältig und ambivalent. Mal ist sie das naive Dummchen, mal das Büroflittchen, mal der Hausdrache. In diesem Beruf ist man hoffnungslos unterfordert, wenn man mehr tun möchte, als den ganzen Tag nur Kaffee zu kochen, so die gängige Vorstellung. Aber was ist dran an diesen Ideen?
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Über deutsche Beamte gibt es womöglich mehr Klischees als über jede andere Berufsgruppe. Jedenfalls fallen einem spontan diverse Assoziationen zu diesem Thema ein. Die Frage ist nur: was steckt wirklich dahinter?

Deutsche Beamte, leere Schreibtische - Schon wieder in der Kaffeepause? ©Flickr/Benjamin Rossen

Das Schönste am Klischee über Beamte sind die Beamtenwitze. Ob sie nun wirklich lustig sind, oder nicht, ist dabei fast egal. Hauptsache sie bestätigen, was wir alle über diese Berufsgruppe zu wissen glauben. So wie der hier: Wütend schlägt ein Beamter im Gartenbauamt eine Schnecke tot. „Warum hast Du das getan?“, wird er empört gefragt. Der Beamte erwidert: „Das aufdringliche Ding verfolgt mich schon den ganzen Tag!“ – Lustig? Ja, irgendwie schon. Aber auch begründet? Das ist die entscheidende Frage!
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Männliche Friseure sind  früher wie heute eine Minderheit. Grundsätzlich ist der Beruf des Haare-Stylens ein Frauenberuf, soviel steht fest. Doch sagt das schon aus, dass die wenigen Männer, die sich damit identifizieren können, homosexuell sind?

Männlicher Friseur ©Flickr/maz-hewitt

Männliche Friseure sind grundsätzlich schwul? Mit Homosexualität wird allmählich immer selbstverständlicher umgegangen. Während diese früher noch als Krankheit angesehen wurde, stehen wir ihr heute viel liberaler gegenüber. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass man – und vor Allem Mann – Schwulen gegenüber leichte Vorurteile entgegenbringt – um womöglich die eigene Männlichkeit besonders hervorzuheben? weiterlesen »


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James Bond ist definitiv der coolste Geheimagent der Filmgeschichte. Aber wie realistisch ist das Bild des toughen Helden, das uns der smarte Brite auf der Leinwand vermittelt?

James Bond: coolerGeheimagent ©Flickr/classic film scansNatürlich wissen wir, dass James Bond eigentlich nur eine fiktive Figur ist und ein Geheimagent in Wirklichkeit wohl ein etwas anderes Leben führt, als es uns die Bücher von Ian Fleming und die darauf basierende Filmreihe weismachen wollen. Aber irgendwie hat sich trotzdem dieses Bild in unseren Köpfen festgesetzt, sodass zum Begriff Geheimagent automatisch der Gedanke an James Bond auftaucht – und das ist ja auch kein Wunder! Denn allein schon seine zwei markantesten Sätze – „Mein Name ist Bond. James Bond.“ und „Geschüttelt, nicht gerührt!“ – machen den Filmhelden zu einem der coolsten Männer der Kinogeschichte.

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Prima Ballerina zu sein, davon träumen sicher viele junge Mädchen. Aber der Weg zu diesem vermeintlichen Traumjob ist hart und man sollte es sich im Vorfeld gut überlegen, ob man eine Profilaufbahn einschlagen möchte.

Prima Ballerina - Für viele Mädchen ein Traumjob?! ©Flickr/Tulane Public Relations

Eine Ballerina ist eine Tänzerin in einem Ballett oder Tanzensemble. Die wichtigste Tänzerin wird als Prima Ballerina bezeichnet, und die Beste ihrer Zeit wird als Prima Ballerina Assoluta bezeichnet.

Der Traumjob am Ballett - Prima Ballerina

Viele Mädchen und junge Frauen träumen davon, eine erfolgreiche Karriere an einem populären Theater als Prima Ballerina zu absolvieren. Aber der Weg dorthin ist hart und steinig und kostet geschundene Füße und jede freie Minute. Und sollte es zu einer erfolgreichen Karriere als Ballerina kommen, so ist diese wahrscheinlich auch relativ kurz, da auch in diesem Genre das Alter eine entscheidende Rolle spielt. weiterlesen »


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Der Zweck der Frauenquote ist eine Gleichstellung von Männern und Frauen innerhalb der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Aber hat sie wirklich dafür gesorgt, dass mehr Frauen in die Chefetagen gekommen sind?

Irene Rosenfeld (Vorstandsvorsitzende von Kraft Foods) - Bringt die Frauenquote mehr Frauen in Führungspositionen? ©Flickr/World Economic Forum

Woran liegt es eigentlich, dass es in führenden Positionen relativ wenig Frauen gibt? Die Gründe dafür scheinen mannigfaltig zu sein. Im Folgenden versuchen wir, etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen.

Frauenquote - Was bringt sie?

Oft wird kritisiert, dass hoch qualifizierte Frauen Probleme haben, Führungspositionen zu besetzen. Und das, obwohl sie oft besser als ihre männlichen Kollegen sind. Die Frauenquote soll an dieser Stelle Abhilfe schaffen. Mit Zwang soll Frauen dadurch der Zugang zu Führungspositionen ermöglicht werden. weiterlesen »


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Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften stehen oft in dem Verdacht brotlose Künste zu sein. Aber wie sieht der anschließende Berufsweg der Studierenden tatsächlich aus und sind sie gegenüber den bodenständigen Naturwissenschaftlern benachteiligt?

In den Geistes- und Sozialwissenschaften ist Köpfchen gefragt! ©Flickr/A.K. Photography

Wer Geisteswissenschaften oder Sozialwissenschaften studiert, dem stehen viele Wege offen und trotzdem steht man häufig der lästigen Frage gegenüber: Was kannst du denn später damit machen? Wer Medizin studiert, wird Arzt, der Betriebswirtschaftler wird Manager und ein Chemiker wird mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwo im Labor landen. Die Berufswege in den Geistes- und Sozialwissenschaften sind weniger stark vorgefertigt und können in viele Richtungen führen. Vielleicht rührt genau daher das Klischee, Geistes- und Sozialwissenschaften seien brotlose Künste!?

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Rockmusik und Drogen gehören untrennbar zusammen, folgt man dem Leitspruch der Rockkultur „Sex, Drugs and Rock’n'Roll“ aus den 50er und 60er Jahren. Doch sind Musiker dem Alkohol und den Drogen tatsächlich stärker zugeneigt als andere Berufskreise? Wir gehen dem Klischee auf den Grund.

Musiker mit Zigarette ©Flickr/DavidDennisPhotos.com

Viele Musiker sind bereits an den Folgen von Drogenmissbrauch gestorben. Besonders die Rockmusik-Szene hat zahlreiche Drogenopfer zu beklagen: Kurt Cobain, Jimi Hendrix, Janis Joplin und viele mehr waren der Sucht verfallen. Doch warum sind gerade Musiker scheinbar so anfällig für die gefährliche Verführung?

Rockmusik-Business

Das Rockmusik-Business ist eines der härtesten Geschäfte der Welt. Hier ist kein Platz für weiche Gemüter und zarte Seelen. Jeder Auftritt muss krachen, jeder Ton sitzen, jeder Fan jubeln. Angesichts der großen Konkurrenz im Musikgeschäft müssen Sänger und Instrumentalisten alles geben, was in ihnen steckt und sogar noch mehr. Während einer Tournee gibt es kaum Ruhephasen. Ist es da ein Wunder, dass viele Musiker Trost und Zerstreuung in Alkohol und Drogen suchen?

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Hostess ist für Studentinnen ein prima Job um in den Semesterferien in wenigen Tagen eben mal schnell ein paar hundert Euro zu verdienen. Doch ist dieser Beruf mit unschönen Klischees behaftet.

Unter dreißig sollten sie sein, mindestens zwei Sprachen fließend sprechen, Auslandserfahrung haben, mindestens 1.70m groß sein und dabei auch noch ansehnlich aussehen. Außerdem gehören eine hohe Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit und eine gute Bildung zu den Voraussetzungen die eine Hostess heute mitbringen muss.

Hostessen©Flickr/MrFaber

Manchmal 12 Stunden oder mehr auf High Heels stehen, den Besuchern Wünsche wie das Black Berry mal eben aufladen oder eine E-Mail ausdrucken noch schnell nebenbei erfüllen und dabei nie das Lächeln vergessen, kennzeichnen die Arbeit der Hostessen. weiterlesen »


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Noch immer kursieren die klassischen Studenten – Klischees an den verschiedenen Universitäten und welcher Student hat sich noch nicht ertappt einmal auf eine Frage „ach das ist nen BWLer!“ geantwortet zu haben? Doch treffen die Klischees auch wirklich zu?

Was der wohl Studiert ? von Istrojny © Flickr

Jurastudentinnen tragen alle Polohemden, Segelschuhe und Perlenohringe, ach ja und die Philosophiestudenten haben immer hinter dem rechten Ohr einen vorgedrehten Joint klemmen, auch sehen sie im allgemeinen recht schmuddelig aus. So und nicht anderes sehen die alltäglichen Klischees deutscher Universitäten aus. Gerade über Studenten der Geisteswissenschaften, der Medizin, BWL und bezüglich der Jurastudenten halten sich seit Jahren gängige Klischees. Die BWLer seien spießige Polohemdenträger, die ihre Pullover um die Schultern tragen, Mediziner schmeißen nur mit dem Geld ihrer Eltern um sich und die Geisteswissenschaftler gäben sich betont locker und sozial. All diese Klischees kommen bestimmt nicht irgend woher, vielmehr sind sie das überspitzte Produkt jahrelanger Beobachtungen und innerfachlicher Konkurrenzkämpfe.

Ursprung des Klischees „Kleider machen Leute“

Man kann im Großen und Ganzen davon ausgehen, dass viele der genannten Klischees zutreffend sind und das wurde sogar durch die ein oder andere soziologische Studie belegt, dennoch sei immer auf die Ausnahmen hingewiesen. Der Grund, weshalb man seine Kommilitonen oftmals, aufgrund der Kleidung, einem Fach zuordnen kann, ist relativ banal. Die Wahl eines Studienfaches hat sehr viel mit der inneren Einstellungen, den Interessen und der Herkunft eines Menschen zu tun. So ist es kein Geheimnis, dass Kinder die einer Arztfamilie entstammen, häufig auch den Weg in Richtung Medizin einschlagen. Auch ist die Kleidung eines Menschen Zeichen seiner persönlichen Lebenseinstellung. Jeder gibt, durch das was er trägt, ein Statement zu seiner Person ab, auch wenn dieses Statement sein mag „ Ich lege keinen Wert auf Mode, andere Dinge im Leben sind mir wichtiger“. Niemand kann sich von den gesellschaftlichen Einflüssen frei machen. Kleidung ist Ausdrucksmittel und die Aussagen können in alle Richtungen gehen. Das heißt nicht, dass der an sich recht konservativ gekleidete Jurist, nie im Leben eine Jeans mit Kapuzenpullover tragen würde, aber vielleicht will er später ja auch mal für die Menschenrechte eintreten und dann wäre das Klischee wiedereinmal bestätigt.

Hier gibt es noch ein par Klsichees über das Studentengesindel :)


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