Ego-Shooter haben in der letzten Zeit für viele Diskussionen gesorgt. Nach so genannten School-Shootings kam immer wieder die Frage nach den Gründen solcher Taten auf und mitunter machte man Ego-Shooter für die Schulmassaker verantwortlich.
Nach den Ereignissen in Erfurt, Winnenden, Columbine und Littleton war die Welt erschüttert. Jugendliche stürmten schwer bewaffnet in Schulen und töteten Mitschüler und Lehrer. In den meisten Fällen begingen die jugendlichen Täter direkt nach ihrer Tat Selbstmord.
Auffällig ist, dass nach Hausdurchsuchungen bei den Tätern bekannte Ego-Shooter wie Doom, Counter Strike oder Half-Life gefunden wurden. Es ist wissenschaftlich umstritten, ob die explizite Gewaltdarstellung in Computerspielen und Filmen einen Zusammenhang mit realer Gewalt darstellt.
Die Meinungen der Forscher liegen weit auseinander. Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass das Spielen von Ego-Shootern keine Auswirkung auf das Verhalten hat. Andere Forscher hingegen sind der Meinung, dass sie zu einer Steigerung der Aggressionen führen können oder aber auch zu einem Aggressionsabbau. Neuere Untersuchungen haben keinen Zusammenhang zwischen der Gewaltdarstellungen in den Medien und Gewalthandlungen festgestellt. weiterlesen »
Ist ein Mensch von einem Hai getötet worden, kann sich die Sensationspresse kaum noch halten. Die Rede ist dann oft von blutrünstigen Killermaschinen, die wahllos alles töten was ihnen zwischen die Zähne kommt. Aber was hat es wirklich mit für den Menschen gefährlichen Haien auf sich?
Pro Jahr sind etwa 100 Menschen in einen Unfall mit einem Hai verwickelt, wobei 90-95% von ihnen überleben. Und obwohl die Quote der Todesfälle so gering ist, laufen die Medien in solch einem Fall zu Höchstform auf.
Vergleicht man die Anzahl der Unfälle mit Haien mit den Unfällen, die einem jederzeit im Alltag widerfahren können, so ist diese sehr gering. So sterben z.B. in Nordamerika jährlich etwa 40 Menschen durch Schweine. Das sind viermal mehr Todesopfer als weltweit durch Haiunfälle hervorgerufene Todesfälle. Und in Florida kommt es jährlich zu etwa der gleichen Anzahl an Toten durch Blitze. weiterlesen »
Der stylisch-lässige Sportschuh wird heraus geholt, wenn man sich den Stress oder die Pfunde vom Leibe laufen will. Nach neuesten Erkenntnissen sollte man lieber ohne losrennen.
Das Thema Schuhe nimmt in diesem Blog großen Raum ein, wird es doch schnell mit typisch Frau und Shopping assoziiert. Wissenschaftlich und sportlich betrachtet gewinnt das Thema nun wieder an Schnelligkeit: Eine neue Studie widerspricht dem Klischee vom gesunden Laufen mit den bequemsten aller Tretern, den Joggingschuhen. Weder die Knie- noch die Hüftgelenke werden durch das Tragen der speziell entworfenen Schuhe geschont, seien sie auch noch so teuer gewesen.
Auf High heels durch den Stadtpark?Laut des US-amerikanischen Forscherteams um den Leiter Geoffrey Keenan von der University of Virginia sei es sogar besser, barfüßig oder auf hochhackigen Schuhen zu laufen, als in gut gepolsterten, mehrfach gedämpften Fußummantelungen. Besonders die Gelenke würden leiden, da durch die Polsterung an der Ferse eine Fehlbelastung der Gelenke eher unterstützt als verhindert werde. Der Glamour Stiletto-Run in Berlin weiterlesen »
Jeder Stammtischbesucher oder zu heutiger Zeit Forenuser weiß um das perfekte Frauenauto, dass er als Kerl natürlich nicht fahren würde. Was ist dran?

Was das Frauenauto de facto ausmacht? Es wird von Frauen in der Regel weiterlesen »
Singlepartys sind die beste Gelegenheit für einsamem Herzen dem schnöden Singledasein zu entkommen. Denn seien wir mal ehrlich auch das Singleleben ist manchmal nicht so einfach. Knutschende Pärchen lassen sich genau neben einem im Park nieder, wo man doch nur mal ein bisschen Ruhe haben wollte, und zwar abseits von eben solchen Störfaktoren.
Für die meisten Singles ist nicht das Singledasein an sich ein Problem, den dieses ist meist selbst gewählt. Es ist viel mehr so, das im Freundes- und Bekanntenkreis einfach nur Paare zu finden sind und das macht einem schon ein wenig das Leben schwer.
Wenn dann Samstag Abend wieder Singleparty-Zeit ist kommt Freude auf. In den zahlreichen Singlehaushalten wird sich zurecht gemacht und man steht vor dem Kleiderschrank auf der Suche nach dem richtigen Outfit. Denn Singleparty Zeit heißt, endlich raus aus dem tristen Alleinsein, raus in die Menge der Frauen und Männer und tanzen was das Zeug hält. Vielleicht den einen oder anderen Flirt wagen und wer weiß vielleicht trifft man heute unter den zahlreichen Singles seinen Traumpartner.
Gerade in Größstädten wie weiterlesen »
Klischees über unseren polnischen Nachbarn halten sich hartnäckig. Ihnen wird nachgesagt, dass sie klauen und faul sind. Doch Polen ist im Aufschwung und die negativen Klischees sind längst überholt. Naja, fast.
Wenn mehrere Autos mit polnischen Kennzeichen auf der Straße fahren, denken viele sofort, dass diese unterwegs sind auf Diebestour. Auch ein einzelner Transporter reicht schon aus, und man sieht förmlich den Laderaum voller gestohlener Bootsmotoren, Motorräder oder anderer Maschinen vor seinem geistigen Auge.

Seit dem EU-Beitritt Polens im Jahr 2004 hat sich viel getan, was das Klischee des faulen Polens entkräftet. Um Arbeit zu finden, sind hunderttausende Polen nach dem Beitritt in die Europäische Union nach Großbritannien und anderen Ländern ausgewandert. Das Image Polens verbessert sich stetig, denn im Gegensatz zu dem Klischee sind Polen weiterlesen »
Jeder hat sich bestimmt schon einmal mit seinem Horoskop beschäftigt, sei es aus Spaß oder mit ernsthaftem Hintergrund. Eine Antwort auf die Frage der perfekt funktionierenden Partnerschaft zu bekommen ist ein verlockendes Ziel, doch ist es sinnvoll und glaubwürdig? Warum sollten uns zufällig entstandene Himmelkörper durch ihre Position Auskunft über unsere Natur oder gar unsere Zukunft geben?
Die Frage welcher Partner der Richtige ist stellen sich wohl viele Menschen. Doch die Sterne können uns da nicht weiter helfen. Partnerhoroskope, gerade aus dem Internet, werden nach dem Baukastenprinzip zusammen gesetzt und versuchen ungefähr die Erwartungen derer zu erfüllen, die vor dem Monitor sitzen und Antworten auf ihr Leben suchen. Nur Teenager glauben an die Bedeutung von Horoskopen aus der Tageszeitung. Gut das stimmt vielleicht auch nicht ganz, doch als Erwachsener lernt man mit den Jahren, nicht jede Meinung Anderer auf die Goldwaage zu legen. Schon gar nicht diese aus dubiosen Tageszeitungen und Internetportalen. Voraussagen über mein Verhalten im Bereich Beruf, Erotik und Partnerschaft überlasse ich dann doch lieber mir selbst. weiterlesen »
Die finale Szene in einem Hollywood-Liebesfilm – eine Hochzeit. Und natürlich scheint die Sonne, Vögel zwitschern munter und von irgendwo steigen überraschend rote Luftballons in den Himmel. Ein weiteres Beispiel: wir sehen eine Beerdigung. Alle anwesenden in Schwarz, natürlich, und es regnet. Warum? Schönes Wetter in großartigen Momenten, schlechtes Wetter zur Trauerfeier. Warum müssen in Filmen immer grundsätzlich Klischees bedient werden?
Gut Hollywood, wäre nicht Hollywood, wenn es in seinen Filmen nicht das zeigen würde, was die Menschen erwarten. Sie wollen sich in die Situationen hinein versetzten, mitfühlen und solche Klischees wie das Wetter unterstützen Szenen durch ihren unterschwelligen Background einfach sehr gut. Doch ein Film mit einer Schlechtwetterhochzeit wäre doch auch mal was Neues – der Kassenknüller überhaupt. Doch diese Situation würde höchstwahrscheinlich wie eine Parodie auf den ganzen Film wirken und von der Mehrheit des Publikums nicht angenommen werden.
Hier noch ein paar weitere Klischees der Filmindustrie, zum lächeln und staunen.
Diese kurze Übersicht lenkt bereits den Blick darauf, dass man mit Klischees wunderbar spielen kann. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim lesen und denkt bei nächsten Filmabend an diese kleine Lektüre. Vielleicht fallen euch ja nun auch so einige merkwürdige Zufälle auf, über die ihr lächeln könnt! ![]()
Total relaxt, immer ein Lächeln auf den Lippen, die Sonne im Herzen und Flip Flops an den Füßen, das ist Neuseeland-Lifestyle. Wer das schon einmal Live erlebt hat oder gar selbst auf den beiden Inseln am Ende der Welt war, weiß wie angenehm freundlich Kiwis sind. Doch woher kommt diese überdurchschnittlich gute Laune? Dieser Frage will ich heute mal auf den Grund gehen.
Es fängt ja schon damit an, das jeder Kiwi (die Neuseeländer bezeichnen sich übrigens auch selbst gerne als Kiwis) einem auf der Straße mit einem unglaublich breiten Grinsen im Gesicht begegnet. Das passiert vor Ort natürlich eher als hierzulande, aber das sei nur die erste Sache die mir aufgefallen ist als ich Neuseeland bereist habe. Fröhlich wird man von der Kassiererin im Supermark gefragt wie es einem geht und ob man den einen schönen Tag hatte. Diese Freundlichkeit ist für den durchschnittlichen Deutschen erst einmal ein Schock. Meint sie wirklich mich? Warum wünscht mit ein komplett Fremder auf der Straße einen guten Tag?
In den Sommermonaten, die sich deutlich länger in den höheren Temperaturgefilden abspielen als in Deutschland, sind sogar im Büro kurze Hosen und Badeschlappen angesagt. Das sorgt für eine entspannte Atmosphäre und folgerichtig gute Laune.
Studenten sind faule Chaoten und feiern ständig statt mal was Richtiges zu tun, z.B. arbeiten. So oder so ähnlich denkt anscheinend manch einer. Auch wenn diese Einschätzung nicht immer verbal geäußert wird, lässt sie sich durchaus des öfteren an den Reaktionen des Gegenüber erkennen.
So habe ich mich denn nun geoutet: Ja, auch ich war mal Student. Tatsächlich war auch ich manches Mal faul, chaotisch oder habe mit dem Feiern und Trinken übertrieben, so dass die Seminare am Vormittag auch mal ausfielen. Wenn just an diesem Morgen der Postbote um 11 Uhr klingelte und man verkatert und verlottert öffnete, konnte man sich des abschätzigen Blickes sicher sein und des sich anschließenden Gedankens: Typisch Student! Auch in diesem Fall war wieder einmal die Verallgemeinerung des Klischees bester Freund.
Selbst bei gelegentlichen Kneipenbesuchen unter der Woche - ganz legitim, wenn man am nächsten Tag keine Veranstaltungen zu besuchen hat, sondern vielleicht nur für ein paar Stunden in die Bibliothek will - schienen die anderen Besucher, die spätestens um Mitternacht aufbrachen, weil sie am nächsten Tag arbeiten mussten, oder der Taxifahrer, der einen schließlich um 4 Uhr zu Hause absetzte, sagen zu wollen: Das können nur Studenten sein, wenn die bis in die Puppen saufen.
Nur: wer weiß denn schon, dass man als Student eben nicht zwangsläufig einen geregelten Tagesablauf hat? Dass man die Zeit zu Hause auch zum Arbeiten nutzt, zum lesen, lernen, schreiben nämlich? Dass man auch mal die Nacht durcharbeitet? Dass die Nerven in Prüfungsphasen bis zum Reißen angespannt sind? Dass auch Lernen und Studieren harte Arbeit ist? Dass auch Studenten nur Menschen sind?