Kilt-tragende, geizige, wilde, rothaarige Berge an Männern und Frauen, so stellen wir uns die Schotten vor, die seit neustem außerdem alles frittieren, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Aber sind sie wirklich die Fabelwesen, die wir uns vorstellen?
Scotophobia nennt man die Angst, Abneigung oder Aggression gegenüber Schotten, alleine, dass es einen Namen dafür gibt, ist schon traurig genug, denn wie in vielen Fällen rühren die Vorurteile eher aus Zeiten, als Feindschaften zwischen den Ländern zu satirischen und stark überzogenen, wenn nicht gar ausgedachten Geschichten führten, über Männer, die das Blut ihrer Opfer tranken und nur einfache Waffen über rohen Kostümen mit sich trugen.
Die wilden Schotten sind wilde Hirngespinste
Den Dichtern der Antike darf man dafür tadelnd auf die Hände klopfen, denn Ptolemy schaffte es mit seinem „Kingdom of the Scots“, ein rein fiktives Lügenmär, diese Ideen zu verbreiten, diese kamen den Engländern sehr gelegen, als Schottland sich mit deren Feinden, den Franzosen, verbündete. weiterlesen »
Im Straßenverkehr gibt es viele Klischees und die betreffen nicht nur Frauen. Wenn es ums Autofahren geht müssen beide Geschlechter dran glauben, egal ob jung oder alt.
Männer sind den Klischees nach zu urteilen die notorischen Raser, wohingegen Frauen nicht einparken können. Rentner beißen ins Lenkrad und behindern den Verkehrsfluss, während junge Fahrer besonders unvorsichtig sind. Doch was ist wirklich dran an all diesen Vorurteilen? Spiegeln sie etwa die Wahrheit wieder oder handelt es sich nur um böswillige Unterstellungen? weiterlesen »
Frühaufsteher und Langschläfer werden sich wohl nie gegenseitig verstehen und ebenso wenig einig werden, wessen Methode, den Tag zu beginnen, nun die bessere ist.
Doch haben Frühaufsteher gegenüber Langschläfern vielleicht doch einen Vorteil? Immerhin gibt es es so bekannte Sprichwörter wie „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, „Morgenstund’ hat Gold im Mund“ oder „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Ist da etwas dran? Oder stammen diese Weisheiten nur von Menschen, die Langschläfern ein schlechtes Gewissen einreden oder sie dazu bringen wollen, das wärmende Bett endlich einmal früher zu verlassen? Spricht da der reine Neid aus ihnen oder ist tatsächlich sinnvoller, seinen Tag zeitig zu beginnen?
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Die Schweizer gelten nicht nur als neutrales, sondern auch als gemütliches Völkchen, das sich bei Allem gern etwas mehr Zeit lässt als Andere. Ob nun bei ihren täglichen Besorgungen oder auch nur bei der Konversation – in der Schweiz dauert Alles ein klein wenig länger. Stimmts?
Die Schweizer sind wahrlich eine Nation, die mit vielen Klischees und Attributen belegt ist. Die meisten davon sind jedoch im Grunde nett gemeinte Beobachtungen, wie zum Beispiel die Annahme, dass Schweizer Schokolade die beste der Welt sei. Außerdem gilt das Alpenvolk als neutral in allerlei Konfliktsituationen, als Meister des Käse-Fondue und als absolut vertrauenswürdig, wenn es um große Geldanlagen geht. Uns interessiert heute aber nur eines: sind die Schweizer wirklich allesamt so langsam, wie es scheint?
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Egal ob in der Umkleidekabine oder in der Herrenrunde vorm Fernseher. Männer machen gern anzügliche Witze und schrauben in Gesellschaft anderer Männer gern den Humor auf Neandertaler-Niveau runter. Oftmals kommt es deswegen allgemein so rüber, als würden Männer mehr über Sex reden als Frauen, doch stimmt das auch?
Männer und Frauen unterscheiden sich wirklich in vielen Themen und Punkten des Lebens. Allgemein wird das Bild geschaffen, dass Sex für Frauen immer etwas sehr emotionales und tiefgreifendes ist. Männer hingegen sollen das körperliche vom Gefühl trennen können und nicht allein deswegen öfter Lust auf Sex haben als Frauen. Sprechen Sie deswegen auch öfter darüber?
Mallorca = Ballermann = Saufen bis zum Umfallen. So sieht die Assoziationskette vieler Deutschen aus, wenn es um die Urlaubsinsel geht, die ja gern mal als 17. Bundesland bezeichnet wird.
Doch ist Urlaub auf Mallorca immer gleich Party am Ballermann? Natürlich nicht! Schließlich besteht die Insel aus mehr als nur den Partystränden, an denen sich alljährlich unüberschaubare Horden von Spaß-Urlaubern aus aller Welt treffen, um sich schon gleich nach dem Aufstehen hemmungslos die Kante zu geben, zu flirten, zu singen und zu grölen, bis der Billigflieger zurück gen Heimat steuert. Abgesehen davon stimmt das Klischee nicht einmal am Ballermann selbst, jedenfalls nicht überall.
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Zwillinge sind interessant anzuschauen, wenn ein Zwilling dem anderen exakt gleicht. Es ist ein spannendes Seherlebnis, vor allem wenn sie es drauf anlegen und sich genau gleich stylen.
Doch sehen Zwillinge wirklich immer genau gleich aus? Gleicht ein Zwilling immer dem anderen? Natürlich nicht! Das Sprichwort beschränkt sich beispielsweise von vornherein nur auf eineiige Zwillinge und lässt zweieiige Geschwisterpaare ganz außen vor. Denn die sehen sich in der Regel nicht sonderlich ähnlich, also funktioniert die vermeintliche Regel hier schon gar nicht mehr.
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Der Mann geht mit der Keule auf die Jagd und die Frau putzt die Höhle? Frauen sind Gebärmaschinen und Männer sitzen auf Chefsesseln? Was ist dran an den Klischees und wie haben sich die Geschlechterrollen gewandelt: Gender Studies haben interessante Beobachtungen gemacht.
Die gesellschaftliche Rolle der Frau in Deutschland hat sich in den letzten 50 bis 80 Jahren stark verändert. Während die Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus wieder in ihre alten Rollen zurückgedrängt wurden und der emanzipierte Kampf gegen die Diskriminierung der Frau in Vergessenheit geriet, veränderte sich die Situation drastisch zum Ende des Krieges.
Nach dem Krieg waren die Frauen größtenteils auf sich allein gestellt, denn ihre Männer waren gefallen oder noch in Gefangenschaft. Die Trümmerfrauen von Berlin und Dresden sind ein gutes Beispiel für die weibliche Kraft, die daraus resultierte. Der Arbeitskräftemangel führte dann dazu, dass viele Frauen plötzlich erwerbstätig wurden, um sich und die Kinder zu ernähren. weiterlesen »
Wer einmal straffällig wird, tut es auch wieder. Oder doch nicht? Ist Resozialisierung und die Wiedereingliederung von Verbrechern in die Gesellschaft möglich? Oder nur ein Wunschtraum?
Einmal Verbrecher, immer Verbrecher! So schallt es oft aus vorurteilsbeladenen Kehlen. Und erst einmal haben diese Pessimisten vom Dienst auch gar nicht so sehr unrecht. Denn wenn Straftäter in einem ungünstigen Umfeld fest hängen oder ein gewisses Alter erreicht haben, in dem es ihnen schwer fällt, ihr Leben noch einmal komplett neu zu gestalten, dann ist die Rückfallquote groß. Doch es geht auch anders.
Einmal im Heu übernachten – das scheint für verliebte Paare quasi ein Muss zu sein. Doch kann zwischen den pieksenden und kitzelnden Strohhalmen wirklich Romantik aufkommen? Oder steht Jedem, der das versucht, eine schlaflose Nacht bevor?
Zuallererst ist die ganze Sache mit dem Übernachten im Heu wahrscheinlich eine Frage der Gewöhnung. Wer auf dem Land aufgewachsen ist und Spiele auf dem Heuboden oder mittägliche Sonnenbäder auf den Heuballen-Stapeln im Feld von klein auf kennt, wird einer Nacht im Heu-Bett sicher schöne Seiten abgewinnen können und sich nicht durch das Pieksen und Kribbeln stören lassen. Aber was machen Federbett-verwöhnte Großstädter?